DJI Drohnen in USA verboten

Hm,
Andere Länder, andere Gesetze.

Zum Glück können viele frei wählen, dort Urlaub zu machen oder auch nicht.

Für Leute, die beruflich drauf angewiesen sind, natürlich bitter.

Ein Grund mehr für mich, dort keinen Urlaub zu planen. Die ganzen Regularien sind einfach erdrückend.

Grüße

Andreas
 
Geht so da (viele wunderschöne Bundesstaaten), ohne Drohne erst recht.
 
Ich schätze, dass über kurz oder lang auch in der EU Dji an die Leine kommen wird.

Nachdem die per Internet zugänglichen Strassenverkehrskameras aus Sicherheitsgründen nicht mehr allgemein zugänglich sind ist es logisch,
daß diese Art von Informationen nicht mehr unkontrolliert an Jeden verfügbar gemacht werden können.
 
Das Multikopterfliegen wird nicht einfacher werden, solange viele Menschen nicht bereit sind, differenziert zu betrachten, was tatsächlich passiert. In den USA handelt es sich keineswegs um ein „DJI-Verbot“, sondern um knallharte wirtschaftliche Interessen, die die Amerikaner selbst beackern wollen. In dieses Bild passt es dann, einem starken Konkurrenten pauschal böswillige Absichten zu unterstellen. Ich bin überzeugt, dass Europa gar nicht in der Lage wäre, Produkte aus China ernsthaft „abzuwehren“. Man sollte sich daher nicht von den Aufgeregtheiten unserer Zeit verrückt machen lassen.

Nebenthema:
Allerdings wird die DJI Neo 2 vermutlich nicht zu mehr Toleranz in der deutschen Bevölkerung beitragen. Sie ist sehr günstig und wird daher wahrscheinlich deutlich häufiger illegal geflogen werden, etwa ohne Anmeldung beim BLA, Versicherung oder Einhaltung der geltenden Vorschriften.

Kann natürlich genau das Gegenteil eintreten, dass sie so massenhaft zu sehen ist und die Menschen bemerken, dass es eine kleine unwichtige fliegende Kamera ist und wie das Handy zum Alltag gehört.
 
knallharte wirtschaftliche Interessen
Genau darum geht es. Das Problem der EU so wie auch der USA ist, dass wir zu blöde sind, in der Entwicklung mit zu halten. Das trifft leider in vielen Bereichen zu. Statt nun mehr Geld für die Entwicklung in unseren Regionen in die Hand zu nehmen, die Firmen durch weniger Gesetzte und Beschränkungen zu drücken, verbietet bzw. überlegt man sich, wie man die Entwicklung aus anderen Ländern in der EU und USA einschränken kann.

Nur bringt uns das nicht weiter, China wird immer besser, wir hinken immer mehr hinterher. Wenn ich Teile für meine FPV Drohnen kaufe, kommen 95% davon aus Asien. Alles was ich nicht selbst 3D Drucken kann wird über diesen Markt zugekauft. Das hat Europa einfach verpennt.

Der Umgang mit den Fluggeräten liegt an jedem selbst. Leider ist es dort heute wie in allen Bereichen der Gesellschaft. Die Hemmschwelle und das Desinteresse anderen gegenüber nimmt immer mehr zu. Dem wird dann wiederum mit Regeln, Verboten etc. entgegen gewirkt.

Ich bin froh dass ich in Kiesgruben mit Erlaubnis des Besitzers meine FPV Drohnen fliegen kann ohne jemanden zu stören bzw. gesehen zu werden. So hat man keinen Ärger und kann das Hobby doch noch geniessen.
 
Haben US-Hersteller DJI etwas entgegenzusetzen, das es zu schützen gilt?
 
Haben US-Hersteller DJI etwas entgegenzusetzen, das es zu schützen gilt?
Natürlich hätten sie das. Allerdings wäre es derzeit unsinnig, da es in den USA kein Unternehmen gibt, das realistisch mit DJI konkurrieren könnte. Am Know-how mangelt es zwar nicht, wohl aber an der finanziellen Basis. Ein Markteintritt wäre aktuell schlicht eine Fehlinvestition, vergleichbar mit dem Versuch, hierzulande eine eigene Fahrzeugbatterie-Industrie aus dem Boden zu stampfen.

