Das Motorrad Gewicht – Traum und Wirklichkeit

Ein großes, Komfortables und Leistungsstarkes Motorrad mit lauter Gedöns dran, wiegt logischerweise viel, das ist in Großserie nicht anders möglich. Trotz Kardan, wiegt eine GS seit über 30 Jahren nicht mehr als ihre Konkurrenten mit Kette. Egal ob aus Italien, Österreich oder Japan. Sollte es mal ein paar Kilos leichter sein, leidet z. B. der Komfort oder die Ausstattung. Wenn ich das verhindern will, muss ich halt abnehmen. :rolleyes:
 
Das gemessene Gewicht (GSA) ist mir erst einmal egal.

Meine Kriterien

- Handling beim Rangieren - ist nicht easy, aber geht
- Handling beim Fahren - Top - besser als die K255
- Strassenlage auch bei Wind ( seitlich ) top
- massive Optik - genau mein Ding
 
Handling beim Rangieren ? Hm, kann nicht easy bei solch einem Trümmer sein ! Unmöglich, es sei denn, du bist ein 2m Wrestler. ;)
 
Stimmt zu100% !
Hatte jetzt erstmals im Urlaub ein leichtes Mietmotorrad gefahren (Versys 650), das ist doch was völlig anderes, so easy...
 
Mit zunehmendem Alter des Fahrers spiel Gewicht auch zunehmend eine Rolle beim Umgang mit dem Motorrad. Deswegen bin ich vor ein paar Jahren von meiner 240 Kilo Paris Dakar zur abgespeckten R100ST Bj. 83 mit 180 Kilo vollgetankt gegangen. Was für ein Unterschied.
 
R1200R mit etwas Zubehör um 240 Kilo, F650CS um 190 Kilo. Das ist, was mich gerade bei den kürzeren, spontanen Hausrunden immer wieder zu letzterer greifen lässt. Ein enormer Unterschied in der Praxis.
Ich erinnere mich, wie einer meiner liebsten Mitfahrer vor Jahren seine altgediente1300er Honda Pan European mit über 300 Kilo gegen eine 1200er Lufti-GS tauschte. Er hat das grinsen kaum aus dem Gesicht bekommen. Und aktuell geht es ihm so mit seinem neuen Zweitmotorrad, einer 450er Himalayan.
 
Ich bin ja ein reiner Asphalt Junkie und komme aus dem Grund nicht in die Verlegenheit meine GS im Gelände zu rangieren. Wenn ich mir die Kollegen welche eine GS >= 1200 ansehe haben wir fast alle kein Gewichtsproblem indem wir unter 70 Kg Lebendgewicht auf die Waage bringen. Auf das Gewicht einer GS habe ich nur bedingt Einfluss.

Eine über Jahre gut gepflegte Speckschwarte kann ich jedoch entsprechend reduzieren. Da ist jedoch der Wille und vor allem eine Konsequenz gefragt. Und genau da wird es bei den meisten scheitern um etliche überflüssige Kilo abzubauen.

Wenn ich mir beim Rangieren meiner GS schwer tue weil ich zusätzlich 120 Kg Eigengewicht ebenfalls in Bewegung bringen muß sollte ich mir doch meine Gedanken machen wie das so weiter gehen kann.

Ich denke mehr Bewegung würde mir und sicher vielen anderen hier nicht schaden. Und wenn dann noch der Rostbraten mit Bratkartoffeln; Schlachtplatte sowie Sauerbraten mit Schbätzla usw. reduziert wird klappt es auch besser mit dem Rangieren der GS. 🍺 ;)
 
Vor 2 Jahren musste ich eine längere Probefahrt mit einer F650GS Twin machen. Seither ist eine F700GS mein Solomotorrad.
Die R1200GS TÜ steht fast nur noch rum. Zu zweit mit Gepäck ist sie besser als die F. Die Sitzbank der F ist für zwei grosse zu knapp.
 
Ich bin ja ein reiner Asphalt Junkie und komme aus dem Grund nicht in die Verlegenheit meine GS im Gelände zu rangieren. Wenn ich mir die Kollegen welche eine GS >= 1200 ansehe haben wir fast alle kein Gewichtsproblem indem wir unter 70 Kg Lebendgewicht auf die Waage bringen. Auf das Gewicht einer GS habe ich nur bedingt Einfluss.

