Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer

HeinGS

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BMW F800GS
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BMW R1200GS TB
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FEMA, FIM Europe und NMC führen eine Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer durch, um die Sichtweisen der europäischen Fahrer einzuschätzen.

Alle Fahrernden sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen
Die Umfrage darf gerne auf allen Ihren Social-Media-Kanälen oder Webseiten geteilt werden.

Die Umfrage endet am Montag, den 11. Mai 2026.
Für die Umfrage auf der FEMA-Website besuchen Sie https://www.femamotorcycling.eu/survey-ppe-2026/

Ein direkter, leicht zu teilender Link zur Umfrage: https://forms.gle/XsJiUVKQ1CNQ7tXJ9
 
Bin schon für Schutzkleidung, aber nicht unter Zwang.

Und die Entscheidung was zu tragen ist fällen dann wieder weichfingrige Schlipsträger, die mal ein Mopped gesehen haben.

Und wenn nun einer wieder mit Unfallkosten anfängt, schlicht eine angemessene Zusatzprämie für diverse Sportarten!

Aber ganz einfach: Lasst mich in Ruhe mit dem Regelscheiß!
 
Da die Kosten für Unfälle und Folgebehandlungen (bislang und praktikabel auch zukünftig) die Allgemeinheit tragen, fände ich eine Verpflichtung okay. Das individuelle Risko trägt sowieso jeder selbst, aber das Krankenhaus bezahlt wieder die Allgemeinheit. Und Schutzkleidung verringert die Unfallfolgen im Ideallfall deutlich bis komplett.

Helme sind verpflichtend, und an Sicherheitsgurte hat man sich auch gewöhnt. Waren beides im Nachhinein keine falschen Vorgaben, die Konsequenzen in den Unfallstatistiken sind nachvollziehbar.
 
Und Schutzkleidung verringert die Unfallfolgen im Idealfall deutlich bis komplett.
Das schon, aber wo fängt das an und hört das auf? Muss der 70 Jährige auf dem E-Fahrrad dann einen zertifizierten Ganzkörperanzug und Vollvisierhelm tragen?
Diese Überbestimmung in allem bringt uns an keiner Stelle weiter.
 
Helm und Handschuhe in jedem Fall, aber sonst sehe ich keinen Sinn darin im Vollornat um die Ecke zur Tanke zu fahren. FEMA, FIM Europe und NMC sollten sich eher um die Löcher im Strassenbelag, die Guillotine-Leitplanken und die Durchfahrt im Stau einsetzen. Brüsseler-Aktivismus in jener Sprache abgefasst, deren Sprechende sich aus Europa verabschiedet haben. Kann man nicht ernst nehmen...
 
Moin,

ich fahre auch immer mit Schutzkleidung, Im Sommer Air Flow und ansonsten Atlantis oder andere Anzüge.

Helmpflicht haben wir doch... fahre ich seit Anfang an...auch schon vor der Pflicht...

Aber weiter sollten wir keine Vorschriften akzeptieren...
allein das Handschuhthema mit der C-Norm der Franzosen ist übertrieben, Handschuhe mit Protektoren haben wir doch auch...

Deutschland das Land mit den Verboten... 😇

als meine Tochter klein war und von vielen Vorschriften hörte, fragte sie: was ist denn überhaupt erlaubt?
Gruß
Holger
 
Ich fahre nahezu nie ohne komplette Schutzausrüstung. Aber der Staat soll sich aus meinem persönlichen Schutz heraushalten und sich auf die Dinge des Miteinanders beschränken. (Verkehrsregeln, sichere Straßen bauen, gern auch Empfehlungen und Normen für Schutzkleidung)
 
Interessante Umfrage. Interessanter wird nachher die Auswertung sein. Wie ja dort auch aufgeführt gibt es in Frankreich, Spanien und Belgien ja schon einige dieser Vorschriften. Mitmachen schadet ja nicht und kann am Ende nur zu einem besseren Ergebniss führen.
Stelle mir gerade die Harleytruppe vor, wie sie in Vollausrüstung mit Airbagweste vom Moped absteigt🤭
 
Stelle mir gerade die Harleytruppe vor, wie sie in Vollausrüstung mit Airbagweste vom Moped absteigt
Nun da braucht's ja wenig Fantasie :rolleyes: ... solche Gruppen gibt's ja schon, halt meist mit einer anderen bestimmten Marke .... 😂
 
Mir hat die Schutzkleidung ermöglicht, eine ~35 m-Rutschpartie nach einem Lowsider durch einen Asphaltaufbruch unverletzt zu überstehen.