Sollte jedoch ein Importverbot für DJI greifen und dadurch eine entsprechende Inlandsnachfrage entstehen, würden US-Unternehmen sehr schnell reagieren. Eine wirtschaftliche Kalkulation dauert dort nur wenige Stunden, nicht Jahre, wie bei uns und die Produktion würde zügig anlaufen. Schließlich ist das Innenleben von DJI-Drohnen kein Geheimnis, die verbauten Komponenten sind Massenware und kosten nur wenige Cent. Für ein Unternehmen macht es kaum einen Unterschied, ob es irgendwelche Elektronikartikel montiert oder Multikopter.
 
Hi
Bei uns war sicherlich die Frage zu Drohnen "wer braucht denn sowas?" der Grund weshalb man da gar nicht angefangen hat zu entwickeln.

Hier, wie auch in den USA werden wir es nicht schaffen Drohnen zu einem konkurrenzfähigen Produkt zu machen.
Natürlich kann man (s)ein Land mit brutalen Zöllen abschotten aber deshalb werden die Produkte nicht billiger. Ein Mitarbeiter in DE oder USA möchte eben mehr als eine Handvoll Reis täglich verdienen und die gesamte Elektronik wird ohnehin in China produziert. Ob ich mir die Drohne nicht leisten kann oder nicht kaufen darf (Zoll) ist egal.
Der Nachteil der "Nachschmeissdrohnen" ist eben, dass die Dinger überall herumschwirren und es viele "das hab' ich nicht gewusst" gibt. Es geht nicht um diejenigen die damit verantwortungsvoll umgehen, sondern um den Rest. Bei uns direkt in der Einflugschneise wenn der Airbus in ca 350 m Höhe drüberdonnert. Im Verbund mit denen die dort Drachen steigen lassen.

In Frankreich gibt es eine Karte wo man wie fliegen darf. Wir verwenden eine Drohne (Yuneec H520E) gewerblich (Forstbetrieb). Wider meiner Erwartung war es überhaupt kein Problem eine Sondererlaubnis zu bekommen. Fragebogen ausfüllen (wer, wo wird weshalb geflogen, wie hoch soll's sein), einmalig 40 EUR bezahlen und gut is. Möglichst 24 h, mind 12h vorher anrufen und bekanntgeben "wir fliegen in der Zeit.....". Ganz selten heisst es "geht nicht weil. . .". Wenn in/über einer Ortschaft, dann ist eine geeignete Versicherung notwendig.
Zu meiner Überraschung gibt's dann jedesmal ein NOTAM für die allg Luftfahrt "Drohnenbetrieb bis 500m Höhe 10 km um XY" (obwohl wir max 150m wollen).
gerd
 
Genau darum geht es. Das Problem der EU so wie auch der USA ist, dass wir zu blöde sind, in der Entwicklung mit zu halten. Das trifft leider in vielen Bereichen zu. Statt nun mehr Geld für die Entwicklung in unseren Regionen in die Hand zu nehmen, die Firmen durch weniger Gesetzte und Beschränkungen zu drücken, verbietet bzw. überlegt man sich, wie man die Entwicklung aus anderen Ländern in der EU und USA einschränken kann.

Richtig, so ist es.
Nur bringt uns das nicht weiter, China wird immer besser, wir hinken immer mehr hinterher.
China wirt nicht besser, China ist die EU schon vor 15 jahre vorbei gestrebt. Der grosse knack kam vor 10 jahre, seitdem ist es in der EU sendeschluss mit entwicklungen und innovation

Wenn ich Teile für meine FPV Drohnen kaufe, kommen 95% davon aus Asien. Alles was ich nicht selbst 3D Drucken kann wird über diesen Markt zugekauft. Das hat Europa einfach verpennt.
Und nicht nur mit dronen
Aber anderen glauben noch immer dass China nur copy kan, aufwachen ist nicht mehr notig.....ruhig weiterschlaffen den es schon abend. In der EU sind die lichter schon aus

Der Umgang mit den Fluggeräten liegt an jedem selbst. Leider ist es dort heute wie in allen Bereichen der Gesellschaft. Die Hemmschwelle und das Desinteresse anderen gegenüber nimmt immer mehr zu. Dem wird dann wiederum mit Regeln, Verboten etc. entgegen gewirkt.