Eine über Jahre gut gepflegte Speckschwarte kann ich jedoch entsprechend reduzieren. Da ist jedoch der Wille und vor allem eine Konsequenz gefragt. Und genau da wird es bei den meisten scheitern um etliche überflüssige Kilo abzubauen.

Wenn ich mir beim Rangieren meiner GS schwer tue weil ich zusätzlich 120 Kg Eigengewicht ebenfalls in Bewegung bringen muß sollte ich mir doch meine Gedanken machen wie das so weiter gehen kann.

Ich denke mehr Bewegung würde mir und sicher vielen anderen hier nicht schaden. Und wenn dann noch der Rostbraten mit Bratkartoffeln; Schlachtplatte sowie Sauerbraten mit Schbätzla usw. reduziert wird klappt es auch besser mit dem Rangieren der GS. 🍺 ;)
Danke Dir. Auf diese hilfreichen Tipps habe ich als übergewichtiger GS-Fahrer gewartet. Dann werde ich mal an meiner über Jahre gut gepflegte Speckschwarte arbeiten. 😉
 
Mit zunehmendem Alter des Fahrers spiel Gewicht auch zunehmend eine Rolle beim Umgang mit dem Motorrad. Deswegen bin ich vor ein paar Jahren von meiner 240 Kilo Paris Dakar zur abgespeckten R100ST Bj. 83 mit 180 Kilo vollgetankt gegangen. Was für ein Unterschied.

Ich hatte fast 11 Jahre eine K1600GT mit 370kg Gewicht. Das Teil habe ich sehr genossen. Zum Fahren gibt es fast nichts besseres. Aber das Rangieren…
Als mir dann diese Maschine kaputt gerammt wurde, habe ich als leichten Ersatz eine Vespa mit 163kg gekauft. Der Unterschied ist in jeder Beziehung krass. Einerseits fehlt mir der Sechszylinder, andererseits macht die Vespa viel Spaß!

Zum Glück habe ich für Langstecken noch meine sechs Jahre alte R1250RS. Die bleibt als perfektes Urlaubsmotorrad.

Mit der F900GS fahre ich eigentlich nur Tagestouren. Das kann die Vespa aber auch.
Jetzt bin ich am Grübeln, ab die F verkauft wird. Als Ersatz braucht es dann ein leichtes geländetaugliches Spaßmobil. Da bin ich offen für alles, nur keinen Oldtimer. Vielleicht eine leichte Monster Ducati? …
 
Als Motorradfahrer eine Vespa ist ein no go, die kommt weg. Tages sowie Urlaubstourentouren werden mit der R1250RS gemacht, die F900GS kann dann auch weg, dann für kurze Strecken was leichtes anschaffen. Nur kein Roller. soll es BMW bleiben gib`s F650, G650 usw. natürlich nur mit Kette. So wäre mein Gedanke. 4 Zweiräder zum fahren, da wirst`de bekloppt. 🤣
 
Moin,

bmw motorrad hatte es ja geschafft... mit der Vorstellung der seinerzeitigen GS1200.... einen Nachfolger der 1100er zu bringen,
die 40 kg weniger wog (y)

leider wurden die nächsten Modelle wieder fetter (Dank der marketing-experten 😇 )
die immer wieder Neues erdachten, um den Verkauf anzukurbeln...

aber mit der 1300er sollte es doch wieder passen?

Gruß
Holger
 
Ich bin seit 1980 Motorradfahrer ohne Unterbrechung!
Aber meine Vespa (seit einem Monat) BLEIBT!
 
Ob es diese Diskussionen auch schon in den 80ern gab? Meine Bol d‘or wog um die 260 kg, ebenfalls meine CBR 1000.
Da waren doch nur die Supersportler wie Fireblade, GSXR und FZR als 1000er im 200 kg + Bereich.

Für mich selbst mag ich das etwas höhere Gewicht! Es gibt mir eine „sattere“ Straßenlage und die GS liegt für mich genau im Idealbereich von um die 240-260 kg. Etwas mehr ist OK, meine RT brachte mit Topcase sicher knapp 300 auf die Waage. Da fing der Bereich an wo es etwas mehr Aufmerksamkeit erforderte sie zu rangieren, mehr aber auch nicht. K 1600 GT ist schon wieder ein anderes Kaliber bei. Rangieren. Geht auch, aber halt noch aufmerksamer.

