Kupplung trennt warm nicht

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BMW r 1200 GS MÜ
Moin zusammen,

lange Zeit habe ich nur mitgelesen, insbesondere weil ich mir eine Q zulegen wollte. Letztes Jahr bin ich fündig geworden und habe schon ca. 5.000 km auf der Neuen verbracht, aktuell knappe 45.000 km runter.

Kurz zu mir, ich bin Mitte 40 und aus der Nähe des Nürburgrings und hoffe auf eine tolle Zeit im Forum.

Zu meinem Anliegen aus dem Titel:

Seit kurzem trennt die Kupplung bei warmem Motorrad nicht mehr vernünftig. Aufgefallen ist es mir beim Anlassen im 1. Gang (bei gezogener Kupplung natürlich😉)

Ansonsten keine Probleme, im kalten Zustand tritt es nicht auf, Gänge schalten normal, auch im warmen Zustand. Man merkt nur, dass sie vorm anfahren nach vorne "treibt".

Die (angebliche) Lifetime Füllung der Kupplung sieht auch nicht mehr wirklich frisch aus, daher würde ich auf den KNZ tippen. Evtl Ausrücklager eingelaufen und Kolben dreht mit.

Hatte das Problem schon mal jemand und bin ich auf der richtigen Spur?

Viele Grüße und einen angenehmen Sonntag,
Marc1000048907.jpg
 
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Kurzer Zwischenstand, Nehmerzylinder ist raus und unauffällig, hier ein paar Bilder vom Zustand. Staubtrocken, abgesehen vom Fett des Lagers.

Lager ist leichtgängig und kann damit wohl ausgeschlossen werden1000048911.jpg
 

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Mein erster Verdächtiger, Luft im System. Spülen und neue Kupplungsflüssigkeit. Wenn keine Besserung, Kupplungsgeber prüfen. Ob man den überholen kann, weiß ich nicht. Fachleute fragen. Test, Kupplulungshebel (warm) 2/3 ziehen, halten, wenn er "weich" wird, hast einen ersten Verdächtigen. Hast du das Geberzylinderöl selbst befüllt? Wenn nicht, da gab es Kandidaten, die haben Bremsflüssigkeit benutzt, die zerstört die Dichtungen.
 
Danke dir, ich fülle die Anlage sobald ich das bestellte Hyspin V10 (ist der Nachfolger vom Vitamol) bekomme. Aktuell vermute ich auch einfach Luft im System. ✌️
 
ich hatte sowas ähnliches an einer 1150er ( 2004 er ) bin zu 90% gut gefahren ... ab und an und steigend immer wieder Probleme dann flupp
gar kein Trennen mehr Möglich ( natürlich am 1Mai bei ner großen Runde )

Kein Leck , nichts feucht .... Die Werkstatt fand dann den Schuldigen im Geberzylinder
 
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ich hatte sowas ähnliches an einer 1150er ( 2004 er ) bin zu 90% gut gefahren ... ab und an und steigend immer wieder Probleme dann flupp
gar kein Trennen mehr Möglich ( natürlich am 1Mai bei ner großen Runde )

Kein Leck , nichts feucht .... Die Werkstatt fand dann den Schuldigen im Geberzylinder

Danke für den Tipp, Mal schauen ob ich den Geberzylinder gleich noch ausbaue, bei der "Suppe" im System schadet es wohl nicht den Mal anzuschauen
 
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Danke für den Tipp, Mal schauen ob ich den Geberzylinder gleich noch ausbaue, bei der "Suppe" im System schadet es wohl nicht den Mal anzuschauen
ich hatte den selber nie in der Hand, aber nachdem was man mir erzählt hat muss da innen eine Kolbendichtung sein die nicht mehr das machte was sie sollte
 
Ich habe das mal in Pompei gehabt, von jetzt auf gleich im Dauerstau der dort immer ist.
Bin dann mit mehrmals Kupplung ziehen, ersten Gang rein bis nach Hause.
es war der Geberzyinder. War eine K25 DOHC.
Beim Kollegen R1100GS habe ich mal den Bremszylinder komplett zerlegt und gereinigt und wieder zusammen gebaut.
Funktionierte tadellos wieder, was da für ein Dreck drin war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo warum ist die Brühe nicht blau?
Bei der R1200 ist da blaues Vitamol drin und das ist Ölig also keine Bremsflüssigkeit. Das gelbe ich normal Bremsflüssigkeit oder irre ich mich?
Kannst du mal einen Tropfen Wasser auf die Flüssigkeit tropfen, ob der sich milchig vermischt oder am Öligen abperlt?
 
