Digitaler KFZ-Schein

Wie gesagt, selbst Länder wie die Schweiz, Albanien, Bosnien, Montenegro, Norwegen, Großbritannien sind nicht EU.

Da muss man gar nicht so weit weg
Die Schweiz und Norwegen machen die meisten sinnvollen EU Regularitäten recht schnell mit. Aber der Alltag der meisten spielt sich im 50km Dunstkreis ab und somit eher im eigenen Land. Ich packe mir z.B. das Erste Hilfe Set was ich in Österreich brauche auch nur dann ein wenn ich dorthin fahre, aus Versehen kommt das quasi nicht vor.
 
ch packe mir z.B. das Erste Hilfe Set was ich in Österreich brauche auch nur dann ein wenn ich dorthin fahre, aus Versehen kommt das quasi nicht vor.


Das ist ein gutes Beispiel, nebenbei.

Erste Hilfe Set:
Das macht immer Sinn, nicht nur dort wo es vorgeschrieben ist.

Die Schweiz und Norwegen machen die meisten sinnvollen EU Regularitäten recht schnell mit. Aber der Alltag der meisten spielt sich im 50km Dunstkreis ab und somit eher im eigenen Land.

Wenn man nicht reist, dann kein Thema.

Aktuell ist der KFZ Schein ja nur was für Deutschland.
Ob es in der EU kommt, wäre wünschenswert, aber kann man derzeit nicht sagen.

Und man braucht dann halt immer Akku im Smartphone, sonst kann man auch nichts herzeigen.
So gesehen wäre eine Rendundanz natürlich vorteilhaft
 
Ich habe kein Fahrzeug ohne Ladestecker.

Bei jedem meiner Motorräder ruht das Handy mit Stromanschluss über die Bordsteckdose im Tankrucksack. Ist zwar nicht ganz so gut, aber der Akku hat in diesem Fällen immer 100%.
 
Ich auch nicht.

Wollte nur mitteilen, das es eventuell nicht für jeden gilt.
Nimm‘s mir nicht übel, aber das ist aber auch so ein Bedenkenträger-Ding.

Wir stellen also fest, dass bei einem Smartphone der Akku leer sein könnte. Wie soll der Gendarm damit umgehen? Soll er dich mit gezogener Dienstwaffe abführen? Oder wird er - wenn er deinen Kfz-Schein wirklich sehen will - dir einfach eine USB-Powerbank reichen;-)

Das ist ja auch immer so die Furcht bei Zugfahrkarten auf dem Smartphone. Was, wenn das Smartphone leer ist, wenn der Controlletti kommt? Ja, was soll schon sein, dann muss man sich halt eine Lösung einfallen lassen, der Controlletti wird mich schon nicht aus dem fahrenden Zug werfen.
 
Nimm‘s mir nicht übel, aber das ist aber auch so ein Bedenkenträger-Ding.

Wir stellen also fest, dass bei einem Smartphone der Akku leer sein könnte. Wie soll der Gendarm damit umgehen? Soll er dich mit gezogener Dienstwaffe abführen? Oder wird er - wenn er deinen Kfz-Schein wirklich sehen will - dir einfach eine USB-Powerbank reichen;-)

Die Frage wäre eher, kann er eine Strafe ausstellen wenn man keinen Schein vorweisen kann?

Man ist ja verantwortlich dafür, bei bedarf die Papiere zu zeigen.

Der Polizist muss es nicht glauben wenn er nicht will.

Im Besten Fall dauert es einfach länger, bis er das in der Zentrale nachfragen kann, falls er das macht....
 
Ich habe meine Motorradpapiere immer in der Jacke dabei, mein Smartphone vergesse ich des Öfteren mal, weil es für mich nicht lebenswichtig ist. Von daher bleibt alles beim Alten.
 
Ich habe meine Motorradpapiere immer in der Jacke dabei, mein Smartphone vergesse ich des Öfteren mal, weil es für mich nicht lebenswichtig ist. Von daher bleibt alles beim Alten.
…und wenn sich mal endlich einer traut und den analogen Kram einfach abschafft musst du es halt anders machen😉
 
Danke für den Hinweis.

Für eine Bund-App lief das wirklich reibungslos, die GS ist online. Die Idee von @Pepsi mit dem kopierten Papier-Backup im Erste-Hilfe-Set find ich prima, wird umgesetzt.

