GoPro Mission1 Reihe + kabeloses Mikrofon




Ich finde das sehr schade, dass es bei GoPro dazu kommen musste. Ein Pioniere und eigentlich auch der Erfinder der Actioncam.
 
Gopro stand immer wieder mal kurz vor der Insolvenz, hat sich aber bisher noch ganz gut über Wasser halten können. Das aktuelle lineup sieht ja eigentlich ebenfalls vielversprechend aus, mal sehen, was die Zukunft so bringt. Ich persönlich habe schon länger auf dji gewechselt.
 
Für alle, die sich evtl. eine GoPro anschaffen wollen, interessant

Dem US-amerikanischen Actionkamera-Hersteller GoPro droht die Insolvenz: Die Firma warnt Anleger im jüngsten Finanzbericht, dass es «erhebliche Zweifel am eigenen Fortbestand» gibt. US-Konzerne sind dazu rechtlich verpflichtet, wenn sie nicht mehr sicher davon ausgehen können, dass sie in den kommenden zwölf Monaten zahlungsfähig bleiben. Eine solche Warnung ist ein schlechtes Zeichen und kann zu einem Teufelskreis führen. Denn sie verschärft den Druck von Investoren zusätzlich und macht frisches Kapital teurer. Die Aktie fiel am Montag zeitweise um bis zu 14 Prozent.
 
GoPro lebt(e) von seiner Werbung und seinem Ruf als DER Actioncam-Hersteller. Dabei waren meiner Ansicht nach andere Hersteller zeitweise deutlich besser als die GoPro-Cams.
Vor ca. 12 Jahren habe ich mich für das Thema angefangen zu interessieren. Meine erste Actioncam wurde jedoch eine Actionpro X7, die die damalige GoPro bei der Akkulaufzeit um Längen schlug. Bildstabilisierung gab es damals noch nicht.
Danach folgte eine Sony FDR X 3000. Auch hier war die Kamera der damaligen Gopro hinsichtlich Bildstabilisierung und Akkulaufzeit überlegen.
Danach die erste GoPro: Eine Hero 5 Session. Mir gefiel die kompakte Kamera mit Bildstabi.
Mit der GoPro Hero 12 zog die erste große GoPro bei mir ein - ein Fehler. Die Bildstabilisierung war gut, jedoch war die Akkulaufzeit nicht ausreichend und, schlimmer noch, überhitzte die Kamera bei 4k-Aufnahmen - ein absolutes No-Go.
Jetzt ist eine DJI Action 5 Pro am Start. Endlich eine Kamera, die meine Erwartungen erfüllt.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Probleme von GoPro sind seit Jahren hausgemacht. Nur schöne Werbebilder erzeugen und einen GoPro Sticker auf alles kleben was ins Bild kommt reicht halt auf Dauer nicht aus.
Zu Anfangszeiten, als die ersten Actioncams heraus kamen, waren sie innovativ und das Synonym in der Branche. Die Zeiten sind lange vorbei.
 
Sehe ich auch so.

Erste Actioncam 2012 eine AEE, die konnte nur 720p

Aber ich kam auf den Geschmack zum Filmen.

Zweite Actioncam eine GoPro Hero3+
Die hatte ich lange, dann kam auch eine Sony FDR3000, die war deutlich besser, und hatte eine tolle Bildstabilisierung.

Aber die war irgendwann auch kaputt, dann kam eine GoPro Hero9 mit Remote.
Die Kombi war gut, Remote hielt lange mit Akkuladung.

Und meine GoPros hatte ich immer mit Powerbank in der Jacke mit Strom versorgt, so kann ich den ganzen Tag ohne Akkuwechsel fahren.

Dann kam eine Hero10, und später eine Hero12

Die waren gut, hatten eine tolle Bildstabilisierung.

Nur die H12 machte öfters Mucken.
Verlor die Verbindung zur Remote, ging manchmal einfach aus und musste dann mühsam wieder mit Akku raus und rein wieder gestartet werden.

Als die H13 kam, dachte ich schon darüber nach, aber die hatte wieder andere Akkus.
Wurde als Fortschritt verkauft.
Aber ich hatte keinen Bock mehr wieder ein ganzes Set an neuen Akkus zu kaufen.
Das musste ich schon mal nach dem Sprung zwischen H3 und H9.
Und 5 Akkus kosten auch.

Also habe ich beschlossen, die Actioncam zu wechseln und es wurde eine DJI A5 Pro.

Und wenn viele so denken und handeln, ist es kein Wunder warum GoPro nun kränkelt.
 
Im Februar 2025 habe ich das nachfolgende schon auf meiner Website geschrieben:

Eines der größten Ärgernisse in den letzten Jahren für mich ist GoPro. Wie viele GoPros hatte ich schon?! Und wie viel Ärger hatte ich praktisch mit allen Modellen?!

Ich habe jedes Jahr versucht daran zu glauben, dass GoPro aus seinen Fehlern lernt aber das war leider nur ein frommer Wunsch.

Diese Ignoranz, nicht auf Probleme zu reagieren oder grundsätzlich neue Produkte beim Kunden reifen zu lassen, sind schon sehr markant für GoPro. Als Pionier der Action-Cam hat GoPro den technologischen Anschluss verloren und bei 360-Grad-Kameras spielt GoPro schon lange keine Rolle mehr. Schaut man sich den Aktienkurs an, hatte GoPro im Oktober 2014 einen Wert von 86 USD pro Aktie und am 6. Februar 2025 sind es nur noch 1,08 Dollar – dramatischer kann ein Absturz nicht sein.

Ende 2024 habe ich als letzten Versuch noch die Hero 13 gekauft, aber auch hier zeigten sich wieder dieselben Fernbedienung-Verbindungsprobleme wie bei den Vorjahresmodellen. Zwar wurden die Probleme meistes nach einigen Monaten per Firmware-Update beseitig, aber diesmal habe ich die Reißleine gezogen.
 
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