Erlauben Sie Motorradfahrern, die Rettungsgasse bei Stau auf Autobahnen zu nutzen

wenn es jedoch um E-Roller in den Städten oder Rennradfahrer auf Landstraßen/Radfahrer allgemein geht, wird selbst der geschmeidigste Outlaw zum spießigsten Gesetzeshüter.

Kann ich nicht bestätigen. Sowohl bei z. B. Durchfahrten durch die Rettungsgasse als auch wie sich Rennradfahrer etc. verhalten ist für mich wichtig, dass dadurch niemand gefährdet oder behindert wird. Es muss machbar sein, sonst nicht. Dass diese Machbarkeit individuell unterschiedlich beurteilt wird, gehört dazu. Ärger oder große Schimpfkanonanen während der Nutzung der Rettungsgasse habe ich bisher nicht erlebt. Extrem selten macht mal jemand die Rettungsgasse eng, nicht immer um (m)eine Durchfahrt zu verhindern. Einige schlafen einfach. In der Mehrzahl wird Platz gemacht. Für ein kleines Handzeichen als Dankeschön habe ich dann immer Zeit

Sollte ich auf der AB, eigentlich relativ selten, in einen Stau gelangen, fahre ich - ohne einen anderen zu behindern - durch diesen durch. Vor rund zwei Wochen in der Schweiz rund um Basel praktiziert.

Auch in Städten geht es, immer mit der notwendigen Vor- und Umsicht, nach vorne.
 
Es wäre durchaus denkbar es zu legimitieren, aber bedenkt es könnte sich recht schnell eine Moped Kolonne bilden.
Ob die Kolonne dann nicht auf einmal in einer Unfallstelle steht muß jeder für sich selbst entscheiden.....

Ich bin von der Feuerwehr und wir haben wichtigeres zu tun als einen Verkehrkneul aufzulösen!
Da hier Platz an der Einsatzstelle benötigt wird sollte derjenige sein Moped auch bei Hindernissen richtig im Griff haben....

LG Tom
 
Wobei ich einen klaren Unterschied machen würde, ob das ein Stau ist und die Autos stehen oder zähfließender Verkehr. Im Stau sollte jeder für sich entscheiden, ob er da durchfährt oder das mit seinen Fähigkeiten und Gewissen nicht vereinbaren kann / will.
Was bei zähfließendem Verkehr einige praktizieren und ohne Rücksicht auf Verluste mit gewagten Überholmanövern da durchbretten, das ist stellenweise schon kriminell. Ob das sein muß, sei mal dahingestellt.
 
sollte derjenige sein Moped auch bei Hindernissen richtig im Griff haben....

Das ist Grundvoraussetzung. Nicht nur in der Rettungsgasse.

Darüber, "sein Motorrad richtig im Griff haben", würde ich mir eher Gedanken machen als über Strafen die bei der Durchfahrt der Rettungsgasse fällig werden können.

Rettungsfahrzeuge oder auch andere Verkehrsteilnehmer behindern, geht gar nicht. Bedeutet nicht, dass Fehler immer passieren können.
 
sollte derjenige sein Moped auch bei Hindernissen richtig im Griff haben..
Stimmt, das wäre dann ein anderes Problem...ein Motorrad zu fahren heiß nicht unbedingt ( auch bereits etwas außerhalb der Komfortzone) damit zurecht zu kommen.
Ich muss da immer an die Kanyarfoto Videos vom Stilfser denken. Jeder will hoch, aber wehe man muss in einer Spitzkehre anhalten etc.
Da erkennt man recht schnell ob Jemand sein Motorrad einigermaßen (ich sage nicht perfekt) beherrscht oder nicht - Vor allem vorausschauen fährt.
Ich behaupte damit nicht daß ich meine noch halten könnte in einer Spitzkehre, wenn sie kippt. Aber ich versuche erst gar nicht in so eine Situation zu kommen.
Genauso sehe ich es auch mit den Rettungsgassen befahren. Man sollte sich sehr sicher sein was man tut (vor allem, was einen erwarten kann)
und auch Grenzsituationen recht gut meistern können.
 
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