Die G/S im Gelände - Erfahrungsaustausch

Sobi68er

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R 12 G/S
Hallo Freunde der G/S,

Ich habe vor meine G/S auch mal im Gelände zu bewegen - artgerecht so zu sagen. Aber hier im Rheinland ist das gar nicht mal so schnell möglich. Im Kommenden Frühjahr plane ich dann den ACT oder TET in Südeuropa auszuprobieren. Meine Geländerfahrungen sind soweit wie folgt:
4 x Hechlingen mit 2x F650, R1250GS und R1300GS. Und vor Jahren mal eine Art TET (gabs damals so noch nicht) mit einer R80GS Basic in Rumänien / Ungarn. Bei allen diesen Erfahrungen waren die Mopeds ausreichend Geländegängig und ich war zumeist ich der limitierende Faktor, so dass auch die G/S für meine Ansprüche genügen sollte.

Wer von Euch hat die G/S schon im Gelände bewegt? Wie waren die Erfahrungen? Könnt Ihr das mit anderen Mopeds vergleichen?

Bin sehr gespannt, ob dieses „Eisdielenmoped“, welches keine HP2 ist (das MUSS hier noch betont werden 😉), was taugt
 
Meine Geländeerfahrung ist noch gering.
Insgesamt drei Offroad Trainings und viele Kilometer Schotter, Waldwege, auch bißchen an unserem alten Steinbruch aber fals kein echtes Gelände.
Gefahren bin ich das alles mit meiner 1150GS beim ADAC und in Meltewitz mal mit einer Teneré 700 und mal mit einer 1250GS.
Hier in der Gegend jetzt viel mit der G/S und ein bißchen mit einer Teneré 700.
Meine Erfahrung mit der G/S ist natürlich sehr überschattet von dem teilweise unerträglichen Verhalten von Motor/Getriebe, siehe anderer Thread. Mit der Maschine würde ich niemanden ins Gelände schicken, schon ein tief versandeter Waldweg, wo man ggf. mal aus dem Stand mit schleifender Kupplung rausbaggern muß ist zumindest bei meinem Exemplar eine fast unüberwindliche Hürde.
Unabhängig davon und solange die Maschine kühl oder gut gelaunt oder wie auch immer ist, finde ich von allen oben genannten Motorrädern die G/S am vertrauenserweckenden.
Sie ist agiler als die 1150GS und die 1250GS, aber nicht als die Teneré. Dafür ist sie der Teneré vom Schwerpunkt her deutlich überlegen. Sie vermittelt viel mehr Zuversicht und Vertrauen.
Wenn der Motor in meiner nicht so bescheiden wäre (und meiner ist vermutlich zwar kein totaler Einzelfall, aber doch eher die Ausnahme), wäre die Maschine genau so, wie ich sie mir gewünscht habe. Und ich würde mich damit sicher auch an TET und so heran wagen.
Ich habe sie ja eigentlich wegen des lufgekühlten Boxers (den ich aus der 1200GS TÜ kannte) unbesehen bestellt. Wer hätte gedacht, daß ausgerechnet der Motor jetzt für Ärger sorgt.

Grüße
 
Danke Cyborg für die ehrliche Meinung. Das ist in der Tat etwas betrüblich. Meine nagelt auch etwas, aber scheinbar bei weitem nicht so wie Deine. Auf der Straße kann ich es komplett bei allen Szenarien vermeiden. Aber im Gelände könnte es ggf, schwierig.

Habe noch ein Video eines Niederländers gefunden, bei paar wenigen Passagen nagelt seine auch, aber das hält sich in Grenzen. Er monierte eher den zu langen ersten Gang und seine Sorge, die Kupplung zu verbrennen.
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Danke für das Video. Ja, ein paar mal knarzt es bei ihm, das sind dann aber auch alles langsame und schwierige Passagen und es war heiß.
Wenn das bei mir so wäre, könnte ich mit leben.
Die Idee, ein anderes Hinterachsgetriebe mit anderer Übersetzung zu probieren , ist vielleicht gar nicht schlecht. Allerdings ist da dann wieder die Garantiefrage.
Den zu langen ersten Gang hatten ja schon einige, auch im alten Forum, bemängelt.
Wenn der kürzer wäre, könnte das schon helfen.
 
