Erlauben Sie Motorradfahrern, die Rettungsgasse bei Stau auf Autobahnen zu nutzen

so halte ich es auch....am gestrigen Sonntag sind wir von Prad am Stilfser Joch um 11Uhr losgefahren, meine Frau als beste Sozia hinten drauf und um 17.30 saßen wir nach ner kleinen Kaffeepause schon in unserer Pfälzer Weinstube zu Wurstsalat und Weinschorle. Sind durch 3 Riesenstaus zweimal auf der Autobahn wegen Unfalls und einmal auf der Landstraße vor ner Baustelle kilometerweit durch die Rettungsgasse gefahren bzw. am stehenden Verkehr vorbei bis zur Baustellenampel. Dies mit der Adventure und kompletter Verbreiterung (Koffer)! Ich weiss und bin mir bewusst, dass es gegen jede Verkehrsregel verstösst, aber im Grund meines Herzens bin ich wohl ein kleiner Rebell oder Anarchist? Wer weiss.
ABER...wenn ich an geduldig in der Riesenschlange hinter den Autos wartenden und die Abgase einatmenden Motodrivern vorbei brettere, tun mir diese eher leid, als dass ich Mitleid oder ein schlechtes Gewissen empfinde wegen meines Verhaltens.
So, jetzt könnt ihr mich in die Pfanne hauen. Stehe zu meinen "Taten"
Gruß aus der Pfalz
Dieter
Hob di,
Bin voll bei Dir, mach ich genauso,
Die Situation mit 30° oder mehr im Stau, in der vollen Rüstung, dazu extreme Hitze vom Motor, Auspuff, kein Wasser mehr im Tankruchsacksack, was noch.
Da ist man an der Grenze.
Seitenstreifen, ins Gras legen, runter von der Bahn-alles bla bla bla.


Ist jetzt das eine🤔

Was mich etwas umtreibt ist der Umstand-
Warum bei uns dieses Gesetz?
Wie oft ist der Rettungswagen, Polizei etc. im Notfall von Motorradfahren schon behindert worden, woran wird sowas festgemacht?

Man fährt alleine oder in der Gruppe, schlängelt sich vorsichtig, sehr aufmerksam an den Stehenden Autos
vorbei, hat jetzt den Vorteil schneller voranzukommen☝️.
Ich stell das mal so in den Raum:
100% von uns Bikern ist in dieser Situation noch konzentrierter als er eh schon ist und in der Lage jederzeit die Bahn frei zu machen, und kann die Lage richtig einschätzen.
Dann gibts noch die in ihrem Stolz verletzten Autofahrer, die es zutiefst im Ego verletzt wenn da "Wer" vorbeifährt, er glaubt zudem noch unter dessen Helm findet jetzt ein Orgasmus statt.
Meine Vermutung ist ganz einfach das hier eine bestimmte Autolobby den Stachel setzt.
Hab jetzt auf die Schnelle auch keine Lösung.
Vielleicht hilft mehr miteinander reden.
 
Hob di,
Bin voll bei Dir, mach ich genauso,
Die Situation mit 30° oder mehr im Stau, in der vollen Rüstung, dazu extreme Hitze vom Motor, Auspuff, kein Wasser mehr im Tankruchsacksack, was noch.
Da ist man an der Grenze.
Seitenstreifen, ins Gras legen, runter von der Bahn-alles bla bla bla.


Ist jetzt das eine🤔

Was mich etwas umtreibt ist der Umstand-
Warum bei uns dieses Gesetz?
Wie oft ist der Rettungswagen, Polizei etc. im Notfall von Motorradfahren schon behindert worden, woran wird sowas festgemacht?