Witzig wäre ja noch eine Übersicht, so wie es der Schein auch bietet. Vielleicht kommt es noch.

Fun fact: Meine GS hat laut deren System keine Stehplätze :D
 
Ich bin mit meinen sechsundsiebzig Lenzen alles andere als technik- bzw. digitalisierungsfeindlich.

Was ich allerdings strikt ablehne, ist die damit verbundene Abhängigkeit von den allseits bekannten globalen US-Konzernen mit ihrer Gier nach unseren persönlichen Daten.

Ich weiß, dass man nicht alles umgehen kann, man kann aber vieles vermeiden, wenn man möchte.

Nun zur I-Kfz-App. Eigentlich eine gute Idee , aber...

Habe die App über ein alternatives Portal geladen (mein Google-Konto habe ich schon lange gekündigt ;-) und problemlos auf dem Smartphone (unter GrapheneOS) installiert. Alles lief, bis zum Zeitpunkt des Downloads der KFZ-Scheine. Bei 30% war Schluss (an mehreren Tagen probiert). Eine Mail an den Support brachte innerhalb von Stunden die Lösung (Zitat aus der Rückmeldung) :

Alternative Android Betriebssysteme wie LineageOs und GrapheneOs werden in der i-Kfz-App nicht unterstützt. Lediglich das vom Herausgeber Google signierte Android
Betriebssystem wird aktuell von der App unterstützt.
Die Nutzung der i-Kfz-App auf Huawei-Geräten ist nicht möglich.
Die Nutzung der i-Kfz-App auf Motorola Geräten ist aufgrund fehlender Verschlüsselungsart auf den Chips nicht möglich.


Zitat Ende

Hätte man ja auch bei der Installation oder dem ersten Start mal anzeigen dürfen - aber beim Download wie üblich 'Es ist ein Fehler aufgetreten' - ja welcher Fehler denn.......:unsure:

Schöne neue Welt ! Wer nicht bereit ist, sich den üblichen 'Datenkraken' auszuliefert, bleibt außen vor. Bei fehlender Hardware (Motorola) kann ich es ja verstehen, Bei Huawei kann ich es nicht beurteilen, ob die Chinesen an unseren KFZ-Daten interessiert sind.
Aber GraphenOS ist wohl bei Beachtung einiger Regeln z.Zt. das sicherste OS auf dem Smartphone.

Für mich bedeutet das, dass ich gut und gern auf diese Art der 'Gängelung' verzichten kann. Aber auch Otto-Normaluser könnte noch so einige 'Erkenntnisse' sammeln dürfen - einige Apps werden aus dem Appstore verschwinden (und somit auch die üblichen Updates). Google möchte für die Zukunft alle Apps vebannen, deren Entwickler nicht bereit sind, den geplanten Änderungen (Android-Entwicklerregistrierung) zuzustimmen.

Gruß Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, die hinterlegten Fahrzeugdaten in der App deutlich aussagekräftiger als im Kfz-Schein.....was für eine Übersicht meinst Du denn ?
Im Detail sind die Daten in der App aussagekräftiger, gerade durch die hinterlegten Zusatzinfos beim (?).

Ein Abbild des originalen Scheins hätte ich irgendwie gerne weiter gesehen. Aber vermutlich könnte man damit zu viel Unfug treiben.
 
Ich find's gut! Jederzeitiger Zugriff auch bei gemeinsamer Kfz-Nutzung, einfache Weitergabe (z.B. bei Anhängerverleih an Freunde), übersichtliche Darstellung und einfaches Finden der Informationen, Übersicht über sämtliche HU-Termine und Warnung bei Überschreiten.

Nicht alles Neue ist schlecht. Früher hatte ich einen Küchenkalender, heute benutze ich den vom Iphone (jederzeit Zugriff, Teilen mit Familie möglich, Erinnerung). Früher musste ich vor dem Tanken zum Bankomaten fahren (ganz früher sogar noch einen Abbuchungsbeleg in der Bank ausfüllen), heute bezahle ich alles mit dem Handy. Früher habe ich mich nach dem Stadionbesuch in die Schlange vor den Automaten gestellt, um eine Bahnfahrkarte zu bekommen (ganz früher sogar noch am Verkaufsschalter anstellen), heute buche ich auf dem Weg zum Bahnhof mit der DB App. Früher habe ich die Tageszeitung um- oder abbestellt (ganz früher noch per Postkarte), wenn ich in den Urlaub gefahren bin, heute lese ich sie morgens überall auf der Welt digital. Früher musste ich für jedes Rezept zum Hausarzt fahren, heute genügt in der Apotheke die Krankenkassenkarte. Und und und...