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Nur mit kompletter Schutzkleidung. Immer. Auch für "bloß die paar Meter"

Für den Hochsommer gibt es Mesh-Kleidung und die Scheibe wird dann durch ein Flowjet ersetzt.
 
Nur mit kompletter Schutzkleidung. Immer. Auch für "bloß die paar Meter"

Es geht nicht darum Schutzkleidung abzulehnen, sondern
sowas hier zur Pflicht zu machen.

Und glaub mir die sind so blöd!!!!!!:sick:




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Das mit Belgien war mir neu.
keine Halbschuhe, bis über die Knöchel,
Hätte ich gewusst, daß die Franzosen mal wahnsinnig werden, hätte ich nicht
aus den Handschuhen die Zettel ausgeschnitten. Jetzt muss ich immer ein paar Handschuhe
mit diesen 12 Zetteln mitführen.
 
... Hätte ich gewusst, daß die Franzosen mal wahnsinnig werden ...
Die einen fordern die Mitnahme einer Warnweste oder eines Verbandspäckchens (AU) , die anderen zertifizierte Helme (I) oder Handschuhe (F), wieder andere eine Mindestaustattung an Schutzkleidung (B). Treiber ist häufig die EU, welche auf die Unfall/Opfer-Zahlen schaut und Mitgliedsländer auffordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Ich kann's verstehen und erkenne auch, dass sich die Staaten in der Pflicht sehen, ihre Bürger zu schützen. Manche auch vor sich selbst.

Meine Haltung dazu? Im Prinzip, keine schlechte Sache; Verpflichten würde ich andere eher ungern.
 
Verpflichtung gibt nur wieder neue, überbordende Bürokratie, Normenwahn und Überwachungszwang.
Bei mir führt schon der Erhaltungstrieb zu vernünftigen Bekleidungs- und Schutzmaßnahmen.
 
Die FIM Europe ist der europäische Dachverband für Motorradsport und Motorradfahren

Die FEMA vertritt die Rechte von Motorradfahrern gegenüber der EU und anderen internationalen Institutionen. Ihr Sitz ist in Brüssel.
Das National Motorcyclists Council (NMC) ist ein Dachverband führender britischer Motorrad-Interessenvertretungen


Meines Erachtens - ohne echten Auftrag - aus Brüssel

Bezog sich nicht auf diese Umfrage, sondern auf viele Maßnahmen in Ländern
Ich dachte, deswegen die Verlinkung zur Umfrage
 
Es macht aus meiner Sicht schon Sinn, gewisse minimale Standards festzulegen und als Empfehlung auszusprechen. Sollte es zu einem Unfall kommen, könnte man diese ja Prozentual auf die Höhe und Art der Schutzkleidung anrechnen. Je höher der Schutz, um so mehr Geld gibt es.
 
Es macht aus meiner Sicht schon Sinn, gewisse minimale Standards festzulegen und als Empfehlung auszusprechen. Sollte es zu einem Unfall kommen, könnte man diese ja Prozentual auf die Höhe und Art der Schutzkleidung anrechnen. Je höher der Schutz, um so mehr Geld gibt es.
Dazu bedarf es keiner festgelegten Standards. Im Fall von Fremdverschulden ist heute schon beschädigte Schutzkleidung gegen Neuware zu ersetzen (Rechtssprechung in Deutschland).
Ich sehe eher die Gefahr, dass der Verzicht auf geeignete Schutzkleidung (z.B. Handschuhe) im Schadensfall mal zu einer Reduzierung von Schmerzensgeld führen kann.

EDIT - lt. google KI:

Auch wenn das Tragen von Schutzkleidung (außer dem Helm) nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann das Fehlen derselben bei einem Unfall als Mitverschulden gewertet werden. Dies kann zu einer Kürzung des Schadensersatzes oder Schmerzensgeldes führen, wenn nachgewiesen wird, dass die Verletzungen mit Schutzkleidung geringer ausgefallen wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war von mir auch so gemeint. Versicherung zahlt den Minimalwert, Krankenkasse zahlt den Minimalwert. Bessere Schutzkleidung höhere Prämien. Egal ob unverschuldet oder Verschuldet verursacht.
 
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