Einfach nur schön anzusehen: Motorreparatur R1200GS

Ja so ein Karton wo man die Schrauben reinsteckt und beschriftet hilft auch, Und verschiedene Behälter die nach Abbau durchnummeriert werden. Bilder..
Trotzdem das Video lügt und suggeriert Einfachheit bei Schwierigen Sachen
Nur mal Kolbeneinbau ..keiner legt sich für R1100 bs R1300 die Kolbeneinbau Buchsen her, keiner baut alte Kolben wieder ein und macht die Ringe vorher sauber. Die Kompressionsringe sind zumindest bei Wössner mit Top gezeichnet da wäre verwechseln der Einbau Laufrichtung schon mal schlecht.. Entweder Zylinder / Motorhälfte und Kolben zusammenlassen oder mindestens erneuern der Kolbenringe, würde ich machen.
 
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Profis stellen eine (günstige) Go Pro neben der Schrauberei auf, die genau aufnimmt, welche Schraube wann wo rausgedreht wurde . Und folglich auch irgendwann wieder da rein muss.;)
 
Baugruppen bilden...und beschriften.
 
Und am Ende bleibt trotzdem eine Schraube übrig. 🥲
Nööööö....

Ohne den nötigen "Hintergrund" sollte man sowas nicht angehen. "Skifahrer nennen das eine schwarze Abfahrt".

Welches Mass der Lagerschalen, der Kolben mit Ringen, Ventilteller sitzbreite, Masse für die Kurbelwellenbearbeitung sowie die ganzen Mess-Prozedere, Betriebsspiele, Flankenbilder an Zahnrädern usw.

Das ist kein LEGO!
 
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Hihihih...5 Minuten später, kommt dir in den Sinn...."ooch ich hab ja 4 M6 Schrauben aus meinem Fundus der neuen Inbusschrauben genommen!!

Und die Welt ist wieder OK.

NB: Blöder wird es, wenn du nach einer Getrieberevision an einem PKW, auf der erwähnten Decke auf dem Tisch, ein Messingfarbenen Ring, der innen Rillen hat, findest. Das wär dann ein Synchronring, welcher seinen angestammten Platz nicht mehr innehat. Wiesoo erwähn ich das wohl?.....Jaa, das war an einem 23.12. (Jahr weiss ich nicht mehr......
 
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Gibts da irgendwie einen Trick, um die Übersicht nicht zu verlieren?
Ich glaube mal, dass der einzige "Skill" der einen bei solchen Unternehmungen vom absoluten Chaos trennt, Erfahrung ist?
Mein Bruder hat in seinem Berufsleben bestimmt Hunderte Volkswagen-Boxer-Herzen (1200, 1300, 1500, 1600, auch die wassergekühlten aus den T3 und T4) revidiert. Dem könntest Du irgendeine Schraube aus dem hinterletzten Eck vor die Nase halten und er kannte den Motortyp, die Stelle wo verbaut, die Maße und meist auch die E-Teile-Nr. Keine Ahnung, wie oft Kunden mit irgendwelchen Mini-Teilen in der Werkstatt standen und er, an der Werkbank lehnend und über den Rand seiner Kaffeetasse schielend, meinte "Ach das, kein Problem, hole ich Dir gleich, da hab ich noch 7 Stück im Lager." Sprachs, verschwand im Teilelager und kam nach 3 Minuten mit eben jenem Teil in einer offensichtlich jahrzehntealten Verpackung wieder zurück. Eine Lagerverwaltungs-Software? War für ihn immer Hexenwerk, braucht kein Mensch.🤷‍♂️ Bißchen Ludolf-aber ohne Haufen;).
Für mich hatte das was von...Magie?
Funktionierte bei ihm aber auch bei Teilen von z.B. DKW.
 
... bewundernswert, wenn jemand seinen Job so aus dem Effeff beherrscht. (y)
Ich gerate leider immer häufiger an die "andere" Fraktion. 🤷‍♂️

Glaube es ist nicht nur "das Beherschen"...wenn jemand voll und ganz hinter dem steht was er gut kann und erlernt hat und offen ist für Informationen....dann ist fast alles möglich.....

Ich finde das kann man auf praktisch alle Bereiche umsetzen. Stichwort "Leidenschaft, Neugier, Lernfähigkeit, nicht zuletzt Ehrgeiz."
 
Stichwort "Leidenschaft, Neugier, Lernfähigkeit, nicht zuletzt Ehrgeiz."
Ich erhöhe mal noch um "Begabung"? Manchem ist eine "Gabe" in die Wiege gelegt, und manchmal, leider eher selten, gelingt es manchem, eher wenigen Auserwählten, aus dieser Gabe ihre Berufung zu machen. Könnte man dann fast "Glück" nennen"? :unsure:

Keine Angst, mehr "Wort zum Dienstag" jibbet heute nicht mehr von mir.;)
 
Um mal die Euphorie etwas zu bremsen.

Der Boxermotor R12xx (LC) ist konstruktiv nicht für eine Revision ausgelegt. Es gibt keine Übermaßkolben und die Lagerschalen der Kurbelwelle existieren auch nur auf dem Papier.
Alleine das Aufbohren/Hohnen und neu Hartverchromen der Zylinder, würde den Zeitwert des Motorrades überschreiten, von den Montagekosten mal abgesehen.
Also hat das Mädel den Motor ausgebaut, zerlegt und wieder zusammengebaut, ohne wirklich was zu revidieren. Was nach 80.000km auch absolut unnötig ist

Meines Wissens werden die (Alu)Zylinder innen beschichtet, das kann man machen lassen, da muss man nicht aufbohren.
Das sit auch gar nicht mal so teuer.
 
Angebote um 300 hab ich schon öfters gesehen.
Aufbohren ist auch nicht viel billiger
 
So einfach ist das nicht. Wie schon geschrieben, aufbohren macht wenig Sinn, weil es keine Übermaßkolben gibt (Vom Hersteller.)
Und Hartchrom beschichtete Zylinder kann man nur schwer aufbohren, weil der Hartchrom eben so hart ist, das man mehr beschädigen kann.

Also wird, wenn nötig, der Hartchrom chemisch entfernt, neu verchromt und dann gehont. Für das Geld bekommst schon nen Austauschmotor🤷‍♂️
 
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