Drohnenregulierungen

Klausmong

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Aktuell sind in der EU wieder Diskussionen, ob man die Drohnenregelungen verschärft.

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Würde mich bei der aktuellen Lage nicht wundern.

Aber außer gesabbel kam da jetzt auch nichts konkretes rüber. 🤷🏼
 
Hm, das könnte ich mir auch als Reaktion auf Leipzig vorstellen. Fragt sich, ob in den bestehenden, üppigen Regeln Lücken klaffen.

Könnte mir vorstellen, dass die Software in der Drohne und der Steuerung restriktiver wird und das Ding erst garnicht abhebt, wenn diverse Parameter nicht erfüllt werden.
 
Wie immer müssen die Ehrlichen unter den A..löchern leiden.
 
Hm, das könnte ich mir auch als Reaktion auf Leipzig vorstellen. Fragt sich, ob in den bestehenden, üppigen Regeln Lücken klaffen.

Könnte mir vorstellen, dass die Software in der Drohne und der Steuerung restriktiver wird und das Ding erst garnicht abhebt, wenn diverse Parameter nicht erfüllt werden.
Das ist bei DJI schon lange so.
Mit einer Verschärfung wird man die „bösen Drohnen“ nicht stoppen.
 
Hi
Naja, es müssen sich ja nicht nur 600 Nichtwissenende Abgeordnete, sondern alle EU-Länder streiten. Dazu noch die nach Brüssel Abgeschobenen.
Der Hype ist verständlich.
Bei uns sehe ich etliche Drohnenbesitzer die fröhlich machen was sie wollen ohne sich um jegliche Vorschriften zu kümmern. Da könnte man noch denken "hab' ich nicht gewusst" (naja).
Aber wie man (auch bei uns) Drohnen und Drachen im Final der Einflugschneise fliegen lassen kann, wenn 260 m direkt darüber Verkehrsflugzeuge anfliegen? Dazu braucht's schon extra wenig Hirn.
Natürlich ist es unwahrscheinlich gesehen zu werden, wenn einer im Dorf neben der Landebahn seine Drohne ohne Hintergedanken ausprobiert. Wenn sie aber doch registriert wird, ist eben die Hölle los.
Wir wollten 1,4 km vom Platz entfernt mit einer Drohne aus einem Gewächshaus in ein anders fliegen (Werbeaufnahme). Flughöhe max. 6 m, Entfernung 40 m. Also mal vorsichtshalber angerufen und an einen netten Typ gekommen. Effektiv "no way". " Ich versteh' Sie. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass es von uns bemerkt wird, doch wenn ein Nachbar anruft müssen wir dem Ganzen nachgehen. Sie können beim LBA eine Ausnahmegenehmigung beantragen . . .. Tut mir leid".
OK, die Drohne "flog" an der Spitze einer langen Dachlatte.
Fakt ist:
Spätestens seit dem Ukrainekrieg ist klar, dass sich ziemlich billige, kleine Drohnen als Waffe eignen. 30 gr C4 dran, ein ausgeschlachtetes Uralt Mobilfon als Funkzünder. Grob ion den Abflugweg eines Jets gesteuert. Den Rest macht der Jet wenn etr das Ding ansaugt. Da möchte niemand drinsitzen.
"Ja , aber ich mach' sowas doch nicht!" >> Dann flieg' nicht dort wo Du nicht fliegen darfst!

Folglich überlegt man sich Abwehrmassnahmen (Gruss an die Lobbyisten!). Ein Start-up bei München hat ein Gerät entwickelt das eine Wärmesignatur auf 1,5 km erkennt, mit der Funksignatur von"dort" koppelt und die Drohne mit einem Laser runterholt. Kommentar: Wir zielen auf einen Motor, der ist ohnehin heiss und wir überhitzen ihn soweit, dass er ausfällt. Das Ding ist derzeit zum Test im weltgrössten Testlabor (Ukraine) und schafft bis zu 60 Abschüsse pro Minute.
Dumm nur (das haben sie gleich dazugesagt), wenn die Drohne auf autonomen Flug programmiert ist und Korrekturen über Mobilfunk bekommt. Da geht's dann nur über die Wärmesignatur (Vögel werden übrigens erkannt).
Jetzt könnte man natürlich Jammer einsetzen. Doch da werden Persönlichkeitsrechte beschnitten. Der US-Farmer, der aus MUC den Getreidekurs in Kansas abfragt, könnte wirtschaftlich beeinträchtigt werden. Wenn er tot auf die Startbahn knallt ist egal?
Ist man sich über die Technik einig, so wird gestritten wer das bezahlt. Vollkommen klar, die Bundespolizei. Die ist für die Sicherheit zuständig. Doch dann dürfte die Bundeswehr im Verteidigungsfall den Kram ja gar nicht nutzen! Ein Kostenstellenproblem. Bis man sich da einig ist, ist diese Technik veraltet.
Überdies sind 60 Abschüsse /min gar nicht nötig, also wird eine abgespeckte Version entwickelt. Mit 10/min kostet das Gerät dann nur 5998 EUR/kg anstelle von 6000 EUR. Wer den Cent nicht ehrt . . .
Das Start-Up ist dann zwischenzeitlich, wegen drohender Insolvenz, an einen Investor aus Bongo-Bongo-Land verkauft, der in der Folgewoche von einem russischen Konzern geschluckt wird.
Das ist leider nicht alles Sarkassmus
gerd
.
 