Danke Cyborg für die ehrliche Meinung. Das ist in der Tat etwas betrüblich. Meine nagelt auch etwas, aber scheinbar bei weitem nicht so wie Deine. Auf der Straße kann ich es komplett bei allen Szenarien vermeiden. Aber im Gelände könnte es ggf, schwierig.

Habe noch ein Video eines Niederländers gefunden, bei paar wenigen Passagen nagelt seine auch, aber das hält sich in Grenzen. Er monierte eher den zu langen ersten Gang und seine Sorge, die Kupplung zu verbrennen.
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Das Video ist ganz interessant :)
5:08 "I'm already smelling the clutch..." --> Kommt die so schnell? Das Gelände mag zwar anspruchsvoller sein, als es auf den Video aussieht, aber so wirklich außergewöhnlich scheint es mir nicht zu sein bis zu der Stelle.
Alles in Allem wäre es schade, wenn die 12 G/S da nicht irgendwie positiv raus käme. Ich finde, dass es optisch ein wirklich gelungenes Motorrad ist und erstmal augenscheinlich viel für Offroad mitbringt.

Hier in diesem Video wird auch von @Cyborg s Geräusch (anderer Thread) in Zusammenhang mit Geländeeinsatz gesprochen, ab ca. 1:35.
Ab ca. 13:00 gibt's einige Fahraufnahmen als Referenz für die Aussagen im Video.

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Ja, die Kupplung fängt sehr schnell an, zu stinken. Ich war selbst verwundert und natürlich besorgt, als die nach wenigen Sekunden schon beißend roch.
Und ja, das Geräusch ist genau das, was ich auch im entsprechenden Thread (G/S nagelt) verlinkt habe. Was auch immer am Ende das Geräusch verursacht, gesund ist es nicht und es vermiest die Freude am Fahren enorm. Zumindest, wenn man fast 20k für die Maschine hingelegt hat.
 
Hier mal ein Video von jemanden, der das schon öfter gemacht hat.
Allerdings ist es eine grausame KI Übersetzung auf deutsch.
(Ich befinde mich noch in GB, daher weiß ich nicht, wie das Video in D abgespielt wird.)
Ne neue Kupplung braucht auch was Zeit, um sich einzulaufen.
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Hier mal ein Video von jemanden, der das schon öfter gemacht hat.
Allerdings ist es eine grausame KI Übersetzung auf deutsch.
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Ne neue Kupplung braucht auch was Zeit, um sich einzulaufen.
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Die Übersetzung kann in jedem YouTube Video über die Einstellungen (Zahnrad) abgestellt werden, indem man die Sprache auf Original stellt. 😉
 
Englisch spricht aber nicht jeder. Der Typ wirkt auf mich eher wie ein Youtuber und nicht wie jemand mit viel Offroaderfahrung.
An erster Stelle steht meiner Meinung nach der Reifen, dann der Fahrer und dann erst die Maschine. Aber jeder sieht das anders.


