Kaufberatung 2024 oder 2026

mafli

Prospekt-Träumer
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Motorrad
R1300GS
Hallo Zusammen,

ich habe zwei Angebote vom Händler für eine R1300GS Adventure mit ASA und 3 Paketen.

1. Vorführer, 10/2024, 10.000 km 20.500 Euro
2. neu, 0 km, 25.500 Euro

Bei dem Vorführer müssten irgendwann die Reifen neu und die 10.000er Inspektion gemacht werden. Kleinere Schrammen am Tank, aber sonst steht der gut da.
Garantie bis 10/27 und Anschlussgarantie für 2 weitere Jahre für 300 Euro möglich.

In der Vergangenheit habe ich meine Motorräder immer nach 2-3 Jahren verkauft. Keine Ahnung, ob das mit der Adventure wieder so sein wird.

Nachdem ich hier im Forum von so vielen Problemen gehört habe, bin ich unsicher mit dem Vorführer.
Als ich den Vorführer gefahren bin, kam bei zwei Trips jeweils beim Rollen an eine Ampel die Meldung, dass die adaptive Fahrzeughöhenregelung ausgestiegen ist.
Daher würde ich, wenn es der Vorführer wird, auch die Garantieverlängerung mit abschließen.

Bei dem neuen Motorrad erwarte ich einen größeren Wertverlust, dafür längere Garantie und hoffentlich weniger Probleme.

Wie ist Eure Meinung? Welche GS würdet Ihr kaufen und aus welchem Grund?

Habt Ihr Erfahrungswerte mit den Kosten für die 10.000er Inspektion und Reifenwechsel?

Gibt es eine Liste der Rückrufaktionen oder irgendetwas worauf ich beim Kauf achten muss?

Vielen lieben Dank für Eure Meinungen und Infos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo mafli, ich würde nie einen Vorführer kaufen. Die Bikes werden meistens nicht mal richtig eingefahren. Und kann man sich vorstellen, wie werden sie von anderen Leuten behandelt. Selbst ich habe eine GSA zum Probefahrt mit 50km auf dem Tacho bekommen. Es ist ja Probefahrt, also will ich es auch ausprobieren... also 2.Gang und bis 8000+rpm gefahren. Generell so eine leicht gebrauchte mit einem Preisvorteil - ja, habe ich auch früher gemacht, aber mit Restgarantie (die man später verlängert) und von einem privaten Erstbesitzer.
 
Hallo Zusammen,

ich habe zwei Angebote vom Händler für eine R1300GS Adventure mit ASA und 3 Paketen.

1. Vorführer, 10/2024, 10.000 km 20.500 Euro
2. neu, 0 km, 25.500 Euro


Wie ist Eure Meinung? Welche GS würdet Ihr kaufen und aus welchem Grund?



Vielen lieben Dank für Eure Meinungen und Infos.
Lange Zeit hätte ich nicht nachdenken brauchen und habe es auch nicht getan, es wären beide nicht in Frage gekommen.
Lange Zeit habe ich ausschließlich Postion 1 gewählt weil Position 2 nicht möglich war.
Jetzt wähle ich ausschließlich Position 2.
 
Lange Zeit hätte ich nicht nachdenken brauchen und habe es auch nicht getan, es wären beide nicht in Frage gekommen.
Lange Zeit habe ich ausschließlich Postion 1 gewählt weil Position 2 nicht möglich war.
Jetzt wähle ich ausschließlich Position 2.
Hört sich an als hättest du geerbt.
 
2.5 Jahre als Vorführer glaube ich nicht. Die Händler machen sehr häufig Anmeldungen und nach 3 Monaten und mindestens 1500km gehen die dann als Vorführer in den Markt. BMW und andere Hersteller machen klare Vorgaben, wie neuwertige Motorräder vermarktet werden dürfen.
Ein Fahrzeug solange als Vorführer laufen zu lassen, ist unglaubwürdig.
Von der Kraxn, die mit einem offensichtlichen Defekt angeboten wird, würde ich die Finger lassen und von dem Händler genauso.
 