Ich kenne auch Leute, die mit digitalem Fortschritt fremdeln. Das ist ihr gutes Recht. Ich aber genieße den digitalen Fortschritt!
 
So Habe es nun auch gemacht und muss sagen ich persönlich finde das Klasse :-) Auto ,Moped ,Hänger in Digital und analog ist kein Nachteil. Auch wenn ich kurz was nachschauen möchte Anhängelast , TÜV usw.
Gesichert durch sperre vom Smartphone und zusätzlich noch wenn die App geöffnet werden soll.
 
Endlich tut sich mal was mit der Digitalisierung in Deutschland
Ja, aber ich habe den Eindruck, dass diese Aktion vor allem signalisieren soll, dass es mit der Digitalisierung in Deutschland weitergeht, denn wirklich notweddig ist das Papier bzw, seine Handyfassung für die deutsche Polizei gar nicht:
kann die Polizei eine Auskunft über das zentrale Fahrzeugregister (ZEVIS) einholen.
Nämlich genauso einfach, wie die Daten ins Handy kamen, dürfte die Polizei das auch können, nur ohne den Zirkus mit dem Personalausweis.
Eigentlich sollte Kennzeichen und ein Perso reichen, selbst für den Führerschein. Darüber kann man ALLES rausbekommen
Genau. - s. u.

Stell dir vor du verlierst das Handy oder es wird geklaut
Kannst Du ja neu laden.

Ich würde gern bei dem alten Papierwisch bleiben
Was ja möglich ist. Noch ?

Und bei einer Kontrolle gibst du dein Handy dem Polizisten
Das richtige Vorgehen wurde ja beschrieben, aber ob es in der Praxis alles so läuft, wie sich die Designer erdacht haben ?

Offiziell gelten die digitalen Kfz-Scheine nur in Deutschland
Weil die erwähnten Zugriffsmöglichkeiten eben nur die deutsche Polizei hat. Wie sollen die Ausländer erkennen, ob sie nicht nur eine Fake-App sehen, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, die Echtheit zu prüfen ?

akzeptiert auch eine Kopie in Papierformat
Noch, aber ich kann mir vorstellen, dass die Toleranz dafür schwindet, weil es die App gibt.

Tüv stempel für die neue HU gibts hinten aufs Handy
Der digitale Kfz-Schein enthält ja das TÜV-Datum, das wiederum vom Amt kommt. Wann und wie oft die App die Daten aktualisiert, wenn man bei der HU war, weiß ich zwar auch nicht, werde aber bei nächster Gelegenheit darauf achten. Das Amt kennt ganz unabhängig von Schein und Plakette das Fälligkeitsdatum, weil die Prüfstellen seit einigen Jahren die Prüfberichte digital übermitteln müssen. Sieht man ganz gut bei einer Online-Zulassung.

Die Idee finde ich gut
Und deren Umsetzung ?

Der Aufschrei in diesem Forum und in D gesamt wäre groß.
Wie gesagt, wird sowieso schon (in harten Fällen) genutzt aber fast nicht publiziert.
Aber spätestens jetzt, wo man sieht, wie leicht die Daten ins Handy kommen, ist es doch offensichtlich.

Ich finde dass praktisch, bin mir aber durchaus bewusst, dass ich dadurch ein gläserner Mensch werde[
...
Ich zahle ja inzwischen in China nur noch digital mit dem Handy, bekomme keine Zugfahrkarte mehr sondern mach den Checkin am Bahnhof mit meinem Reisepass, in den Restaurants gibt´s keine Speisekarte mehr, alles läuft über´s Handy usw. usw.
Ich finde dass praktisch, bin mir aber durchaus bewusst, dass ich dadurch ein gläserner Mensch werde
Vor allem, wenn das Ganze mit einem Ausweis gekoppelt ist. Aber die Deutsche Bahn geht ja auch in die Richtung. Die digitale Speisekarte habe ich ich in Deutschland erst einmal gesehen, in Spanien aber öfter - wobei einen die nicht gläsern macht, solange man noch anonym bestellen kann. Dennoch finde ich das eine Fehlentwicklung, ausgrenzend.

