GS-Dirgi
Adventure-Tourer
Die Geschichte beginnt mit....
- Frau "kaputt" (Nackenschmerrzen)
- Kumpels...Mimimi...daheim bleiben...mimimi...Frau bespaßen und überhaupt----mimimi.....
Also wisst Ihr was - Das Wetter sollte geil werden am vergangenen Wochenende und ich mach' mal wieder seit Ewigkeiten was alleine -
Will- und kann ja keiner mit.
Hat aber auch was Gutes denn ich muss nun auf Niemanden Rücksicht nehmen und kann durchziehen, so wie ich es möchte.
Ich will mal schauen ob ich und meine Dicke es noch so richtig krachen lassen können.
....Mal wieder eine "Extrema Toura" fahren - Andere würde vielleicht sagen, auf den Spuren von "Bonsai"
Keine Ahnung - Also SA Abends noch schnell an den Rechner gesetzt und mit Kurviger in einer halben Stunde eine "nette Runde" gebastelt.
Jetzt kommt es einem zu Gute, wenn man schon lange fährt und sich ganz gut auskennt. Eine "nette Runde" ist alsbald fertig -
und die hat es in sich. >600km
- Und davon locker über 400km nur Landstrasse und auch kleinere Sträßchen....let's rock. 

Extra mal früh aufstehen am Sonntag - Der Wecker klingelt um 7Uhr. Ich weiß, manche habe da schon ihre Bildzeitung ausgelesen.
Ich bin aber eher Nachtmensch und während die anderen bereits an der Matratze horchen, plane ich noch meine Tour für den nächsten Tag
Also dann 7Uhr - Frühstücken, notwenigen Ballast abwerfen (muss sein - Gaaanz wichtig!!) - Wollte eigentlich spätestens um 8.30h los.
Nun ja, es wird fast 9.30h. Hätte bei meinem Sena am Vortag kein Firmware update mehr machen sollen.
. Ist natürlich nix mehr gekoppelt.
Und wenn man keine Anleitung hat....die viele Knöpchendrückerei...nervt nur noch. Stehe also zu lange in der Garage und Irgendwann bekomme
ich mein altes Setup dann doch wieder hin. Handy und Navi verbunden und MESH funzt auch. Dann kann es endlich losgehen mit Verspätung.
Um gleich zum "wichtigen" Teil meiner Tour vorzustoßen, überfliege ich die nähere Umgebung und rausche erst mal auf schnellstem Wege über die A6/B9
ca 100km gen Wissembourg zu, Das Tor zum Elsass.
Na geht doch....noch nicht einmal eine Stude später heisst es: Vous êtes en France

Gleich mal die erste Supermarkt Tanke ansteuern - In diesem Falle die "Match" Filiale - Soll ja aktuell günstiger sein als bei uns.
Hätte den Rezensionen glauben sollen - Mittlerweile mutiert zu der schrottigsten Tanke, die ich je in Frankreich gesehen habe und...
...der Sprit ist leer.

Der angezeigte "Traum" Preis bringt auch nichts, wenn nichts aus dem Hahn kommt.

Naja, es gibt noch 'ne andere Tanke im Dorf, die kennen nicht so viele, vor allem keine Tanktouristen aus Deutschland und...
...da gibt es auch noch Sprit. Brauche jetzt zwar nicht dringend, aber ein voller Tank beruhig im recht einsamen,
elsässischem Hinterland.
Ist das jetzt aktuell "günstig" - für E10
- Egal - Rein und Voll machen....

Und los gehts. Erst mal "Standard" über Lembach entlang der Nordvogesen weiter Richtung Saverne.
Sehr schön zu fahren - Immer wieder tolle Blicke in die Rheinebene und auf die andere Seite zu den Rändern des Schwarzwaldes -
ebenso (da die Vogesen hier eine Bogen beschreiben) auf das was noch kommt - Bereits hier tiefer in die Wälder zu fahren, hätte mich
zu viel Zeit gekostet - Außerdem ist die Gegend noch eher Teil meiner "Hausstrecke", die ich öfters mal befahre - Natürlich mit
obligatorischem Flammkuchen Vesper - Das muss
.
Mein heutiges Ziel ist da dann doch schon eine Ecke weiter - deshalb schaue ich, das ich noch etwas vorwärts komme.

In Saverne stößt man auf den Rhein-Marne Kanal. Dieser ist überwiegend mit Hausböt'chen schiffbar und man sieht auch jede Menge davon.

