Die G/S im Gelände - Erfahrungsaustausch

An den Wochenenden finden immer mehrere Trainings mit mehrere Gruppen gleichzeitig statt. Beim letzten Mal, als ich dort war, waren es glaube ich 4 Gruppen (Level 1, Level 2, Level 3 und Level 4) mit jeweils 6-8 Teilnehmern. Pro Gruppe ein Trainer / Trainerin. Wir hatten das große Glück, das wir eine 7er-Gruppe waren, bei einer Trainerin (mit der wir schonmal ein super Training hatten) ist das Training ausgefallen und sie hat sich spontan unserer Gruppe angeschlossen, so dass für uns 2 Instruktorinnen zur Verfügung standen. Das war richtig top!
 
Wir stecken gerade in den schönen TET Strecken in Slowenien. Mal nicht mit den leichten Enduros, sondern mit den G/S. Teils mit Gepäck … es ist wunderschön.

Wie erwartet und von Vorschreibern hier ja auch bereits formuliert, ist das über weite Strecken ein prima Terrain für die schweren Motorräder - und an den kniffeligen, felsigen Ab- und Auffahrten eher harte Arbeit für die Fahrerchen :)

Der erste Gang ist (mir) zu lang. Das Fahrwerk hingegen vollkommen OK. Besonders die Gabel.

Die Mitas XT+ machen das prima mit reduziertem Luftdruck & funktionieren auf den Zwischenstrecken auch gut.

Ohne die BMW-„Enduro-Pro“ Option, die als einziger Fahrmodus ein Blockieren am Hinterrad erlaubt, wäre man aus meiner Sicht vollkommen aufgeschmissen. Das ist für die ‚Abstiege‘ über Felsen und herberes Geläuf aus meiner Sicht optionslos.

Hier würde ich mir noch die Kombination mit „weicherer Gasannahme-Kennlinie“ wünschen.

Die Traktionskontrolle ist bei felsigen/sandigen Auffahrten anders als erwartet eine gut funktionierende Unterstützung. Sie funktioniert in Verbindung mit den grobstolligen Reifen sehr ordentlich. Ich lasse sie weitgehend an.

Ein Vergnügen für alle, die sich so geisseln mögen. ;)
Leicht ist anders - aber das wollten wir so.

Grüße von unterwegs, noch alles weitgehend heile,
 
Wie geht es dir mit der Position des Fussbremspedals?
Ich habe den Fußhebel hochgestellt. Das geht im Stehen mit der Lenkererhöhung für mich sehr gut - und selbst in kurzen Passagen im Sitzen ist das OK.

Die Bremse hinten ist für meinen Geschmack etwas griffig … das dürfte abseits der Straße gerne weniger sein
 
Moin, bin gerade in Andalusien auf den schönen kleinen Bergstraßen unterwegs und kann oben gesagtes bestätigen. Sobald man die Kupplung für die sehr engen Kehren braucht fängt die gleich an zu riechen. Bevor einer fragt, im 2ten rappelt der Motor wie ein Diesel. Der erste ist meiner Meinung nach zu lang untersetzt, das war bei der K25 ADV besser. Auf Schotter fährt sie prima, die großen Räder helfen da sehr. Für mich wäre ein kürzerer Endantrieb die erste Wahl, weiß jemand ob es sowas gibt?
Hast du zur Übersetzung ein Lösungen gefunden?

Kehren die ich mit der 1250er locker im 2 Gang gefahren bin, muss ich hier den 1. Gang schleifen lassen oder mit durchdrehenden Hinterrad die Stein (chen) nach hinten schleudern…
Aber auch auf Asphalt…kurvige Strecken bergauf…ziehst den 2. bis ca. 3.500 schaltest in den 3. und die Kiste verhungert…gibst du jetzt mehr Gas, zieht Sie nicht sauber unter Last durch, sondern fängt an zu klopfen & rattern…echt schade….deshalb suche ich einen Weg dies zu ändern…einer wäre die Übersetzung…ein anderer das Motormanagement.

Kann hier jemand helfen oder ist schon einen Schritt weiter?
 

