Itchy Boots hat sich bei Motoritz eine XT600 Tenere bauen lassen

Es ist ein Sonderfall, bzw. Sie ist ein extremer Sonderfall - ich glaube kaum, dass man das verallgemeinern sollte, bzw. sich zu viele angesprochen fühlen es nachzumachen.

Ich bin etwas verwundert, wie Sie vollgepackt mit Kameras so überall filmen darf.

Auf jeden Fall sieht man - die meisten Menschen sind neugierig und interessiert, aber man sollte das Risiko nicht unterbewerten.

Sie geht schon ein großes Risiko ein, muss man wollen - sie wille es und kann es.

Nur als Beispiel ...., diese Bergsteiger kamen alle nicht mehr zurück von ihrem Abenteuer (nur ein Auszug):

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Dennoch sollte es einem motivieren zu verstehen, andere Länder andere Sitten, die man einfach akzeptieren sollte und nicht dumm dagegen agieren.

Sie verhält sich schon sehr "sensibel" in Bezug auf die kulturellen Rahmenbedingungen, sie provoziert nicht, sie spricht sogar (Hut ab) recht viele Sprachen und ist sehr anpassungsfähig.

Auf jeden Fall hätte sie das Zeug für eine "Außenministerin" um Völker zu verbinden, ohne zu spalten.

Afghanistan, Pakistan, ..... Länder, die noch viel Spielraum haben für eine großartige Entwicklung, egal in welche Richtung.

Für mich sind Ihre Touren Wahnsinn und Abenteuerlust gleichzeitig, wie kann man(n)/Frau sich so etwas trauen?

Ich glaube bei ihr ist das kein Trauen, es ist das pure Interesse an den Ländern und Menschen. Sie ist auch sehr gut länderspezifisch vorbereitet und informiert, das zeugt von viel KnowHow und Kompetenz auf vielen Gebieten.

Auf jeden Fall muss sie sich nicht mit Radarkontrollen, 30 km/h-Zonen, Parkverboten und tausenden Kreisverkehren rumägern - ... ich hatte das in Tunesien auch sehr genossen.

Bin gespannt auf weitere Folgen ...., sie sagte ja, sie wäre ein Jahr unterwegs .... 👍, das verspricht noch viele interessante Filmchen.

Hat eigentlich hier jemand ihr Buch gelesen?
 
Na aber die Bergsteiger sind ja ganz andere Risiken eingegangen, die liefen halt nicht Gefahr durch Polizeikorruption oder Willkür einfach eingeknastet zu werden. Bei Itchy finde ich das Risiko durch den Faktor "Mensch" zu schaden zu kommen um einiges höher, noch dazu (die Frauen mögen mir verzeihen) ist sie eine Frau, dass weckt evtl. noch ganz andere Begehrlichkeiten bei dem ein oder anderen.
 
Bei Itchy finde ich das Risiko durch den Faktor "Mensch" zu schaden zu kommen um einiges höher, noch dazu (die Frauen mögen mir verzeihen) ist sie eine Frau, dass weckt evtl. noch ganz andere Begehrlichkeiten bei dem ein oder anderen.

Da ich auch schon in vielen Ländern unterwegs war würde ich das anders sehen.

Der Großteil der Menschen ist gut.
Und Hilfsbereit.

Sie hat keine Angst vor anderen Kulturen und passt sich den Kulturen auch an, behandelt die Menschen mit Respekt.

Ich wollte heuer ja auch nach Afghanistan und wäre der Krieg im Iran nicht gewesen, dann wäre ich auch in dem Land gefahren.

Ich verfolge schon länger Reisende im Afghanistan, auch Frauen, und es ist wohl kein Problem dort auch als Frau zu reisen.
Das es für Frauen Einschränkungen gibt ist durchaus bekannt.
 
Ich wollte heuer ja auch nach Afghanistan und wäre der Krieg im Iran nicht gewesen, dann wäre ich auch in dem Land gefahren.
Sind dann die Reisewarnung des "Auswärtigen Amtes" obsolet?

Oder einfach nur falsch, oder nur inkompetent?

Der Großteil der Menschen ist gut.
Das stimmt - aber es sind die wenigen, die das Leben zur Herausforderung oder zur Gefahr werden lassen.

Es bleibt eine persönliche individuelle Entscheidung, aber die Gefahr besteht, je mehr sich den WARNUNGEN widersetzen, dass die Härten des Lebens voll zuschlagen.

.... und dann sind wieder Konsulat und sonstige Diplomaten gefordert, den einen oder anderen "aufwendig, teuer" retten zu müssen.

Ich sage mal so - Noraly hat das Glück des Momentes ..... und man sollte es nicht unnötig herausfordern, mit mehr "mutigen" Reisenden.

Der Kenner genießt und schweigt .......!
 