Man fährt alleine oder in der Gruppe, schlängelt sich vorsichtig, sehr aufmerksam an den Stehenden Autos
vorbei, hat jetzt den Vorteil schneller voranzukommen☝️.
Ich stell das mal so in den Raum:
100% von uns Bikern ist in dieser Situation noch konzentrierter als er eh schon ist und in der Lage jederzeit die Bahn frei zu machen, und kann die Lage richtig einschätzen.
Dann gibts noch die in ihrem Stolz verletzten Autofahrer, die es zutiefst im Ego verletzt wenn da "Wer" vorbeifährt, er glaubt zudem noch unter dessen Helm findet jetzt ein Orgasmus statt.
Meine Vermutung ist ganz einfach das hier eine bestimmte Autolobby den Stachel setzt.
Hab jetzt auf die Schnelle auch keine Lösung.
Vielleicht hilft mehr miteinander reden.
@sigmali hatte schon zu Anfang des threads darauf hingewiesen, wie die Argumente lauten und wer sie vorgetragen hat:
Aus dem Kreis der Landesverkehrsminister wurde auf anekdotische Evidenz verwiesen. Anders gesagt: "Ich habe den Eindruck, dass ...", "Pulkbildung" usw. Ausserdem wurde die Ablehnung der Durchfahrt mit erwartetem rechtswidrigen Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer ("Autofahrer steigen im Stau aus und würden durch Motorradfahrer gefährdet ...") gerechtfertigt. Merkwürdige Güterabwägung. Also alles keine unwiderlegbaren sachlichen Argumente.
Das BMV verweist dann auf die Polizei ... "Kann man nichts machen, müssen sich die (Länder-) Polizeien drum kümmern, §36 (1), sie verstehen?!"
Der ADAC ist auch nicht hilfreich, er individualisiert das Problem ("Ausweichen, planen, vermeiden"), stellt Vermutungen über Massenansammlungen von Motorradfahrern, die die Rettungsgasse versperren, an und spekuliert über Rechtsbrüche von Autofahrern, die dann den Motorrädern hinterherfahren. Sehr phantasievoll!
Wichtig auch hier: die fehlende Zustimmung der Rettungsdienste zu dieser Änderung des StVO.
Also alles in allem: es ist nicht die "Autolobby", die diese Bestimmung in der StVO erzeugt hat. Es ist eine scheinbar zementierte Lösung eines Problems (filmende Gaffer auf Autobahnen), bei dem die berechtigten Interessen der Motorradfahrer unberücksichtigt blieben.
Ein hartes Brett, das da stark und langsam gebohrt werden muss, mit Augenmaß und Leidenschaft. Wenn ich das mal zitieren darf.
 
Ich habe mal die KI befragt und eine längere Diskussion damit. Es ging mir um Ergebnisse aus Gerichtsentscheiden oder ob sonst je was publiziert wurde. Geht um die Schweiz. Aus dem ganzen hat er mir eine Zusammenfassung gemacht:

Rettungsgasse und Motorradfahrer in der Schweiz – Zusammenfassung

Ausgangsfrage Darf ein Motorradfahrer bei Stau die Kolonne verlassen und langsam durch die Rettungsgasse oder zwischen den Fahrzeugkolonnen vorfahren? Welche Sanktionen drohen, und gibt es Gerichtsentscheide dazu?

Rechtslage Seit 2021 ist die Rettungsgasse auf Schweizer Autobahnen obligatorisch. Sie ist ausschliesslich für Einsatzfahrzeuge bestimmt. Gemäss Art. 47 Abs. 2 SVG haben Motorradfahrer bei angehaltenem Verkehr ihren Platz in der Fahrzeugkolonne beizubehalten.

Wichtigste Erkenntnisse

• Das Befahren der Rettungsgasse durch Motorräder ist rechtlich nicht erlaubt.

• Es existiert kein klarer Ordnungsbusseneintrag speziell für „Motorrad fährt durch die Rettungsgasse“.

• Häufig erfolgt die Beurteilung als Verkehrsregelverletzung im ordentlichen Verfahren.

• Die Sanktion hängt stark von den Umständen des Einzelfalls ab.

Recherche zu Gerichtsentscheiden Es konnte kein publizierter Bundesgerichtsentscheid gefunden werden, der exakt den Fall eines Motorradfahrers behandelt, der langsam durch eine Rettungsgasse fährt. Die fehlende Rechtsprechung ist bemerkenswert und könnte darauf hindeuten, dass solche Fälle selten bis zu den höchsten Gerichten gelangen.

Administrativmassnahmen Neben einer Busse kann ein kantonales Strassenverkehrsamt ein separates Administrativverfahren eröffnen. Entscheidend ist die Einordnung als:

• leichte Widerhandlung (oft Verwarnung),

• mittelschwere Widerhandlung (mindestens 1 Monat Ausweisentzug),

• schwere Widerhandlung.

Einschätzung für den diskutierten Musterfall Motorrad fährt im stehenden Stau mit sehr niedriger Geschwindigkeit vor, ohne Rettungsfahrzeuge zu behindern:

• Regelverstoss: Ja.