Viele Schleusen auf dem Weg, die oft selbst bedient werden müssen dienen der Entschleunigung und tragen zum Charakter bei.
Ich folge dem Kanal etwas aufwärts und will dann auf kleinen Sträßchen hoch bis zum "Grand Soldat". Es sollte ein mir bisher unbekannter
Abschnitt werden. Die Wärme (bereits über 20°) ist man noch nicht wirklich gewohnt. An einem schattigen Plätzchen im Wald mache ich
einen kurzen break um dann weiter in den Wald zu fahren.

Noch etwas weiter den Kanal hinauf, kommt Lützelbourg - Ein kleines verschlafenes Städchen,
welches ebenso pittoresk von dem Kanal durchflossen wird.


Noch etwas weiter den Kanal hinauf nicht weit von Lützelbourg kommt eine sehr interessante Stelle und wenn man das
noch nie gesehen hat, sollte man mal die Zeit nehmen sich dieses technische Wunderwerk anzuschauen.
Leider lässt sich dort sehr schlecht anhalten, mit dem Bike geht es allerdings einigermaßen. Es handelt sich
hier um ein Schiffshebewerk, welche den unteren Teil des Kanals mit dem oberen verbindet. Das ist wie eine Art
fahrbare "Badewanne" die den Berg hoch und runter fährt um die einzelnen Bööt'chen vorwärts zu bringen.
Links im Bild ist die "Badewanne" gerade den Berg hochgefahren und läd/entläd nun. Ich fahre allerdings
weiter, da ich das schon gesehen habe und es jetzt zu lange dauern würde, bis sie sich wieder bergabwärts in Fahrt setzt.


Weiter geht's Richtung Schäferhof - dem mir bekannten offiziellen Zugang hoch zum "Grand Soldat"
Jawoll, das Schild sieht gut aus und die Strasse ich noch offen (weiß man ja nie nach locker 5 Jahren als ich vielleicht das letzte Mal hier war)
Einzige Sperrung ist hier - Da die kleine Strasse komplett einsam mehrere Kilometer durch den Wald führt,
das sie Nachts zwischen 20-7h nicht befahren werden darf.

Herrlich hier - Ich mache nochmal Pause an einem malerischen Ort - Natur pur.


Hurra, ich bin nach einer schönen Fahrt auf kleinsten Sträßchen - GS Territory halt....(aber noch geteert) am "Grand Soldat" gelandet


So, das war's mit dem ersten Teil für heute - Morgen oder übermorgen geht es weiter.
Gute Nacht
- Frau "kaputt" (Nackenschmerrzen)
- Kumpels...Mimimi...daheim bleiben...mimimi...Frau bespaßen und überhaupt----mimimi.....
Also wisst Ihr was - Das Wetter sollte geil werden am vergangenen Wochenende und ich mach' mal wieder seit Ewigkeiten was alleine -
Will- und kann ja keiner mit.
Hat aber auch was Gutes denn ich muss nun auf Niemanden Rücksicht nehmen und kann durchziehen, so wie ich es möchte.
Ich will mal schauen ob ich und meine Dicke es noch so richtig krachen lassen können.
....Mal wieder eine "Extrema Toura" fahren - Andere würde vielleicht sagen, auf den Spuren von "Bonsai"
Keine Ahnung - Also SA Abends noch schnell an den Rechner gesetzt und mit Kurviger in einer halben Stunde eine "nette Runde" gebastelt.
Jetzt kommt es einem zu Gute, wenn man schon lange fährt und sich ganz gut auskennt. Eine "nette Runde" ist alsbald fertig -
und die hat es in sich. >600km

Extra mal früh aufstehen am Sonntag - Der Wecker klingelt um 7Uhr. Ich weiß, manche habe da schon ihre Bildzeitung ausgelesen.
Ich bin aber eher Nachtmensch und während die anderen bereits an der Matratze horchen, plane ich noch meine Tour für den nächsten Tag
Also dann 7Uhr - Frühstücken, notwenigen Ballast abwerfen (muss sein - Gaaanz wichtig!!) - Wollte eigentlich spätestens um 8.30h los.
Nun ja, es wird fast 9.30h. Hätte bei meinem Sena am Vortag kein Firmware update mehr machen sollen.
Und wenn man keine Anleitung hat....die viele Knöpchendrückerei...nervt nur noch. Stehe also zu lange in der Garage und Irgendwann bekomme
ich mein altes Setup dann doch wieder hin. Handy und Navi verbunden und MESH funzt auch. Dann kann es endlich losgehen mit Verspätung.
Um gleich zum "wichtigen" Teil meiner Tour vorzustoßen, überfliege ich die nähere Umgebung und rausche erst mal auf schnellstem Wege über die A6/B9
ca 100km gen Wissembourg zu, Das Tor zum Elsass.
Na geht doch....noch nicht einmal eine Stude später heisst es: Vous êtes en France