IMG_1120.jpeg
 
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Ich war vor paar Wochen in MUC am Flughafen, es war eine nagelneue G/S da passt man schon etwas auf das nix passiert,
es sind wenig Sprünge die elegant gingen aber Sie ist sehr gutmütig und macht Spaß.
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Noch ein Video des Niederländers, der die G/S über den TET in Frankreich prügelt. Mit dabei eine HP2 und eine KTM 1290 ADV (glaube ich).
Die G/S schlägt sich ganz wacker bis auf die Kupplung, die bei ihm wohl an die Grenzen kommt. Tut aber schon etwas weh bei paar Passagen.
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Noch ein Video des Niederländers, der die G/S über den TET in Frankreich prügelt. Mit dabei eine HP2 und eine KTM 1290 ADV (glaube ich).
Die G/S schlägt sich ganz wacker bis auf die Kupplung, die bei ihm wohl an die Grenzen kommt. Tut aber schon etwas weh bei paar Passagen.
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Nicht nur die Kupplung, man hört auch mehrfach dieses knarzende (nagelnde) Geräusch, das ich in dem entsprechenden Thread beschreibe. Bei mir ist es zwar noch mal deutlich schlimmer, solche Passagen wären mit meiner gar nicht möglich, aber das Geräusch ist da. Ich habe das jetzt schon in einigen Videos gehört, es ist also nichts, was ganz, ganz selten vorkäme.
Ansonsten: Es ist immer schwierig, Videomaterial richtig zu beurteilen, da sieht immer alles so einfach aus. ;)
 
Ich bin mittlerweile abschnittweise recht viel TET gefahren in Frankreich, Spanien, mal in Montenegro und in Slowenien. Das allerdings immer mit einem leichteren Motorrad, ich habe eine 500 EXC dafür. Ich hätte auch noch eine 890er, aber dadurch, dass ich meist alleine unterwegs bin und das Motorrad auch mal aus schiefen, wirklich krummen Lagen aufheben muss, macht das kleinere, leichtere Motorrad für mich mehr Sinn. Was ich übers Gelände fahren bisher gelernt habe, ist, dass es ohne Kupplung, sobald es technischer wird, nicht geht. Deswegen haben die richtigen Sportenduros auch Kupplungen, die man komplett vergewaltigen kann, ohne dass irgendwas passiert. Vielleicht muss man bei X Betriebsstunden mal eine neue reinschrauben, aber auch das geht ja da sehr einfach von der Seite. Ob dafür dann die G/S das richtige Werkzeug ist, kommen mir Zweifel. Erstens habe ich gelesen, das der erste Gang sehr lang ist, sodass gerade sehr technische Sachen mit Kupplung gefahren werden müssen. Wenn nun die Kupplung sofort anfängt zu rauchen, passt das zweitens irgendwo nicht zusammen. Vielleicht also doch eher was für Waldautobahnen oder Schotterpisten als für technisches Gelände, dass es aber auf TET im Süden immer wieder mal gibt. In den TET Spezifikationen ist auch eher leichteres Gerät vorgesehen. Dort ist die Rede von 150 Kilo Bikes, XT 600 oder vielleicht KTM 690 Enduro oder Husqvarna 701.
 
Also ich weiß ja nicht, was die G/S für Probleme mit der Kupplung hat - ich hatte nur eine ca. 1-stündige und schöne Probefahrt mit ihr onroad und über ein paar geschotterte Feldwege. Aber ich bekomme auch die Kupplung der K25 offroad locker zum müffeln. Das scheint mir jetzt nichts sooo ungewöhnliches an dem Lufti-Boxer zu sein.

Auf alle Fälle fand die 12er G/S sehr handlich und würde mit ihr jeden ACT und CO. fahren. TET eher nicht, der kann schon mal herausfordernder sein und ist - wie oben bereits beschrieben - auch einfach für leichtere Maschinen gedacht. Insofern es noch Spaß machen soll.

Letzlich bestimmt aber immer der Fahrer den Spaß: "3-5 mal in Hechlingen gewesen" und rundherum gepampert auf kostengüsntigen Leihmaschinen ein paar trockene Steilhänge rauf oder runter gerutscht zu sein, reicht dafür aber sicher nicht aus.

Dafür muss man auch mal an die Grenzen der Physik gehen, stürzen, wieder aufstehen, aus Fehlern lernen und es nochmal versuchen. Auch 2 oder 3 mal. Das machen die klassischen Fahrer der GS ja dann doch eher nicht. Ist ja auch teuer so etwas, mit der GS.