• Busse: möglich.

• Führerausweisentzug: eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

• Verwarnung erscheint wahrscheinlicher als ein Entzug.

Praxis In der Praxis ist zu beobachten, dass viele Motorradfahrer zwischen stehenden Kolonnen vorfahren. Politische Vorstösse der Jahre 2025/2026 erwähnen ausdrücklich, dass dieses Verhalten teilweise toleriert werde. Der Bundesrat hält jedoch an der bestehenden Rechtslage fest.

Gesamtfazit Die Rechtslage ist klar: Das Vorfahren durch die Rettungsgasse ist verboten. Die tatsächliche Vollzugspraxis scheint jedoch weniger streng zu sein, als es das Gesetz vermuten lässt. Gerade die fehlende publizierte Rechtsprechung deutet darauf hin, dass langsames Vorfahren im Stau zwar rechtswidrig ist, aber offenbar nicht zu den am häufigsten verfolgten Verkehrsverstössen gehört.


Was in der Schweiz sicher gesagt werden kann, es wird kaum verfolgt, eben ausser man ist so blöd und fährt bis zum Unfall vor. Auch in Schweizer Foren wurde das diskutiert und nur einer hatte mal eine Busse. Er ist am Gotthard beim langen Stau in der Rettungsgasse bis zu vorderst vorgefahren. Dort stand schon Polizei wegen Stau. Sie haben ihn dann rausgewunken. Zuerst wollten sie Anzeige schreiben, haben es dann aber mit einer Ordnungsbusse über 60 Franken wegen Verlassen stehender Kolonne gebüsst und Sache war damit erledigt.

In der Schule habe ich mal gelernt, ein Gesetz, das niemand befolgt, gehört umgehend abgeschafft! :) Aber heute interessiert das niemanden mehr, im Gegenteil, sind dann Gesetze, wo man viel Einnahmen generieren kann!
 
Moin,

Also ich wäre natürlich dafür das es legal wäre und habe auch dafür gezeichnet.
Allerdings fahre ich schlicht, wenn ich mal in eine solche Situation komme, durch. Kann man hin- und her diskutieren.
Auf der Stadtautobahn hier über den nördlichen Zubringer in die Stadt rein mache ich das nach Verkehrslage dauernd, zumindest regelmäßig.
Die Düsseldorfer Motorradpolizisten die weitgehend sehr cool drauf sind, machen das auch. (Auch und erkennbar wenn sie nicht in einem "akuten" Einsatz sind)

Einmal gab es wegen einem kleinen Auffahrunfall da richtig fies Stau, war heiß, mehrere Motorräder mitten drin, auch ich. Einige "nette" Autofahrer hatten sich so gestellt das wieder das mitgehangen und mitgefangen Prinzip gelten sollte. Da kam dann von hinten ein Motorradpolizist und zeigte den Blockierern an das sie schnellstmöglich Platz machen sollen, um uns dann hinter sich zu scharen und "mitzunehmen" durch den Stau bis ganz nach vorne. Feine Aktion! (y)

Auch ansonsten ignorieren die das hier weitgehend, solange man vorsichtig und umsichtig dabei bleibt. Abseits der Heimat, siehe oben. Ich mache das immer und wo es geht. Bislang musste ich noch nix zahlen und wenn das mal passieren sollte dann ist das halt so. Man kann jetzt gerne diskutieren was davon legal, teillegal oder wie auch immer ist. Mir ist das ehrlich gesagt "scheissegal" was da im Gesetz steht bezüglich dieser Regelung. Bevor ich in voller Montur brate, fahre ich durch. Immer - sofern es möglich ist - was es meistens ist.

Wenn ich bezahlen muss dann muss ich halt bezahlen. Bislang war es kostenfrei über 40 Jahre. Allerdings auch immer mit Vorsicht und mit angepasster Geschwindigkeit.

