Einfluss Hinterreifen auf die Fahreigenschaften

KMM

Adventure-Tourer
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2026 BMW R1300 GS Trophy
2025 Triumph Tiger 660 Sport
In 9 von 10 Fällen wechsle ich immer den kompletten Satz und freue mich immer über das 'neue Reifen' Gefühl. Mit den CTA3s hatte ich nun zum ersten Mal seit langer Zeit den Fall, das der Vorderreifen nach 10500 km noch exzellent ist. Der Hinterreifen war recht gleichmäßig bis auf die TWIs abgefahren, nur geringe Sägezähne und keine Auswaschungen, der vordere genauso nur mit mindestens 75% Restprofil.
Daher habe ich nur den Hinterreifen gewechselt und war schon erstaunt, dass sich der neue Reifen Effekt nahezu vollständig einstellte. Der HR tut also doch sehr viel mehr zum Fahrgefühl als mir bewusst war.
 
Das neue Reifen Gefühl stellt sich bei mir nur dann deutlich ein, wenn die Pelle ungleichmässig angenutzt wird.
War ein Grund für mich den Conti Road Attack, dem Pirelli Angel GT vorzuziehen.
Die CRA4s die ich runter gefahren habe fuhren sich für mich nicht schlechter, als die neuen.
Kann ein alter Hausschlappen Effekt sein. Eigentlich sind die irgendwann mal fertig, aber man hat sich so dran gewöhnt, dass man trotzdem damit fein ist.
Ach nee, doch nicht. Die Contis fand bis zum Ende gut. Fahr die aber auch nicht komplett bis zum Anschlag runter, weil ich auch im Regen fahre.
 
Hab gestern ausnahmsweise nur einen neuen HR aufziehen lassen (Pirelli Scorpion STR) und machte heute genau die gleichen Erfahrungen.
 
Wenn der wirklich schön gleichmäßig abgefahren wäre, dann wäre das reines Kopfkino.
Dies allerdings genau zu sehen ist fast unmöglich.
 
Das glaube ich nicht. Bei modernen Reifen mit Multikomponenten-Mischungen über die Reifenbreite verteilt ändert sich schon etwas. Am Anfang hat man in der Mitte mehr Profil als an der Seite, in der Mitte ist üblicherweise eine leicht härtere Gummimischung. Bei gleichmäßiger Abnutzung ändert sich die Reifenauflage und damit auch der Anteil der jeweiligen Mischungen im Kontakt mir der Straße. Ein Reifen mit Restprofil in der Mitte von 2,5 mm vermittelt mir oftmals ein "Rutschgefühl" in Situationen, in denen das mit einem fast neuen Reifen nicht passiert. Das hängt von dem Straßenbelag ab. Ich fahre meine Reifen über den Umfang so ab, dass auch bei diesem Restprofil in der Mitte die gesetzlichen 1,6 mm überall eingehalten werden.

Es gibt hier sicherlich Reifenexperten, die das besser beurteilen können.

Gruß
Klaus
 
Das glaube ich nicht. Bei modernen Reifen mit Multikomponenten-Mischungen über die Reifenbreite verteilt ändert sich schon etwas….
Das ist wahrscheinlich der Grund warum der Conti RA bei meiner Nutzung vegleichsweise so blieb, wie er war.
Die Pelle hat nur eine Gummimischung, die unterschiedlichen Eigenschaften von Lauffläche und Flanken wird beim Vulkanisieren erreicht. Das dürfte ein fliessender Übergang sein.
Mit ist es deutlich auf meiner alten Tiger Sport aufgefallen. Der Angel GT, den ich ansonsten top finde, war zum Ende nen Tick kippelig. Technisch kein Problem, aber für mich etwas unangenehm.
Vielleicht tritt der Effekt auf eine GS nicht so auf. Wäre mal ein Versuch.
 
Der Angel GT, den ich ansonsten top finde, war zum Ende nen Tick kippelig ... Vielleicht tritt der Effekt auf eine GS nicht so auf.
Nicht wenn Du paarig wechselst und dem VR somit etwa für 1.500 - 2.000 Km schenkst. Für mich 1. Wahl auf der GS Trophy mit ca. 7 - 7.500 Km Laufleistung HR.
 
Also ist mir stetig ein rätsl wie man 10000km, mit einen Reifen schaffen kann. Mit den CTA3 waren es ca. 7000km hinten
Bin ich bei Dir … nach mehreren Dunlops dachte ich mal wieder einen CTA3 auf die 12,5er ADV aufzuziehen. Hoffte bei den Hymnen hier das der HR 10 tsd Km macht.
Und nun? Hat der Reifen ca. 6 tsd und wird iwo bei 8,5 tsd am Ende sein. Damit reiht er sich sehr unauffällig in 3 Sätze Dunlop Meridian ein, die mir eindeutig mehr liegen.
 
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