Dunlpo Trailmax Mission, wer hat Erfahrung

Wheelgunner

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Motorrad
BMW R1250 GS
Hallo zusammen.

nachdem es so aussieht als würde es noch länger dauern bis der Karo 4 Street kommt bin ich immer noch auf der Suche nach einem Reifen, der a bisserl mehr Offroadlastig ist. Durch die Suche bin ich auf den Dunlpo Trailmax Mission gestolpert, finde aber wenig Infos darüber. Im Sommer kommt eine Längere Tour mit etwas mehr Offrad Anteil, daher die Frage. Die dritte Option wäre der Mitas Enduro Trail Adv-2.

Bei mir kommt der Reifen auf die 1250GS, falls das noch wichtig ist.
 
Bei Conti wäre das eher der TK70 Rocks, was mir so vorschwebt.
 
Anbei meine Erfahrung mit dem TRX Mission von 2021 aus dem alten Forum:

Hallo zusammen,
habe seit heute den TRX Mission auf der R1200GS TÜ.

Ich hatte vorher den Anakee Wild, danach den TKC 80 und aktuell den AX 41 drauf.

Profiltiefen

VR 110/80-19
Mitte: 8,3 mm
Flanke: 8,2 mm
Außen: 7,6 mm (übergang zu den Seitenstollen)
Profiltiefe im Stollen 4 mm
Höhe Verbindungsstege: 2,5 mm


HR 150/70B17
Mitte: 11 mm
Flanke 10,8 mm
Außen 10,3 mm
Höhe Verbindungsstege: 5 mm

Heute Heimfahrt vom Reifenwechsel, 27°C im Schatten, trockene Fahrbahn, bekannte Strecke, ca 50 km, davon 5 unbefestigt

Luftdruck VR 2,2 bar; HR 2,5 bar.

Der Reifen gibt von Anfng an gutes Gefühl. Lässt sich ohne viel Kraft in Schräglage bewegen und zieht dann die Angepeilte Linie stabil durch. Der Kraftaufwand ist etwas höher als beim AX 41, dafür gibtes keine Bewegung im Lenker.
Bitumenstreifen (ganz neue) läuft er nach, ist aber vorherseh- und beherschbar.
Keine Fahrwerksunruhen bis ca 130 km/h (War nur auf der Landstraße unterwegs.)

Auf der Bremse bleibt er neutral, auch in tiefe Schräglagen.

Laufgeräusch ist deutlich leiser als die o.g. Grobstoller. Aber mann höhrt das VR trotz Gehörschutz, ist aber nicht unangenehm.

Auf festen Schotterwegen ist er bei Beschleunigen auf ähnlichem Niveau wie die o.G. , übertrifft aber keinen.
Auf der Bremse mit ABS sicher, auch in Kurven. Ohne ABS rutscht er Früher übers VR, aber auch kontrollierbar.
Trockene Wiesenwege ist er gut, Wheelspin und Drift sind gut kontrollierbar. Bremse auch gut.

Weicher Untergrund/Nass/Schlamm kann ich noch nichts berichten. Regenfahrt steht auch noch aus.

Schieben in der Garage: das hoppeln ist weg

Zusammengefasst:

Straße trocken: deutlich besser als die Grobstoller
Unbefestigt: etwas schlechter als die Grobstoller
Wiese: Etwas Schlechter als die Grobstoller

Freue mich auf die nächsten Km, werde Berichten.

Anhänge​



Habe den Mission jetzt 8000 km gefahren

Anfangs sehr angetan, mittlerweile entäuscht.