Gruß Guido
 
S'beschde war die Woistubb 😁(y)
Nun ja, Weinschorle sonst never mit dem Moto...claro ✌️aber nach 6 Stunden Autobahnfahrt mit teilweise Speed ging's mit voller Montur und schon halb mumifiziert erstmal in die Weinstube, welche nur ein paar Meter von unserem Zuhause liegt. Die letzten Meter MIT der Weinschorle als Pfälzer Grundnahrungsmittel dann auf leerer Zufahrtsstraße zum Haus.
Gruß Dieter
 
Moin,

Also ich wäre natürlich dafür das es legal wäre und habe auch dafür gezeichnet.
Allerdings fahre ich schlicht, wenn ich mal in eine solche Situation komme, durch. Kann man hin- und her diskutieren.
Auf der Stadtautobahn hier über den nördlichen Zubringer in die Stadt rein mache ich das nach Verkehrslage dauernd, zumindest regelmäßig.
Die Düsseldorfer Motorradpolizisten die weitgehend sehr cool drauf sind, machen das auch. (Auch und erkennbar wenn sie nicht in einem "akuten" Einsatz sind)

Einmal gab es wegen einem kleinen Auffahrunfall da richtig fies Stau, war heiß, mehrere Motorräder mitten drin, auch ich. Einige "nette" Autofahrer hatten sich so gestellt das wieder das mitgehangen und mitgefangen Prinzip gelten sollte. Da kam dann von hinten ein Motorradpolizist und zeigte den Blockierern an das sie schnellstmöglich Platz machen sollen, um uns dann hinter sich zu scharen und "mitzunehmen" durch den Stau bis ganz nach vorne. Feine Aktion! (y)

Auch ansonsten ignorieren die das hier weitgehend, solange man vorsichtig und umsichtig dabei bleibt. Abseits der Heimat, siehe oben. Ich mache das immer und wo es geht. Bislang musste ich noch nix zahlen und wenn das mal passieren sollte dann ist das halt so. Man kann jetzt gerne diskutieren was davon legal, teillegal oder wie auch immer ist. Mir ist das ehrlich gesagt "scheissegal" was da im Gesetz steht bezüglich dieser Regelung. Bevor ich in voller Montur brate, fahre ich durch. Immer - sofern es möglich ist - was es meistens ist.

Wenn ich bezahlen muss dann muss ich halt bezahlen. Bislang war es kostenfrei über 40 Jahre. Allerdings auch immer mit Vorsicht und mit angepasster Geschwindigkeit.

Gruß Guido
fasse zusammen...legal, illegal, scheißegal!
😜✌️
 
... letzte Woche bin ich eine neuntägige Moped-Tour (insgesamt rd. 3.500 km) mit meinem Sohn quer durch die Alpen / Dolomiten (diverse Pässe) bis runter an den Gardase gefahren.

Binnen zwei, drei Tagen gewöhnt man sich die - meines Erachtens verkehrstechnisch erfrischenden - italienischen Sitten und Gebräuche an.
Bei Stau bzw. Stop- & Go-Verkehr machen sämtliche Zweiräder (die Roller wie auch die großen "Dickschiffe" mit Koffern) einfach eine virtuelle dritte Fahrspur in Straßenmitte auf.
Der Gegenverkehr fährt schön weit rechts am Straßenrand, die auf der eigenen Fahrspur auch, so dass das auch passt.
Und wenn es dann irgendwo eng wird, dann lassen die PKW-Fahrer das Zweirad einfach einscheren und gut ist.
Zur Not wartet sogar der Gegenverkehr mal kurz, bis sich der im Weg befindliche Mopedfahrer eingefädelt hat.
Da reagiert keine genervt oder agressiv. Da gibt es auch kein Hupen oder Gestikulieren. Das funktioniert einfach so.

Zurück in Deutschland haben mein Sohn und ich den "Italien Style" an einem Kreisverkehr-Rückstau ausprobiert.
Gleich der erste "überholte" Idiot fing sofort wie wild zu Hupen an. War ja klar ... 🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
... letzte Woche bin ich eine neuntägige Moped-Tour (insgesamt rd. 3.500 km) mit meinem Sohn quer durch die Alpen / Dolomiten (diverse Pässe) bis runter an den Gardase gefahren.

Binnen zwei drei Tagen gewönt man sich die - meines Erachtens verkehrstechnisch erfrischenden - italienischen Sitten und Gebräuche an.
Bei Stau bzw. Stop- & Go-Verkehr machen sämtliche Zweiräder (die Roller wie auch die großen "Dickschiffe" mit Koffern) einfach eine virtuelle dritte Fahrspur in Straßenmitte auf.
Der Gegenverkehr fährt schön weit rechts am Straßenrand, die auf der eigenen Fahrspur auch, so dass das auch passt.
Und wenn es dann irgendwo eng wird, dann lassen die PKW-Fahrer das Zweirad einfach einscheren und gut ist.
Zur Not wartet sogar der Gegenverkehr mal kurz, bis sich der im Weg befindliche Mopedfahrer eingefädelt hat.
Da reagiert keine genervt oder agressiv. Da gibt es auch kein Hupen oder Gestikulieren. Das funktioniert einfach so.