Ich bin froh dass ich in Kiesgruben mit Erlaubnis des Besitzers meine FPV Drohnen fliegen kann ohne jemanden zu stören bzw. gesehen zu werden. So hat man keinen Ärger und kann das Hobby doch noch geniessen.
Nimm es mir nicht ubel, aber ich denke dass in kurzen dass dronefliegen complet verboten wirt....und dass argument wirt sein vonwege den krieg mit rusland, mann kan den unterschied nicht sehn zwischen hobbyist und die KGB
:)
 
Hi
Bei uns war sicherlich die Frage zu Drohnen "wer braucht denn sowas?" der Grund weshalb man da gar nicht angefangen hat zu entwickeln.

Hier, wie auch in den USA werden wir es nicht schaffen Drohnen zu einem konkurrenzfähigen Produkt zu machen.
Natürlich kann man (s)ein Land mit brutalen Zöllen abschotten aber deshalb werden die Produkte nicht billiger. Ein Mitarbeiter in DE oder USA möchte eben mehr als eine Handvoll Reis täglich verdienen und die gesamte Elektronik wird ohnehin in China produziert.
Das trifft eher auf Billigelektronik zu, bei der man sich ernsthaft fragt, wie so etwas überhaupt möglich ist. Ein Beispiel wäre ein 12-V-Reifenfüllkompressor für 8,99 €. Anspruchsvolle Multikopter hingegen kosten durchweg über 800 €. Die NEO 2 zählt dabei nicht dazu, das ist allerdings ein anderes Thema. DJI macht damit ein Riesengeschäft. Materialwert, zB. einer DJI Mini 5 pro, ist maximal 30 €. Also damit ließe sich überall gutes Geld verdienen. Da DJI konkurrenzlos ist und die Stückkosten wegen des "Niedriglohns" gering sind, ist der Gewinn maximal.

Bei uns zeigt sich vielmehr eine teilweise hysterische Abneigung gegenüber allem, was fliegt. Den einen stört schon das Summen einer Fliege, den nächsten der von dir erwähnte Airbus, obwohl man selbst gern damit in den Urlaub fliegt. Ich glaube auch nicht, dass sich diese „Nachschmeißdrohnen“ hierzulande in relevantem Maße verbreiten. Nach ein- oder zweimal Fliegen lässt das Interesse meist schnell nach. Also kann sich die vielbeschworene nackig sonnende Nachbarin weiter ungestört auf der Liege räkeln. Gott bewahre, hoffentlich schwenkt mein Multikopter die Kamera gen Himmel, wenn ihr die vor die Linse kommt. Sorge ist aber unbegründet, ich fliege dort eh nicht.

Hoffnungsvoll stimmt mich die strenge Regulierung durch die EU-Drohnenverordnung, die lässt sich nicht mehr steigern, außer durch ein generelles Verbot, dem sie schon sehr nahe gekommen ist. Sie dürfte viele abschrecken, sodass das Ganze insgesamt kein großes Thema werden wird. Relevant ist es im Grunde nur für eine bestimmte Gruppierung in unserem Land. Und seien wir ehrlich, etwa 10 % Deppen gibt es in jeder Gruppe, damit muss/kann man leben.

Nur zur Info: Die Droniq-App zeigt dir sehr aktuell, die 20% wo du in DL fliegen darfst. Der Rest ist verboten. Deutschland ist hier leider zu sehr verkopft. In Österreich, der Schweiz, Italien u. v. a. ist das deutlich entspannter, obwohl die Verordnung auch dort gilt, Ausnahme Schweiz, mein Multikopterparadies. Hoffentlich treten die niemals der EU bei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Mitarbeiter in DE oder USA möchte eben mehr als eine Handvoll Reis täglich verdienen und die gesamte Elektronik wird ohnehin in China produziert.
Unsere lanxess China mitarbieter verdienen in China eigentlich genauso viel wie die deutsche lanxess mitarbieter.
Sie arbieten nicht fuer ne handvol Reis, schon sehr lange nicht mehr.

Es geht um das Verhältnis von Gehalt zu Einkommen und was man damit anfangen kann. Ein Chinese kann auch ein schönes Haus und ein Auto kaufen und ein gutes Leben führen.
Oder denkst du dass die noch immer alle am strassengraben leben, In deutschland sind dass momentan fast eine milion.....
 