Sind dann die Reisewarnung des "Auswärtigen Amtes" obsolet?

Oder einfach nur falsch, oder nur inkompetent?

Beides würde ich nicht als gegeben sehen.

Ich habe die letzten 2 Jahre die Entwicklung in dem Land verfolgt und auch einige Reisende genau beobachtet.
Seit Übernahme der Taliban ist die Sicherheitslage deutlich verbessert.
Klar, dort gelten andere Regeln als bei uns, aber wenn man damit klar kommt, hat man kein Problem.

Die letzten 3 Jahre sind viele Reisende mit dem Motorrad durchgefahren.


Das stimmt - aber es sind die wenigen, die das Leben zur Herausforderung oder zur Gefahr werden lassen.

Es bleibt eine persönliche individuelle Entscheidung, aber die Gefahr besteht, je mehr sich den WARNUNGEN widersetzen, dass die Härten des Lebens voll zuschlagen.

Ich bin schon der Meinung, das dieses Risiko kalkulierbar ist.

Es gibt klare Regeln, wenn man die einhält sollte es kein Problem sein.

Sieht man ja auch bei Noraly
 
Sieht man ja auch bei Noraly
..... und damit haben sich die Reisewarnungen erledigt?

Ich sehe bei Noraly (bei dir wohl auch) eine große Reisekompetenz und Wissen über Land und Leute, sowie sprachliche Fähigkeiten, die man schon als hohes Gut bewerten sollte.

Eine Empfehlung für andere einfach zu fahren, weil "Noraly macht es ja auch", sehe ich als zu kurz gedacht.
 
Jo kann man machen, ich wäre definitiv zu ängstlich, so gern ich auch was anderes erzählen würde.
Ich wollt noch etwas nachschieben, damit nicht nur ein Schlagwort im Raum steht.

Für mich sind solche Touren, wie Norely sie betreibt, vergleichbar mit der Besteigung der Eiger Nordwand oder des Mt. Everest.

Lange Vorbereitung / Planung mit entsprechendem Konzept. Scriptbook usw.

Das schüttelt man nicht mal so eben aus dem Handgelenk.

Klaus kann da sicher einiges berichten.

Um jedoch mal etwas Abenteuer zu schnuppern, kann ich geführte Touren empfehlen. Mein Indien Trip war super
vorbereitet. Und wenn man dann auf den Geschmack gekommen ist, kann man sich steigern.
 
..... und damit haben sich die Reisewarnungen erledigt?

Ich sehe bei Noraly (bei dir wohl auch) eine große Reisekompetenz und Wissen über Land und Leute, sowie sprachliche Fähigkeiten, die man schon als hohes Gut bewerten sollte.

Eine Empfehlung für andere einfach zu fahren, weil "Noraly macht es ja auch", sehe ich als zu kurz gedacht.

Als Empfehlung einfach zu fahren sehe ich das auch nicht.

Wie überall muss man sich auch informieren und für sich abwägen ob man das machen will/kann.

Umgekehrt die Empfehlung nicht zu fahren weil es das Aussenamt nicht gut findet finde ich auch falsch.

Da sollten man dann auch Japan und Indien zB nicht fahren

https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/10-2-8reisewarnungen
 
Krasse Landschaft und keine Ampeln oder Baustellen mit Umleitungen .....(y)

.....ich glaube, das Land (Afghanistan) hat wirklich noch tolle unberührte Natur ...., wie Marokko vor 20 Jahren. Jetzt müssen sich nur die Lebensverhältnisse etwas ändern, normalisieren.
 
Interessanterweise halte ich "virtuell" immer die Luft an, wenn Sie an so einen Kontrollpunkt kommt, ob alles gut geht.
Das Gefühl hatte ich in Pakistan nicht so stark, aber auch schon. Vorher ist mir das nie aufgefallen.
Schön war mal der Posten mit den Kindern im Nirgenwo.
VG
 
Ich fage mich immer, was die denn da an so einem Stützpunkt mitten im nirgendwo kontrollieren wollen/sollen, bzw. was denken die wer da vorbei kommt?
 
Frag die Taliban was das soll. Vermutlich die Bevölkerung einschüchtern und schikanieren.
 
Dafür gibt es dann alle naselang Taliban-Checkpoints ...
Ja, das kann auch lästig sein, oder aber auch eine intensive Erfahrung mit Land und Leute.

Ich hatte in Marokko immer gute, nette Kontakte ..... auch bei den Geschwindigkeitskontrollen, die alle immer € 30 kosten - nur nette Gespräche und interessierte "Kontrolleure".