Hallo warum ist die Brühe nicht blau?
Bei der R1200 ist da blaues Vitamol drin und das ist Ölig also keine Bremsflüssigkeit. Das gelbe ich normal Bremsflüssigkeit oder irre ich mich?
Kannst du mal einen Tropfen Wasser auf die Flüssigkeit tropfen, ob der sich milchig vermischt oder am Öligen abperlt?
Hi, keine Ahnung, war von der Farbe auch irritiert und habe es nach dem Ablassen getestet, bildete einen Ölfilm auf Wasser. keine Ahnung welche Hydraulikflüssigkeit drin war, aber jetzt kommt Hyspin (ehemals Vitamol) lt. Herstellervorgabe rein.

Wäre es Bremsflüssigkeit gewesen hätte es wohl auch schon lange die Dichtungen an den Zylindern zerlegt, die sahen noch gut aus und sind dicht.
 
Da ist Bremsflüssigkeit im System.
Darf da nicht rein.
Ich habe mal Gemini gefragt, kurz zusammengefasst ist es wohl so, dass sich der blaue Farbstoff über die Zeit abbaut. War mir auch neu, aber die Antwort kam mir schlüssig vor. Sind evtl. Chemiker im Forum? 😅

Zitat Gemini:

Chemische Basis (Oxidation und Additive)
Hydrauliköle wie das Vitamol V10 enthalten Farbstoffe (Anilin-Farbstoffe), die chemisch weniger stabil sind als das Basisöl selbst.
Quelle: Allgemeine Tribologie (Schmierstofflehre). Diese Farbstoffe oxidieren bei Kontakt mit UV-Licht (im Ausgleichsbehälter) und thermischer Belastung.
Ergebnis: Das Blau (oft ein Anthrachinon-Derivat) baut sich ab, und die natürliche, gelbliche Farbe des Grundöls tritt wieder hervor.
 
Da bei den meisten Systemen Bremsflüssigkeit reinkommt, wird hier irgendwann mal ein (Hobby-) Schrauber aus Unwissenheit ebendiese eingefüllt haben.
 
ich glaube das nicht, was die Ki sagt. Kann sein Chemisch baut sich das Blau ab aber erst ist es mal Bla Bla.. Auf jeden Fall nicht so wie gezeigt!
Selbst bei 20 Jahre alten R1200 ist die Kupplungsflüssigkeit immer deutlich dunkel also blau oder blauschwarz wenn dreckig oder abgebaut..
Wenn da so wäre, hätte man über die Jahre solches Farb Verhalten an BMW Motorrädern gesichtet.
Test machen:
Einfach mal die Flüssigkeit in ein Glas und halb mit Wasser vollmachen dann muss das Wasser unten und die Kupplungsflüssigkeit oben sein.
Bei Bremsflüssigkeit geht Wasser in Lösung vermischt sich / wird weißlich.
Erst mal quellen die Manschetten oben auf, wenn auch nur minimal bis es wirksam wird..


Ich verstehe aber nicht, warum gleich unten ausgebaut wurde .
Erse Maßnahme ist bei mir immer Entlüften und zwar nicht von oben sondern mit der Spritze von unten über den Nehmerzylinder, dann Test.
Auch Kupplungshandgriff ziehen und festsetzen und nach einer Zeit test.
Dann erst geht man vom Einfachen zum Eingemachten Teuren und wechselt Unten und oben Zylinder aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
richtig habe den Handbremszylinder zerlegt, das Prinzip ist gleich
Der Vergleich ist nicht hilfreich weil es sich um
- den Bremszylinder 1100 handelte der zudem auch noch
- mit Bremsflüssigkeit gefüllt ist bei der R1100 , Hier geht es om Ölige Substanz und evtl Mischung mit falschem.
- Die Kupplung bei der 11 er mit Seilzug betätigt wird.
 
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