Größenangabe bei Regenbekleidung

Beowulf

Boxer-Schrauber
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Der Kauf meiner letzten Regenkombi ist Lichtjahre her. Damals ging man noch in ein Geschäft, probierte an und kaufte in der Regel. Also richtig Old - School.

Auch heute kann man ja auch noch Stores oder sogar Mega - Stores aufsuchen um zu probieren, aber die Warenverfügbarkeit ist in der Regel begrenzt.

Nun also meine Frage:

Entsprechen die angegebenen Konfektionsgrößen in der Regel den IST - Größen (XL Regenkombi = XL Anzug) oder den SOLL - Größen (XXL Regenkombi = XL Anzug)?

Da die Jacken durch die Protektoren an Volumen zulegen, mache ich mir da so meine Gedanken.
 
Die Frage trieb mich auch mal um und im Laden sagte man mir, dass XL-Regenzeug über eine XL-Fahrerausrüstung passt. Ein Größenzuschlag sei also nicht nötig.

Mit dem Regenzweiteiler klappt das auch wunderbar.

Beim platzsparenden Einteiler habe ich ein Problem, die Kombi über beide Schultern zu ziehen, um dann den Reißverschluss zu schließen. Heißt: geschlossen passt die Größe gut, aber beim Anziehen "hakt" es dann am anderen Schulterprotektor. Da brauchte ich dann peinlicherweise eine zweite helfende Person. Raus geht's dann gut alleine. Ich habe das Problem inzwischen gelöst, indem ich eine Kordel am Kragenbund vernäht habe, mit der ich die Kombi über den zweiten Schulterprotektor ziehen kann.

Wie gesagt: Größentechnisch passt es gut, aber das Einsteigen in den Einteiler ist etwas mühsam bzw. erfordert Tricks.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seh ich auch so. Ich trage in Jacken 52 oder 54, je nachdem wie die an den Schultern ausfallen. Da passt die Polo Regenjacke in L ganz gemütlich über alle Motorradjacken, die ich habe.
Die Held Regenjacke fällt in L etwas kleiner aus, als meine Polo. Über die rel. enge Lederjacke und die Rukka 2 Lagen passt die Held noch locker, über meine alte dicke Dainesejacke wird das schon was spack. Passt aber auch noch.
 
Im Prinzip ist es so, wie @Mikko schreibt. Bei XL Bekleidung sollte dann XL Regenzeugs passen. In der Theorie, denn nicht jeder Hersteller fabriziert sein Zeugs wirklich Normgrößenkonform. Also bleibt nur Glück (bei Onlinebestellung) oder Anprobe in einem Laden.

Ich persönlich verwende nur mehr zweiteilige Regenbekleidung, die Einteiler sind mir zu unkomfortabel. Auch kann man bei Zweiteilern z.B. die Jacke schon ausziehen, wenn es aufgehört hat zu Regnen, aber die Hose noch anlassen, solange die Fahrbahn noch nass ist. Gar nicht zu reden vom viel bequemeren An- und Ausziehen.
 
... Ich persönlich verwende nur mehr zweiteilige Regenbekleidung, die Einteiler sind mir zu unkomfortabel. Auch kann man bei Zweiteilern z.B. die Jacke schon ausziehen, wenn es aufgehört hat zu Regnen, aber die Hose noch anlassen, solange die Fahrbahn noch nass ist. Gar nicht zu reden vom viel bequemeren An- und Ausziehen.
Der Zweiteiler ist ebenfalls mein Favorit. Ist die Straße noch gut feucht, aber der Regen hat aufgehört, kann ich schon mal die Regenjacke ausziehen. Die Regenjacke allein taugt auch als Windbreaker, um mich gegebenfalls etwas wärmer zu halten. Den Einteiler nehme ich nur manchmal mit bei begrenztem Stauvolumen (TRS, Tagestour), falls die Wetteraussichten nicht ganz stabil erscheinen.
 
Vor der Herausforderung stand ich auch mal.
Im Laden nur begrenzt die Grössen und Varianten vorhanden. Ich hab sie dann in der Klamottengröße und eine Nummer größer Online bestellt und in seelenruhe zu Hause über der Kombi probiert. Die anderen gingen dann wieder zurück.
So hat man wenigstens noch die Möglichkeit die Regenkombie einmal auf dem Bock probe zu sitzen. Das ist dann wieder anders als nur im Stehen zu probieren
 
Schon mal herzlichen Dank für die Antworten.

Die Tendenz geht bei mir auch zum Zweiteiler.
 
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