Auch in Tunesien - allerdings intensiver als in Marokko. An den ersten 2 Tagen war es extrem und jeder wollte wissen woher ich komme, wo ich hin fahre und dann war plötzlich gut. Nehme an, die gleichen die Daten ab und erkennen, der fährt die Route wie "angemeldet". Stets gab es Gespräche übers Motorrad, ob mir das Land gefällt und ich wiederkommen werde...

In 2 Städten wollte mein Navi das Hotel nicht finden ....., die Polizei hat mich netterweise dorthin eskortiert, als ich fragte - super nett!

Diese Länder wollen wissen, wer ins Land kommt, wohin die Reisenden gehen und was sie machen. Auch bei der Bevölkerung will man erkennen, wo es ggf. auffällige "Wanderungen" gibt.

Dient der Sicherung des Friedens und der Machterhaltung - ..... ich hatte damit noch nie Probleme.
 
Ja, das kann auch lästig sein, oder aber auch eine intensive Erfahrung mit Land und Leute.

Ich hatte in Marokko immer gute, nette Kontakte ..... auch bei den Geschwindigkeitskontrollen, die alle immer € 30 kosten - nur nette Gespräche und interessierte "Kontrolleure".

Auch in Tunesien - allerdings intensiver als in Marokko. An den ersten 2 Tagen war es extrem und jeder wollte wissen woher ich komme, wo ich hin fahre und dann war plötzlich gut. Nehme an, die gleichen die Daten ab und erkennen, der fährt die Route wie "angemeldet". Stets gab es Gespräche übers Motorrad, ob mir das Land gefällt und ich wiederkommen werde...

In 2 Städten wollte mein Navi das Hotel nicht finden ....., die Polizei hat mich netterweise dorthin eskortiert, als ich fragte - super nett!

Diese Länder wollen wissen, wer ins Land kommt, wohin die Reisenden gehen und was sie machen. Auch bei der Bevölkerung will man erkennen, wo es ggf. auffällige "Wanderungen" gibt.

Dient der Sicherung des Friedens und der Machterhaltung - ..... ich hatte damit noch nie Probleme.
Ich hab ne echte Abneigung gegen Korruption und hasse dieses "Großgetue", dass kotzt mich echt an und ist auch was, was mich im Ausland abschreckt.
Jeder Dorftrottel in Uniform meint er ist was und kann "fast" alles mit Dir machen wenn ihm danach ist.
Ich tue mich sehr schwer mit jeder Form von Willkür und die ist in diesen Regionen ja scheinbar an der Tagesordnung, somit gar nicht meins.
Die Reiseberichte sind toll, aber ob das wirklich alle Szenen sind die da gezeigt werden, oder ob es wohl auch welche gibt, die nicht so gut gelaufen sind und deshalb gar nicht gezeigt werden?
Ich Feigling guck´s mir gern an, Danke den Reisenden irgendwie virtuell dabei zu sein, wünsche alles gute und hoffe dass das alles geschmeidig für sie abläuft. Selber machen, ganz sicher nicht.
Aber jetzt besser wieder zu Itchy und ihren Abenteuern... (y)
 
Ich tue mich sehr schwer mit jeder Form von Willkür und die ist in diesen Regionen ja scheinbar an der Tagesordnung, somit gar nicht meins.
Dann solltest du in Europa bleiben ....

Und alles andere ist einfach ein Akzeptieren von anderen Ländern, deren Kulturen, den anderen Sitten!

Nicht alles ist schlecht, was nicht deutsch ist - ich genieße den Unterschied, erkenne sogar Vorteile oder den Sinn, und lebe damit.

Meine Barriere ist oft die Sprache, auch wenn die Menschen dort sehr empfänglich sind für jeden Ton oder jede Geste - man weiß nur nie, ob aus Interesse oder um ein "Geschäft/Deal" zu machen.

Ich habe noch nie "Geld" bezahlt, aber ich habe schon Wasserflaschen, Äpfel, Tomaten hergegeben - aber nur aus eigener Überzeugung und nicht dem Betteln nachgegeben.

Geht nicht, wegen Datenschutz und/oder weil wir dann in Verdacht geraten Rassisten zu sein.

Nein - es ist Dummheit.
 
Und warum dürfen sich dann andere Länder - im Gegensatz zu uns - selbstverständlich schützen? 🥺
Wenn ich meine Meinung zu den Zuständen in Deutschland schreiben würde, würde ich wohl lebenslang Internetverbot bekommen... 🙈

Lass uns besser wieder auf den Thread konzentrieren, alles andere hat hier doch nix zu suchen.
 
Kann gut sein, nen Sinn im Sinne von Gefahrenabwehr sehe ich da irgendwie nicht?!?
Viele Checkpoints in instabilen Ländern dienen primär dazu, Bewegungen zu kontrollieren, gefährliche Personen oder Güter abzufangen und Anschläge, Schmuggel sowie Kriminalität zu verhindern.
 
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