Das trifft eher auf Billigelektronik zu, bei der man sich ernsthaft fragt, wie so etwas überhaupt möglich ist. Ein Beispiel wäre ein 12-V-Reifenfüllkompressor für 8,99 €. Anspruchsvolle Multikopter hingegen kosten durchweg über 800 €. Die NEO 2 zählt dabei nicht dazu, das ist allerdings ein anderes Thema. DJI macht damit ein Riesengeschäft. Materialwert, zB. einer DJI Mini 5 pro, ist maximal 30 €. Also damit ließe sich überall gutes Geld verdienen. Da DJI konkurrenzlos ist und die Stückkosten wegen des "Niedriglohns" gering sind, ist der Gewinn maximal.

Bei uns zeigt sich vielmehr eine teilweise hysterische Abneigung gegenüber allem, was fliegt. Den einen stört schon das Summen einer Fliege, den nächsten der von dir erwähnte Airbus, obwohl man selbst gern damit in den Urlaub fliegt. Ich glaube auch nicht, dass sich diese „Nachschmeißdrohnen“ hierzulande in relevantem Maße verbreiten. Nach ein- oder zweimal Fliegen lässt das Interesse meist schnell nach. Also kann sich die vielbeschworene nackig sonnende Nachbarin weiter ungestört auf der Liege räkeln. Gott bewahre, hoffentlich schwenkt mein Multikopter die Kamera gen Himmel, wenn ihr die vor die Linse kommt. Sorge ist aber unbegründet, ich fliege dort eh nicht.

Hoffnungsvoll stimmt mich die strenge Regulierung durch die EU-Drohnenverordnung, die lässt sich nicht mehr steigern, außer durch ein generelles Verbot, dem sie schon sehr nahe gekommen ist. Sie dürfte viele abschrecken, sodass das Ganze insgesamt kein großes Thema werden wird. Relevant ist es im Grunde nur für eine bestimmte Gruppierung in unserem Land. Und seien wir ehrlich, etwa 10 % Deppen gibt es in jeder Gruppe, damit muss/kann man leben.

Nur zur Info: Die Droniq-App zeigt dir sehr aktuell, die 20% wo du in DL fliegen darfst. Der Rest ist verboten. Deutschland ist hier leider zu sehr verkopft. In Österreich, der Schweiz, Italien u. v. a. ist das deutlich entspannter, obwohl die Verordnung auch dort gilt, Ausnahme Schweiz, mein Multikopterparadies. Hoffentlich treten die niemals der EU bei.
Alleine der Sensor und der Akku sind deutlich jenseits der von Dir erwähnten 30€.
 
Alleine der Sensor und der Akku sind deutlich jenseits der von Dir erwähnten 30€.
Du verwechselst hier Produktionskosten mit dem Verkaufspreis. Die genannten 30 € waren lediglich ein beispielhafter Wert, um zu verdeutlichen, dass es sich um Massenware handelt. Für das eigentliche Ursprungsthema sind sie letztlich nicht entscheidend.
Die Herstellung eines Akkus kostet ca. 1,50 €, nur mal so zum Vergleich.
Smartphone-Akku (flach, maßgeschneidert), 2,50 – 4,00 €
Und noch einmal, die Chinesen wären dumm, wenn sie ihre Marktführerposition nicht ausnutzen würden. Deshalb habe ich für die Mini 4 pro auch über 1.000 € bezahlt, weil ich exakt so ein Gerät wollte und habe es noch keinen Tag bereut, auch wenn mir das Fliegen in DL immer mehr verleidet wird.

DJI_20231016211025_0005_D.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Unsere lanxess China mitarbieter verdienen in China eigentlich genauso viel wie die deutsche lanxess mitarbieter.
Sie arbieten nicht fuer ne handvol Reis, schon sehr lange nicht mehr.

Es geht um das Verhältnis von Gehalt zu Einkommen und was man damit anfangen kann. Ein Chinese kann auch ein schönes Haus und ein Auto kaufen und ein gutes Leben führen.
Oder denkst du dass die noch immer alle am strassengraben leben, In deutschland sind dass momentan fast eine milion.....
Nachdem Du vermutlich die Arbeitsstrukturen in China kennst erzählst Du Theorie?