gerade die Kopie kann zum Problem werden. Wenn sie sehr gut ist, kann das eventuell als Urkundenfälschung ausgelegt werden.
Diesen Verdacht kann (und sollte) man entkräften, indem man mit Kuli "Kopie" auf die Kopie schreibt, und zwar quer über den Schein
Die Kopie muss als solche erkennbar bleiben. Das heißt zum Bespiel: Schwarzweiß, nicht in Farbe kopieren !

Bei meiner letzten Motorrad-Fahrzeugkontrolle wurden nur das Papierdokument und der Führerschein geprüft
Kommt vermutlich darauf an, was und warum kontrolliert wird und dürfte bisher eine Routine sein, die sich vielleicht erst noch an die neue Zeit anpassen muss.

Kleine Anekdote: zur Nutzung unseres Firmen Fuhrparks wurden alle MA Führerscheine mit ein Chip „verschönert“.
So hatte der Arbeitgeber den Nachweis einer gültigen Fahrerlaubnis und der Chip diente als elektronischer Schlüssel zum Öffnen der Dienstwagen.

Bei jeder Kontrolle gab es deswegen Theater: Änderung / Manipulation von amtlichen Dokumenten waren die häufigsten Kommentare.
Wundert mich nicht - amtliche Dokumente dürfen nicht vereändert werden !

ist halt wie mit der Autoscheibe - die ziert auch viele Aufkleber :eek:
Eben nicht wie - die Scheibe ist keine Urkunde, allenfalls der eine oder andere Aufkleber.

Bei Nichtnutzung unter Android werden irgendwann sämtliche Berechtigung gestrichen
Bin auch gespannt, ob die App dauerhaft, zuverllässig und sicher läuft und würde mich nicht wundern, wenn es mit so einer Neuerung Anlaufschwierigkeiten gibt, die ich von anderen Apps ja auch kenne.

Das digitale Format ist in dem Fall ein Original, wenn du es auf mehreren Geräten brauchst, teilst du es.
Weil es eine Urkunde nur einmal geben kann. Alles andere sind immer Kopien bzw. "gleichlautende Exemplare", aber auch so gekennzeichnet
Genau deshalb kommen wir in Deutschland mit der Digitalisierung nicht weiter. Man nimmt einen analogen Prozess und digitalisiert ihn 1:1 ohne Mehrwert oder Änderungen.
Und wenn es das Papierdokument nur einmal gibt, dann darf es digital nicht anders sein.
Es bedurfte ja auch Gesetzesänderungen in einer Art, die der Natur der digitalen Urkunde gerecht wird. Nach wie vor gibt es nur eine Urkunde, aber eine abstrakte, die irgendwie irgenwo igendwann wiedergegeben wird. Ein Original im klassichen Sinne kann es eigentlich nicht geben. Aber die Analyse ist richtig: Es wird oft einfach versucht, die mit Papierdokumenten arbeitenden Verwaltngsverfahren irgendwie in der digitalen Welt abzubilden statt diese neu digital zu denken. Das macht die Sache dann kompliziert und begrenzt den Mehrwert.

Deshalb geht die Digitalisierung in D so langsam, weil für die "Verweigerer" immer noch die "analoge extra Wurst" bereit gestellt werden muss
Naja, es kommt ja nicht nur auf einen funktionierenden Prozess an, sondern auch auf einen resilienten, der sich nicht zu sehr abhängig von der Technik macht, zumindest bei essenziellen Dingen, denn auf Technik kann man sich nicht immer verlassen:

 
Das ist ja auch immer so die Furcht bei Zugfahrkarten auf dem Smartphone. Was, wenn das Smartphone leer ist, wenn der Controlletti kommt? Ja, was soll schon sein, dann muss man sich halt eine Lösung einfallen lassen, der Controlletti wird mich schon nicht aus dem fahrenden Zug werfen.
Genauso läuft das.
Wer in der Münchner U Bahn (oder Bus) ohne Fahrkarte erwischt wird (= zB Akku vom Handy leer und somit das elektronische Ticket nicht zeigen kann) und sich nicht schnell genug ausweisen kann, steigt definitiv spätestens an der übernächsten Station aus, zusammen mit den Kontrolleuren. Kostet in München 60€. Die kann man sich wieder holen, wenn man das Ticket nachträglich vorlegt. Abzüglich Gebühren.