Die zweite G/S die den Berg hochkommt nagelt wie verrückt. In den Kommentaren unter dem Facebook Werbespot schreibt einer, dass die Änderung der Übersetzung durch MAX BMW Mororcycles seine Kiste verbessert hätte.
Danke für deine Info…soweit ich herausgefunden habe…nur in den USA und 2.500$ 🤔
 
….oder anstatt des Lambo….dann hab ich sogar noch was über 😅
 
Es gibt wohl tatsächlich ein Winkelgetriebe mit einem anderen Übersetzungsverhältnis
 

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Interessant, bin gespannt, welche Daten das hat.
Mir ist der 1. Gang auch ein wenig zu lang. Mit Enduro Paket und 18" am Hinterrad sind es nochmal 4% länger als mit dem 17er Hinterrad.
Von den reinen Zahlen hätte ich sogar gedacht, der Unterschied sei noch größer zu anderen Bikes. Ich habe noch eine R1200GS LC und habe mal gerechnet, wie schnell man
bei Standgas mit 1150u/min kriecht:

MotorradHinterradGesamtübersetzung 1. GangStandgas-Geschwindigkeit
R 1200 GS LC170/60 R1712,417 : 111,1 km/h
R 12 G/S150/70 R1712,001 : 111,6 km/h
R 12 G/S150/70 R1812,001 : 112,1 km/h
 
Es soll ja auch einen kürzeren ersten Gang geben, der früher in den 1200er Boxern in den s.g. Behördenfahrzeugen verbaut wurde, laut KI sollte das auch in den aktuellen R12 Motoren passen
Das wäre mir lieber, nur den 1ten Gang kürzer zu haben, da die anderen schon für mich ganz gut passen
 
das Getriebe rausmachen wird schon mal 700 kosten, das Getriebe dann auf 1. Gang kürzer ändern vorrausgesetzt es geht überhaupt, wir noch mal den gleichen Betrag kosten?
Bist du dann bereit dafür ggf. 1500 in die Hand zu nehmen?
 
Ich kann mir vorstellen das BMW die Übersetzung aus Emissionsgründen so gewählt hat.

Wenn man ein Motorrad mit Geländeeigenschaften rausbringt dann doch bitte so das es Sinn macht.
 
die Emmissionen werden soweit ich weiß nicht im Ersten gemessen .

" Im WLTP werden die Autos unter realitätsnäheren Bedingungen getestet und im Schnitt mit 46,6 km/h über rund 23 km gefahren. Auch Sonderausstattungen finden jetzt Berücksichtigung. Ganz neu sind die ergänzenden Messungen auf der Straße im RDE.

Zunächst galt der neue Zyklus nur für neue Typzulassungen der Hersteller, das heißt, wenn ein Auto gänzlich neu auf den Markt gebracht wird – als neue Generation oder komplett neues Modell. Seit September 2018 werden die Daten aus dem WLTP für jede Neuzulassung zugrunde gelegt. Die Abgabe richtet sich seit 2019 unter anderem nach dem CO2-Ausstoß, der nach dem neuen Verfahren höher ausfällt als nach dem NEFZ."

Ich glaube eher die Wheelie Neigung wird im längeren Ersten bekämpft. Damit kommen viele Ungeübte nicht auf der Strasse klar.
Wer fährt schon damit im Gelände. G/S ist für mich nur ein Name, ist zu schade, und für 3000 gibts was Taugliches leichtes Einzylindriges das man auch mal wegwerfen kann ohne das es gleich was kostet. Eine olle G/S bin ich mal gefahren viel leichter Federwege Motor Sahne. War eine wie vom Scheck. Leicht stark Geländetauglich, aber nix für die Strasse. da Punktet die heutige G/S natürlich.
Im Geländ Klopft und klingelt die und die Kupplung schnell überfordert der Motor zu wenig Thermische reseven schnell heiß, da schon fehlt ein Ventilator am Ölkühler, hat man nicht dran gedacht..
 
Ich hab 1992 (glaub ich) mal bei BMW bei einer Veranstaltung die Jutta Kleinschmidt kennengelernt.
Schon damals jammerten die 1000er und 800er GS Fahrer über die zu lange Übersetzung im ersten Gang.
Jutta sagte zu einem, der ihr sein Leid mit der Übersetzung klagte nur, der Wunsch nach kürzerer Übersetzung resultiert meist aus zu langsamer Fahrweise ;)
Irgendwo hab ich die Urkunde noch, die Jutta unterschrieben hat, weil ich den Parkour fehlerfrei geschafft hab.
 
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