Einerseits gibt es Vorzeigefabriken in denen alles toll ist und andererseits gibt es jede Menge Tätigkeiten die ausgelagert werden und im Hinterhof oder Wohnzimmer "irgendwo" stattfinden.
Andererseits Ist teilweise "eine Handvoll Reis" das was man bei uns für den dortigen Lohn bekäme. 2 US$/Tag sind in Indien nicht unüblich, 5 US$ ein sehr guter Verdienst. Nimm einfach 20 US$ /Tag und frag' Dich wie lange Du dafür arbeitest.
Auch wenn die Kaufkraft des Lohns so ist wie bei uns: Es zählt der absolute Preis.

Ein Freund fertigt u.A. Antennenkopfstationen, also Geräte die TV-Signale empfangen und dann x Programme in die Antennenanlage eines Hauses einspeisen. Natürlich hat(te) er auch DVTB Einzelempfänger im Programm. Die Einzelempfänger liess er in China fertigen. Seine Gehäuseformen, seine Schaltungslayouts (exakt so wie die professionellen nur 3-geteilt damit wir sie in das Gehäuse bringen). Meine Frage "warum"? > Ganz einfach: Die Chinesen liefern das komplette Gerät, Gehäuse mit unseren Formen gespritzt, Leiterplatten nach unserer Vorlage, komplett bestückt zu einem Preis zu dem ich hier nicht einmal das Material bekomme! Der Markt gibt nicht mehr her also müssen wir fertigen lassen.
Die Profiprodukte machen wir alle hier.

gerd
 
Die Herstellkosten für einen 22,8 V 6000 mAh LiPo-Akku liegen bei Rund 8 Euro. VK liegt je nach Lieferant dann zwischen 30 und 120 Euro. Wobei hier denke ich noch die Qualität eine Rolle spielt. Ich kann nur von den Akkus reden, die ich in Shenzhen bei einem Hersteller für ein FPV Forum angefragt hatte. Rabatte für grössere Mengen ergeben sich durch runter brechen der Lieferkosten auf einen einzelnen Akku und ggf. andere Zölle.

Zum Verbot mache ich mir dann erst Gedanken wenn Sie es auch auf privaten Grundstücken verbieten und wir dann ggf. nicht mehr in alten Fabriken, Kiesgruben oder so fliegen können.

Die Chinesen nutzen meiner Meinung nach Ihre Marktführung nicht aus, sie machen genau dass was alle machen, Geld mit Ihren Produkten. Das machen alle Hersteller, bestes Beispiel die deutsche Autoindustrie. Beispiel ein VW Golf kostet zwischen 2015 und 2025 ca. satte 40% mehr. Gerechtfertigt oder nicht, es wird gemacht und wir kaufen es dennoch.
 
Die Chinesen nutzen meiner Meinung nach Ihre Marktführung nicht aus, sie machen genau dass was alle machen, Geld mit Ihren Produkten.
Das ist jetzt Wortklauberei oder was liest aus "ausnutzen" heraus? DJI hat bei Quadrokoptern kaum Konkurrenz und kann daher Preise verlangen, die der Markt akzeptiert. Dafür braucht es keine besondere Raffinesse, die gebotenen Chancen zu nutzen.

Fällt der US-Markt weg, bekommt DJI wahrscheinlich ein Problem. Als wäre die EU-Drohnenverordnung nicht schon ein echter Stolperstein, da kommen die dämlichen Deutschen mit ihrem alles abwürgenden Luftverkehrsgesetz um die Ecke.
Das LuftVG ist grundsätzlich ok, aber nicht für völlig ungefährliche Mini-Quadkopter.
 
Nachdem Du vermutlich die Arbeitsstrukturen in China kennst erzählst Du Theorie?