Anekdote: Gestern am Stachus große Kontrolle an den U-/S-Bahn Ausgängen, nicht in den Zügen. Ausrede: „ich wollte nicht nass werden und bin wegen dem Regen die Bahnsteige entlang….“ 🤣🤣🤣🤣🤣
 
Genauso läuft das.
Wer in der Münchner U Bahn (oder Bus) ohne Fahrkarte erwischt wird (= zB Akku vom Handy leer und somit das elektronische Ticket nicht zeigen kann) und sich nicht schnell genug ausweisen kann, steigt definitiv spätestens an der übernächsten Station aus, zusammen mit den Kontrolleuren. Kostet in München 60€. Die kann man sich wieder holen, wenn man das Ticket nachträglich vorlegt. Abzüglich Gebühren.
…und wenn du dein analoges Papierticket verlierst zahlst du in jedem Fall!
Klarer Punkt für digital 😉
 
…und wenn du dein analoges Papierticket verlierst zahlst du in jedem Fall!
Klarer Punkt für digital 😉
Da hast recht…das war aber schon so bevor irgendjemand auch nur im entferntesten an Computer etc. gedacht hat und hat primär mit Digitalisierung nichts zu tun.
Bei einem vergessenen/verlorenen Abo-Papierticket gehts ja auch mit dem Nachweis
Aber das wird jetzt doch akademisch und sinnlos. BTT.
 
und wenn du dein analoges Papierticket verlierst zahlst du in jedem Fall! Klarer Punkt für digital
Eigentlich ist auch das Papierticket digital !
Analog ist es jedenfalls nicht.
Denn es stehen Zahlen drauf. Digital kommt vom englischen digit = Ziffer, zurückgehend auf das lateinische digitus = Finger, den man früher zum Zählen brauchte. Nur elektronisch ist das Papierticket nicht.

Nun steht digital heute synonym für die elektronische Datenverarbeitung, was aber nicht heißen muss, dass auch die Speicherung elektronisch erfolgen muss. Wir erinnern uns noch an die Corona-Zeit mit ihren digitalen Impfnachweisen in Form eines Matrixcodes, den man durchaus auch ausdrucken konnte, ohne dass er dadurch an Gültigkeit verloren hätte, dank der Verschlüsselung der Information mit einem Zertifikat. Genauso hätte man das natürlich auch mit dem Fahrzeugschein machen können oder anderen Dokumenten ... hat man aber nicht.


Überhaupt scheint es so, als sei die Information im elektronischen Fahrzeugschein in der App gar nicht weiter gegen Fälschung gesichert, d. h. jemand könnte eine App bauen, die genauso aussieht wie i-Kfz, aber Wunschdaten anzeigt, anders als der Code im Corona-Impfnachweis, der mit einer entsprechenden App als gültig verifiziert werden konnte. Nun scheint diese Sicherung aber auch gar nicht in dem Maße erforderlich zu sein, weil die Richtigkeit der Daten zumindest von den deutschen Behörden auf anderem Wege geprüft werden kann, wie ich in meinem Beitrag weiter oben (den wahrscheinlich wegen seiner Länge keiner gelesen hat) diskutiert habe.
 
Und daher zurück zum Thema: habe die App gestern auf das iPhone geladen und es versucht. Bei allen 4 auf mich zugelassenen Fahrzeugen kam am Ende die Fehlermeldung „ Das Kennzeichen konnte nicht gefunden werden“. Nach jeweils 2 Versuchen habe ich aufgegeben und den Support per Mail kontaktiert.
Mal sehen, ob was kommt.

GlückAuf! Axel
Und hier die Antwort:
 

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Bei mir kam auch die Fehlermeldung „Das Kennzeichen konnte nicht gefunden werden“.
Ursache: Es fehlt der 2. Vorname auf dem KFZ-Schein 😟
 
Ich versuche gerade, meinen Firmenwagen reinzubekommen. Dafür brauche ich wohl einen QR-Code.
 
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