Letzlich ist es aber NUR der Fahrer. Die Maschinen können das immer!
 
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Das Ding ist sowieso viel zu schade, um im Gelände zuschanden geritten zu werden.
Nehmt eine billige 890R dafür her.
 
Die Trockenkupplung mag keine Trail Passagen.

Besonders das in den Lehrgängen gepredigte „kupplungsschleifen, bzw mit der Kupplung spielen“ kann diese nicht ab.

Da ist ne Ölbadkupplung viel toleranter.

Die Kupplung meiner Lufti stinkt auch schnell, wenn ich beim freigaben, nicht aufpasse.
 
Moin, bin gerade in Andalusien auf den schönen kleinen Bergstraßen unterwegs und kann oben gesagtes bestätigen. Sobald man die Kupplung für die sehr engen Kehren braucht fängt die gleich an zu riechen. Bevor einer fragt, im 2ten rappelt der Motor wie ein Diesel. Der erste ist meiner Meinung nach zu lang untersetzt, das war bei der K25 ADV besser. Auf Schotter fährt sie prima, die großen Räder helfen da sehr. Für mich wäre ein kürzerer Endantrieb die erste Wahl, weiß jemand ob es sowas gibt?
 
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Mein Freundlicher aus Paderborn hat mich auf den Mammutpark in Stadtoldendorf aufmerksam gemacht. Der wäre ganz gut. Mit guten Instruktoren.
Für jedes Level. Da habe ich mich Mitte Juni mal angemeldet. Ist nicht so weit für mich.
 
Mein Freundlicher aus Paderborn hat mich auf den Mammutpark in Stadtoldendorf aufmerksam gemacht. Der wäre ganz gut. Mit guten Instruktoren.
Für jedes Level. Da habe ich mich Mitte Juni mal angemeldet. Ist nicht so weit für mich.
da wollte ich schon längst mal hin
 
Das ist Samstag und Sonntag. Ein altes Kasernengelände wo man zelten kann oder im renovierten Bereich der Kaserne ein Zimmer buchen kann oder halt in einem umliegenden Hotel.
Die fangen morgens schon früh an,deswegen reisen viele schon freitags an. Soweit ich das jetzt weiß. Habe mich aber noch nicht gekümmert.
 
Ich war in Stadtoldendorf im Mammutpark bei Jerome schon mit Auto und Enduro im Dreck wühlen, war immer interessant und lehrreich. Kann es nur empfehlen. Auch die Kaserne ist mit Frühstück echt gut und nicht zu teuer und Abends kann man auf dem Platz ins Restaurant. Gibt es gute Burger und noch bessere Tipps.
 
Ich kann

Enduro Xperience im Mammutpark

auch empfehlen. Ich war schon zweimal dort, dieses Jahr ist mit meiner Truppe wieder ein 2-tägiges Training dort geplant.

Die Trainings an sich sehr gut organisiert. Trainer und Trainerinnen sind richtig top. Zeltplatz ist in Ordnung (wäre jetzt aber nicht die Art von Zeltplatz, die ich schön finde - zu offenflächig- da fehlt der Charme eines kleinen CP). Die Unterkunft in den umgebauten Kasernen ist gut! Einfach, sauber, zweckmäßig, Frühstück ordentlich. Während des Trainings ist ein Mittagessen inklusive, zwischendurch bei den kleinen Pausen kann man sich ausreichend mit Wasser, Kaffee, Riegel und Äpfel bedienen. Fürs Abendessen ist auch das wenige Meter entfernte griechische Restaurant zu empfehlen. Wer Abends an der Unterkunft an den ehemaligen Kasernen vielleicht noch ein Bier oder ne Cola trinken möchte, findet einen gut gefüllten Kühlschrank. Klappt auch einwandfrei.
 
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