Zurück in Deutschland haben mein Sohn und ich den "Italien Style" an einem Kreisverkehr-Rückstau ausprobiert.
Gleich der erste "überholte" Idiot fing sofort wie wild zu Hupen an. War ja klar ... 🤣

So ist das in Frankreich meistens auch der Fall. Genieße ich immer sehr, weil schlicht vernünftig.

Gruß Guido
 
... letzte Woche bin ich eine neuntägige Moped-Tour (insgesamt rd. 3.500 km) mit meinem Sohn quer durch die Alpen / Dolomiten (diverse Pässe) bis runter an den Gardase gefahren.

Binnen zwei, drei Tagen gewöhnt man sich die - meines Erachtens verkehrstechnisch erfrischenden - italienischen Sitten und Gebräuche an.
Bei Stau bzw. Stop- & Go-Verkehr machen sämtliche Zweiräder (die Roller wie auch die großen "Dickschiffe" mit Koffern) einfach eine virtuelle dritte Fahrspur in Straßenmitte auf.
Der Gegenverkehr fährt schön weit rechts am Straßenrand, die auf der eigenen Fahrspur auch, so dass das auch passt.
Und wenn es dann irgendwo eng wird, dann lassen die PKW-Fahrer das Zweirad einfach einscheren und gut ist.
Zur Not wartet sogar der Gegenverkehr mal kurz, bis sich der im Weg befindliche Mopedfahrer eingefädelt hat.
Da reagiert keine genervt oder agressiv. Da gibt es auch kein Hupen oder Gestikulieren. Das funktioniert einfach so.

Zurück in Deutschland haben mein Sohn und ich den "Italien Style" an einem Kreisverkehr-Rückstau ausprobiert.
Gleich der erste "überholte" Idiot fing sofort wie wild zu Hupen an. War ja klar ... 🤣
Vermutlich sind viele Italiener auch Zweirad/Rollerfahrer - bietet sich ja bei den Temperaturen an - in den Städten sind es willkommene schnelle Fortbewegungsmittel um durch den Verkehr zu kommen, ausserdem schnell mal auf kleinster Fläche geparkt und auf dem Land die Alternative um mal schnell ohne Öffis von A nach B zu kommen.
Auf jeden Fall sind sie - wenn Selbstfahrer, dann wohl acuh entspannter wenn andere gerade mit Zweirädern unterwegs sind.

Bei uns haben ja die wenigsten (von Haus aus) Autofahrer noch ein Zweirad (ausser ein Fahrrad vielleicht). Umgekehrt haben die meisten Motorradfahrer auch ein Auto.
Ausserdem ist das Auto für viele immer noch ein Statussymbol und die wenigsten können es "verknusen", wenn da so eine Furzschüssel oder ein Moped im Stau etc. mehr Vorteile hat, als die dicke 80t€ 2-3 Liter Turbo Möhre.
 
Ne...also 4 Wochen zu Fußgehen, wäre mir nicht scheißegal. Ich würde das eskalieren lassen und mich auf meine Sorgfaltspflicht berufen. Mehr als verliehen kann man nicht
Naja, wenn man das bis zum Ende durchzieht, können einem die Anwalts- und Gerichtskosten schon ein ganz schönes Loch ins Portemonnaie fressen.😜

Gruß,
maxquer
 
Wenn Du verklagt wirst, muss er. Deswegen schrieb ich ja, eskalieren lassen.
 
Wenn Du damit eine
150€ Selbstbeteiligung;)
Wenn Du damit Deinen Anteil bei der Rechtsschutzversicherung meinst, die prüfen erstmal die Erfolgsaussichten, und wenn Du Dich absolut rechtswidrig verhalten hast, leider ist das im Moment der Fall, muss Dein Anwalt schon super Argumente finden, damit die Techtsschutzversicherung trotzdem übernimmt.

Gruß,
maxquer
 
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