Gleich mal die erste Supermarkt Tanke ansteuern - In diesem Falle die "Match" Filiale - Soll ja aktuell günstiger sein als bei uns.
Hätte den Rezensionen glauben sollen - Mittlerweile mutiert zu der schrottigsten Tanke, die ich je in Frankreich gesehen habe und...
...der Sprit ist leer.
Der angezeigte "Traum" Preis bringt auch nichts, wenn nichts aus dem Hahn kommt.

Naja, es gibt noch 'ne andere Tanke im Dorf, die kennen nicht so viele, vor allem keine Tanktouristen aus Deutschland und...
...da gibt es auch noch Sprit. Brauche jetzt zwar nicht dringend, aber ein voller Tank beruhig im recht einsamen,
elsässischem Hinterland.
Ist das jetzt aktuell "günstig" - für E10

Und los gehts. Erst mal "Standard" über Lembach entlang der Nordvogesen weiter Richtung Saverne.
Sehr schön zu fahren - Immer wieder tolle Blicke in die Rheinebene und auf die andere Seite zu den Rändern des Schwarzwaldes -
ebenso (da die Vogesen hier eine Bogen beschreiben) auf das was noch kommt - Bereits hier tiefer in die Wälder zu fahren, hätte mich
zu viel Zeit gekostet - Außerdem ist die Gegend noch eher Teil meiner "Hausstrecke", die ich öfters mal befahre - Natürlich mit
obligatorischem Flammkuchen Vesper - Das muss
Mein heutiges Ziel ist da dann doch schon eine Ecke weiter - deshalb schaue ich, das ich noch etwas vorwärts komme.

In Saverne stößt man auf den Rhein-Marne Kanal. Dieser ist überwiegend mit Hausböt'chen schiffbar und man sieht auch jede Menge davon.

Viele Schleusen auf dem Weg, die oft selbst bedient werden müssen dienen der Entschleunigung und tragen zum Charakter bei.
Ich folge dem Kanal etwas aufwärts und will dann auf kleinen Sträßchen hoch bis zum "Grand Soldat". Es sollte ein mir bisher unbekannter
Abschnitt werden. Die Wärme (bereits über 20°) ist man noch nicht wirklich gewohnt. An einem schattigen Plätzchen im Wald mache ich
einen kurzen break um dann weiter in den Wald zu fahren.

Noch etwas weiter den Kanal hinauf, kommt Lützelbourg - Ein kleines verschlafenes Städchen,
welches ebenso pittoresk von dem Kanal durchflossen wird.


Noch etwas weiter den Kanal hinauf nicht weit von Lützelbourg kommt eine sehr interessante Stelle und wenn man das
noch nie gesehen hat, sollte man mal die Zeit nehmen sich dieses technische Wunderwerk anzuschauen.
Leider lässt sich dort sehr schlecht anhalten, mit dem Bike geht es allerdings einigermaßen. Es handelt sich
hier um ein Schiffshebewerk, welche den unteren Teil des Kanals mit dem oberen verbindet. Das ist wie eine Art
fahrbare "Badewanne" die den Berg hoch und runter fährt um die einzelnen Bööt'chen vorwärts zu bringen.
Links im Bild ist die "Badewanne" gerade den Berg hochgefahren und läd/entläd nun. Ich fahre allerdings
weiter, da ich das schon gesehen habe und es jetzt zu lange dauern würde, bis sie sich wieder bergabwärts in Fahrt setzt.


Weiter geht's Richtung Schäferhof - dem mir bekannten offiziellen Zugang hoch zum "Grand Soldat"
Jawoll, das Schild sieht gut aus und die Strasse ich noch offen (weiß man ja nie nach locker 5 Jahren als ich vielleicht das letzte Mal hier war)
Einzige Sperrung ist hier - Da die kleine Strasse komplett einsam mehrere Kilometer durch den Wald führt,
das sie Nachts zwischen 20-7h nicht befahren werden darf.

Herrlich hier - Ich mache nochmal Pause an einem malerischen Ort - Natur pur.


Hurra, ich bin nach einer schönen Fahrt auf kleinsten Sträßchen - GS Territory halt....(aber noch geteert) am "Grand Soldat" gelandet


So, das war's mit dem ersten Teil für heute - Morgen oder übermorgen geht es weiter.
Gute Nacht
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