Einerseits gibt es Vorzeigefabriken in denen alles toll ist und andererseits gibt es jede Menge Tätigkeiten die ausgelagert werden und im Hinterhof oder Wohnzimmer "irgendwo" stattfinden.
Andererseits Ist teilweise "eine Handvoll Reis" das was man bei uns für den dortigen Lohn bekäme. 2 US$/Tag sind in Indien nicht unüblich, 5 US$ ein sehr guter Verdienst. Nimm einfach 20 US$ /Tag und frag' Dich wie lange Du dafür arbeitest.
Auch wenn die Kaufkraft des Lohns so ist wie bei uns: Es zählt der absolute Preis.
Dass sind die storys die auf FB tiktok und andere medien rum gehn, viel spass damit sind nur lustig aber selten die wahrheit.
Unsere Mitarbeit verdienen schon sehr viel mehr dan dass was auch vor geschildert wirt, und sie arbeieten 12 stunden pro tag, freiwillig, aber dan trotzdem nur 40 stunden in die woche.
Weil aber die familein der meisten viel weiter weg wohnen bervorzugen sie die 12 stunden, und haben dan langer frei wenn es "wochende " ist.
So dan hast du gleich ne antwort auf dass viele chinezen ofters nur in kleine apartments wohnen, in China ist es gans normal dass die familie ofters mehr dan 1000km weiter wohnen denn wo mann arbietet. Sie haben also fast immer ein kleines apartment, ofters geteilt mit nen arbeitscollege die die andere 12 stunde arbeitet, so dass sie mehr geld sparen.
Naja und 1000 km ist in China nur 4 stunden fahrt mit dem zug.


Die Chinesen liefern das komplette Gerät, Gehäuse mit unseren Formen gespritzt, Leiterplatten nach unserer Vorlage, komplett bestückt zu einem Preis zu dem ich hier nicht einmal das Material bekomme! Der Markt gibt nicht mehr her also müssen wir fertigen lassen.
Ja und?
was ist dan jetzt dass problem? der arbeitslohn womit ein chinese in China trotzdem gut kann leben...oder al die beklopte Arbeitsrecht, Regelgebungen, Umweltauflagen. und Steuern die hier dafur sorgen dass ein product unverschamt teuer ist geworden...nicht nur zum kaufen aber auch um zu produzieren.
Und seit ein paar jahren ist noch etwas dazu gekommen...energie

Und dass letzte ist der grosste teil wodurch produkte jetzt nicht mehr in die BRD oder EU gebaut werden.
Alles in der EU ist vonwege steuern und energie so teuer geworden dass mann, mit mann und frau muss arbeiten und betriebe vollig abgezokt werden.

Dies alles ist fuer die meiste ein aussererdische film, mann kriegt nur Informationen die Sanktionen unterliegen und primär darauf abzielen, ein negatives Bild zu erzeugen.
So wie....die arbeiten nur fuer ne handvol reiss und darum ist in China alles billig.

dreh es mahl um, China ist nicht billig aber hier ist alles beklopt teuer gemacht
 
Wenn bei DJI die USA weg fällt ,haben sie vielleicht 20-30% weniger Umsatz im Bereich der Consumer Drohnen. Bleiben Ihnen immer noch Ihre ganzen anderen Sparten in denen Sie tätig sind. Mal davon abgesehen dass man ja weiterhin die Air Units etc. kaufen kann. Und ich denke dass diese in USA nicht verboten werden.
DJI ist und wird bei den Cosumer Drohnen der Markführer bleiben. Für uns, die wir unsere Drohnen selber bauen allerdings uninteressant. Ausser die neue O4 Air Unit.
Für alle die ein wenig in der Gegend herum fliegen und paar Aufnahmen für Zuhause machen möchten, sind ja die Minis eine super Lösung.
 
Das ist jetzt Wortklauberei oder was liest aus "ausnutzen" heraus? DJI hat bei Quadrokoptern kaum Konkurrenz und kann daher Preise verlangen, die der Markt akzeptiert. Dafür braucht es keine besondere Raffinesse, die gebotenen Chancen zu nutzen.

Fällt der US-Markt weg, bekommt DJI wahrscheinlich ein Problem. Als wäre die EU-Drohnenverordnung nicht schon ein echter Stolperstein, da kommen die dämlichen Deutschen mit ihrem alles abwürgenden Luftverkehrsgesetz um die Ecke.
Das LuftVG ist grundsätzlich ok, aber nicht für völlig ungefährliche Mini-Quadkopter.
DJI Neo 2 158g, aber mit böser Kamera. Manch zufälliger Beobachter ist davon überzeugt, dass sie ihm bis in die Unterhose schaut und außerdem wahrscheinlich umbringen wird.😂
 
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