Regen:

Regenperformance, kennt der HR-Reifen nicht, der VR kennt das thema von erzählungen...
Der Grip mag vergleichbar mit dem eines TKC 80 sein, der grenzbereich ist extrem schmal.
Habe mich seither mit dem Reifen einmal unverhofft abgelegt (im Blümchenmodus, 9°C Dauerregen in Thüringen) alle anderen der Fahrgruppe hatten nichts. Bei Beschleunigen auf eine Bundesstraße Wheelspin im 4. Gang (selber Tag) mein Mitfahrer gleubte es nicht und wir tauschten die Maschinen
Auch er konnte den Wheelspin provozieren und hat meine Maschine beinahe weggeworfen (langer Bogen auf besagter Bundesstraße. Seitdem Vertrauen weg.
Zu Hause nochmals ausprobiert, bei Temperaturen um 20°C wird der Grenzbereich etwas breiter, aber nicht viel.
TKC 80 AX41 Anakee Wild waren um Welten gutmütiger.
Kein Regenreifen.

Trocken:

Im Trockenen fährt sich der Reifen anfangs sehr harmonisch auf der TÜ. hat nicht die Leichtigkeit eines TA3. Durch die Diagonalbauweise und die Steife Kerkasse gibt er den Straßenzustand ungefiltert weiter.
Bis Vmax (190 km/h)Stabil, auch voll ausgeladen.
Mittlerweile wird das verhalten unharmonischer, da sich am VR ein starker Sägezahn und Stollenauswaschungen ausbilden, die zu einem Unsauberen einlenken führen.
In Verbuindung mit einer Kante Am HR ergeben sich gefühlt, 2 Kippkanten
bei der 1. mus man ihn darüber tragen, über die 2. fällt er alleine drüber.
Das gibt in Summe eine sehr unrunde Kurvenlinie. (macht kein spass mehr.
Der Grip und der Grenzbereich im Warmen sind gut, zumindes dort keine Rutscher, außer man provoziert es beim Beschleunigen aus tiefer Schräglage, gut kontrollierbar.

Offroad/ unbefestigt:

Schotter fest: top
Scotter lose: vergleichbar K60 Scout, schlechter als AX41, etc
Wiese Trocken vergleichbar K60 Scout, schlechter als AX41, etc
Wiese Nass: vergleichbar K60 Scout, schlechter als AX41, etc

Geräusche:
Mann kann nach einer gewissen Zeit nach gehör fahren, Tacho ist überflüssig.
Er ist in allen Geschwindigkeiten present (auch mit Oropacks gut hörbar), aber nicht unangenehm.

Laufleistung:

Laufleistung ist gigantisch.

Profiltiefen neu:

VR 110/80-19
Mitte: 8,3 mm
Flanke: 8,2 mm
Außen: 7,6 mm (Übergang zu den Seitenstollen)
Profiltiefe im Stollen 4 mm
Höhe Verbindungsstege: 2,5 mm


HR 150/70B17
Mitte: 11 mm
Flanke 10,8 mm
Außen 10,3 mm
Höhe Verbindungsstege: 5 mm

nach 8000 km

VR 110/80-19
Mitte: 5 mm
Flanke: 4,5 mm
Außen: 7 mm (Übergang zu den Seitenstollen)
Profiltiefe im Stollen 0-2 mm
Höhe Verbindungsstege: 2,5 mm
Sägezahn: Bis zu 3 mm in einem Stollen


HR 150/70B17
Mitte: 7 mm
Flanke 5-9 mm
Außen 8 mm
Höhe Verbindungsstege: 5 mm

Sägezahn: Bis zu 4 mm in einem Stollen, bzw zwischen 2 Stollen

IMG_4784.JPGIMG_4785.JPGIMG_4786.JPGIMG_4787.JPGIMG_4788.JPGIMG_4789.JPG

Hoffe man erkennt es auf den Bildern.

Werde jetzt wieder auf den K60 Scout wechseln, da hatte ich mehr Vertrauen.

Resumee:

An und für sich ein guter Reifen für warme gegenden mit wenig Regen.
VR zu weich, HR zu hart, eine Laufleistung von 10 tkm würde genügen, wenn dadurch die Regenperformance besser wäre.

Schade um das Restprofil, gut aussehen tut er immernoch.

Grüße
 
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