Das ist bei DJI schon lange so.
Mit einer Verschärfung wird man die „bösen Drohnen“ nicht stoppen.
Hi
Dann stellt man auf "Sport" und schon funktioniert es.
Software ist dafür da um gehackt zu werden.
Die Gesetzgebung ist relativ OK, nur ist es nicht einfach "Sünder" zu erwischen. Und wenn doch, dann hatten sie eine schwere Kindheit, irgendeine Krankheit (Vergesslichkeit?) und bezahlen 2 Tagessätze á 8 EUR. Das schreckt niemanden ab. Der Drohnenschein ist ein Witz.
Wie Regeln gehandhabt werden, sieht man an ca 50% der Radfahrer.
Die eine Hälfte (25%) fährt nach dem Motto "Ich brauch' keinen Führerschein, muss also auch keinerlei Regel kennen" und sind nicht zu fassen, weil sie weg sind ehe die Blauen aus dem Auto gekrabbelt sind.
Die andere Hälfte eiert mit dem Pedelec auf dem Gehweg herum, weil ihnen alles Andere zu gefährlich ist. "Sprechen Sie bitte lauter junger Mann, ich hör' nicht so gut" >> "Vati, das ist eine Frau!" >> "Oops, hab' ich die Brille vergessen?"
gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, das könnte ich mir auch als Reaktion auf Leipzig vorstellen. Fragt sich, ob in den bestehenden, üppigen Regeln Lücken klaffen.

Könnte mir vorstellen, dass die Software in der Drohne und der Steuerung restriktiver wird und das Ding erst garnicht abhebt, wenn diverse Parameter nicht erfüllt werden.

Diese Art der Drohnen die für Anschläge benutzt werden wird das nicht stoppen.
Die werden entweder als DPV selbst gebaut oder die Software gehackt.
Damit wird es das weiterhin geben

Bei uns sehe ich etliche Drohnenbesitzer die fröhlich machen was sie wollen ohne sich um jegliche Vorschriften zu kümmern. Da könnte man noch denken "hab' ich nicht gewusst" (naja).
Aber wie man (auch bei uns) Drohnen und Drachen im Final der Einflugschneise fliegen lassen kann, wenn 260 m direkt darüber Verkehrsflugzeuge anfliegen? Dazu braucht's schon extra wenig Hirn.
Natürlich ist es unwahrscheinlich gesehen zu werden, wenn einer im Dorf neben der Landebahn seine Drohne ohne Hintergedanken ausprobiert. Wenn sie aber doch registriert wird, ist eben die Hölle los.

Das würde ich auch eher vermuten das die vielen "Unbelehrbaren" hier die Ursache sind
 
Diese Art der Drohnen die für Anschläge benutzt werden wird das nicht stoppen.
Die werden entweder als DPV selbst gebaut oder die Software gehackt.
Damit wird es das weiterhin geben

Jo, sehe das so ähnlich wie beim Zulassungsrecht bei Möpps. Man kontrolliert was sich kontrollieren lässt und versucht damit was Ordnung und Sicherheit zu schaffen, was ja auch weitgehend gelingt.
Das artet als Kollateralschaden denn traditionell auch mal in Überregulierung aus. Muss denn jeder selber wissen wie eng man sich an alles hält. Oder versucht das zu umschiffen.

Die Leipzigdrohen war afaik eine mit üblichen Bauteilen, aber nur über Mobilfunk gesteuert und ohne GPS Empfänger. Über die Software wiss ich nix, war aber irgendwas auf einem Raspi Pi.
Ein echter 1%er.
Wer solide kriminelle Energie und die Fähigkeiten hat, macht eh was er will. Fällt dann aber auch eher auf und kann deswegen eher sanktioniert werden.
 
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