Vom Preis-/Leistungsverhältnis gesehen ist die neue GS günstiger. Wenn du im ersten Jahr von 20% Wertverlust ausgeht- dann bist du in 9/2025 ja schon bei dem Preis und dann noch die relativ hohen KM. Für einen Vorführer ist die GS relativ alt.
 
Also Vorführer ist es mit dieser Km Zahl sicherlich nicht. Tippe auf Mietmaschine!

Ja wenn Fahrwerk schon zickt, da wird gleich Reparatur erfolgen. Geht zwar auf Garantie. Aber da würde ich die Finger davon lassen. Bei der neuen noch etwas Nachverhandeln, allenfalls liegt noch was drin bezüglich Zubehör, da haben Händler wesentlich mehr Marge.
 
Mal zum Vergleich. Ich habe meine 1300 etwas über 2 Jahre und 37k km gefahren und mit ca. 7k € Verlust wieder verkauft
 
Wertminderung! (nicht Verlust)
Gegenüber welchem Anfangswert?
Wie stark ist der Anfangswert schon vom Listenpreis abgewichen?
 
Ich bin raus. Als BMW GSA Fahrer mache ich mir keine Gedanken über Preise.
Neu ist besser, also haben will.

Und haben ist besser als brauchen....

So, und jetzt im Ernst : hängt von vielen Faktoren ab, zB ob ich in 2 Jahren 50k km fahre oder eher die durchschnittlichen 6000km.

Bei Fehlermeldungen würde ich aber eher vom gebraucht absehen
 
2.5 Jahre als Vorführer glaube ich nicht. Die Händler machen sehr häufig Anmeldungen und nach 3 Monaten und mindestens 1500km gehen die dann als Vorführer in den Markt. BMW und andere Hersteller machen klare Vorgaben, wie neuwertige Motorräder vermarktet werden dürfen.
Ein Fahrzeug solange als Vorführer laufen zu lassen, ist unglaubwürdig.
Von der Kraxn, die mit einem offensichtlichen Defekt angeboten wird, würde ich die Finger lassen und von dem Händler genauso.
Du hast Recht, es ist eine Leihmaschine! Das hatte ich falsch geschrieben.
 
Mal zum Vergleich. Ich habe meine 1300 etwas über 2 Jahre und 37k km gefahren und mit ca. 7k € Verlust wieder verkauft
So in der Höhe, hätte ich den Verlust beim Wiederverkauf einer Neumaschine erwartet.
Bein Wiederverkauf der gebraucht gekauften dürfte der Wertverlust ca. 2.000 Euro geringer ausfallen.
 
Ist eine Leihmaschine wirklich so schlimm?

Abgesehen von einem Einsatz im Gelände, kann ich mir nicht vorstellen, dass die typische GS Klientel eine Leih-Maschine so verschleißt wie eine Rennsemmeln.

Ich persönlich habe die GS wie ein rohes Ei behandelt, zumal wegen der 2.000 Euro SB.

"also 2.Gang und bis 8000+rpm gefahren"
-> Warum sollte es schädlich sein, mal den Motor auch mal bei 8.000 RPM zu fahren?
Tatsächlich fahre ich das Teil nur mit ASA und im untersten Drehzahlbereich.
Aber der Boxer sollte sicherlich so ausgereift und standfest sein, dass er nicht gleich auseinander fliegt, wenn er in den Drehzahlbegrenzer gebracht wird.

"Die Bikes werden meistens nicht mal richtig eingefahren"
-> "Einfahren", ist das nicht ein Relikt aus der Vergangenheit, als die Fertigungstoleranzen beim Motorenbau noch so groß waren?
Ein Freund ist Motoreningenieur bei Audi und erklärte es mir zumindest so.


Unbestritten, hat ein neues, unbenutztes Bike natürlich seinen Reiz!

Ich stelle mir nur die Frage, ob es wirklich realistisch ist, dass eine GS als Leihmaschine im Straßenverkehr "so hart rangenommen" wird wie andere Motorrad-Typen.

Zudem dürfte doch die Restgarantie + 2 Jahre Anschlussgarantie ggf. auftretende Wehwehchen aus der Verleihzeit oder der Modeleinführung abdecken, oder?
 
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