KlausB
Wegfinder
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Diskussionen um die Kosten in Werkstätten führen letztlich zu nichts. Wenn man sein Motorrad in eine zugelassene BMW-Werkstatt bringt, werden für die Standardarbeiten die AWs verrechnet, die BMW vorschreibt. Für andere Arbeiten kann man den Preis verhandeln. Die Stundenlöhne hängen üblicherweise aus. Wenn man also in der glücklichen Lage ist, mehrere BMW-Werkstätten in der Nähe zu haben, dann kann man die mit dem geringsten Stundenlohn nehmen.
Die Höhe der Stundenlöhne wird nur wenig von dem Lohn des Mechanikers bestimmt, das muss man einfach akzeptieren. Keine Werkstatt wird ihre Kalkulation offenlegen, aber die Besitzer können nicht beliebig Geld abschöpfen und daher den Stundenlohn einfach so in die Höhe schrauben.
Geht man zu einer freien Werkstatt, kann es deutlich günstiger werden. Die freie Werkstatt, in der wir die Yamaha meiner Frau gebracht haben, hat auch schon 150 €/Arbeitsstunde, das ist eine Werkstatt, die keine Motorräder stelllt, so dass man mit Öffis oder einem weiteren Fahrzeug mit Fahrer hinfahren muss.
Es sind 2 Meister und ein Azubi in dieser Werkstatt. Diese haben in der Saison alle Hände voll zu tun, im Winter allerdings nur wenig. Aber da müssen Lohn und Nebenkosten auch bezahlt werden. Zahlt man180 €/Stunde, bekommt aber ein Leihmotorrad, dann relativiert sich das bei den Kosten und vor allem bei dem eigenen Zeitaufwand. Die freie Werkstatt macht vielleicht eine Messung des Wassergehalts der Bremsflüssigkeit und tauscht bei zu hohem Wert, die BMW-Werkstatt tauscht nach 2 Jahren gemäß BMW-Vorgabe, auch das kann zu höheren Kosten führen. Und natürlich können die Ersatzteilpreise bei nicht-BMW-Verbrauchsteilen geringer sein.
Wenn man alles fair betrachtet, dann sind die Unterschiede meiner Meinung nach oftmals nicht mehr so hoch.
Wer selbst schrauben kann und das auch macht, sollte berücksichtigen, dass die Investition in die eigene Werkstatt sowie in den Platz, auf dem man die Schraubarbeiten macht, auch Geld gekostet hat. Üblicherweise nutzt man diesen Platz und das Werkzeug auch für anderes, daher wird das gefühlt als eh-da-Kosten betrachtet und nicht gerechnet. Trotzdem wird das günstiger sein, weil die eigene Arbeitszeit nie in Rechnung gestellt wird.
Gruß
Klaus
Die Höhe der Stundenlöhne wird nur wenig von dem Lohn des Mechanikers bestimmt, das muss man einfach akzeptieren. Keine Werkstatt wird ihre Kalkulation offenlegen, aber die Besitzer können nicht beliebig Geld abschöpfen und daher den Stundenlohn einfach so in die Höhe schrauben.
Geht man zu einer freien Werkstatt, kann es deutlich günstiger werden. Die freie Werkstatt, in der wir die Yamaha meiner Frau gebracht haben, hat auch schon 150 €/Arbeitsstunde, das ist eine Werkstatt, die keine Motorräder stelllt, so dass man mit Öffis oder einem weiteren Fahrzeug mit Fahrer hinfahren muss.
Es sind 2 Meister und ein Azubi in dieser Werkstatt. Diese haben in der Saison alle Hände voll zu tun, im Winter allerdings nur wenig. Aber da müssen Lohn und Nebenkosten auch bezahlt werden. Zahlt man180 €/Stunde, bekommt aber ein Leihmotorrad, dann relativiert sich das bei den Kosten und vor allem bei dem eigenen Zeitaufwand. Die freie Werkstatt macht vielleicht eine Messung des Wassergehalts der Bremsflüssigkeit und tauscht bei zu hohem Wert, die BMW-Werkstatt tauscht nach 2 Jahren gemäß BMW-Vorgabe, auch das kann zu höheren Kosten führen. Und natürlich können die Ersatzteilpreise bei nicht-BMW-Verbrauchsteilen geringer sein.
Wenn man alles fair betrachtet, dann sind die Unterschiede meiner Meinung nach oftmals nicht mehr so hoch.
Wer selbst schrauben kann und das auch macht, sollte berücksichtigen, dass die Investition in die eigene Werkstatt sowie in den Platz, auf dem man die Schraubarbeiten macht, auch Geld gekostet hat. Üblicherweise nutzt man diesen Platz und das Werkzeug auch für anderes, daher wird das gefühlt als eh-da-Kosten betrachtet und nicht gerechnet. Trotzdem wird das günstiger sein, weil die eigene Arbeitszeit nie in Rechnung gestellt wird.
Gruß
Klaus