Nun bin ich gesegnet mit 187 cm und langen Beinen und bin wirklich gut trainiert, besonders Rücken und die Beine (Kniebeugen und Kreuzheben mit immer um die 100 KG Langhantel). Da ist die GS für mich lächerlich leicht, ich kann sie im Stand, links/rechts weit runter neigen ohne die Kontrolle zu verlieren. Und ich hatte noch kein Motorrad das so leicht und leise „rollte“ wenn ich es aus der Garage schob.

Wie gesagt vieles Individuell und vom Gewicht her passt die GS bei mir perfekt. F 900 fühlt sich für mich zu leicht an, nicht satt genug.
Wenn nur 200 kg dann in Form einer S 1000 RR oder ähnlich, da passt es dann wieder.
 
Moin,


leider wurden die nächsten Modelle wieder fetter (Dank der marketing-experten 😇 )
die immer wieder Neues erdachten, um den Verkauf anzukurbeln...
Kein Käufer wird gezwungen, die GS mit „voller Hütte“ zu buchen. Trotzdem machen das die meisten, manchmal mit dem Argument, dass sonst in Folge fehlender Pakete der Wiederverkaufswert sinkt. Dann wird noch zusätzlich „umgebaut“, d.h. alles was Teuertech und Co. anbieten, wird drangeschraubt. So kommt allmählich die 300 kg-Marke in Sicht.
Dieses „Spoiling“ ist also sehr beliebt.
Die Gegenbewegung, Gewicht abspecken durch „Tuning“, ist noch teurer.

Wie man‘s macht macht man‘s verkehrt. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
ja, da hast Du völlig recht...

als seinerzeit die R1200 R raus kam und in der nackten Version nur 12.500 Euro kostete,
das war der Preis einer Ducati Monster u.a.

hatte ich als Vertriebsmann gedacht, jetzt probiere ich mit meinen bmw motorrad Händlern mal aus,
diese in den Lagerbestand zu nehmen.

Ein tolles Bike, fairer-guter Preis, ABS war ja schon Serie.

NICHTS tat sich...die ganze Saison...

am Ende mussten wir das arme Bike aufrüsten:
Scheibe, Koffersatz u.a.m.

erst dann ging sie weg, konnte man diese an bmw Kunden verkaufen.

Eigentlich schade, sie hatte ein gutes Gewicht, in schwarz sah sie hübsch aus und das für einen fairen Preis...

aber: bei BMW muss es Vollausstattung sein, volle Hütte.

Ich muss mich auch immer wieder schmunzelnd an einen GS Kunden erinnern:


knappe 1,72 cm... schlank...
aber eine GS soll es sein... nein, nicht die normale ...eine Adventurer
dazu Koffersysteme, Topcase und originale Bmw Innentaschen für Koffer und Topcase.

Im Sommer drauf traf ich ihn bei seinem Händler wieder: er fährt mit Kumpels an den Gardasee.
Ich fragte ihn spontan über welche Pässe sie fahren...

entgeistert sah er mich an...
keine Pässe, wir fahren durch den Gotthard Tunnel, ist besser mit dem Anhänger 😂 😇

Zwei Jahre später traf ich ihn wieder bei meinem Händlerbesuch.
Er hatte ein neues Modell gekauft.

Der Verkäufer zog mich schmunzelnd in den Verkaufsraum, da stand die zurück genommene GS Adventurer: 8.700 km... er öffnete die Koffer:
die Innentaschen noch ungeöffnet in der Bmw Folie eingeschweißt... 😂

Die neue: natürlich wieder "volle Hütte"

Gruß
Holger
 
Hi Holger.P, 40 kg ? So viel war`s nicht. Hatte sie 2004 für einen Tag als Ersatz- Motorrad, Nagelneu, für meine 1150er GS, die eine Inspektion bekam. So super leicht war die nicht.
Ich finde das, dass Rangieren hier bei der Diskussion, aber ganz schön vordergründig ist, bei mir sind es so max. 5m, klar hab sie auch schon mehrmals hingelegt, aber nicht weil sie zu schwer war, sondern weil ich dabbisch war. 🫤 Ob die 1980er Jahre, 90er, 2000er usw., ein großes Motorrad wog immer 250 Kg aufwärts. Nur die neue Generation der Supersportler wurden dank Aluminium- Rahmen, Schwinge, Felgen leichter. 🤔
 
Mein Vor- GS Motorrad war eine MT09, 187kg fahrfertig mit 113 PS, ging ums Eck wie Sau, aber Kniewinkel war schon spitz und Tourentauglichkeit war nur rudimentär vorhanden.

Mit dem was ich aktuell fahre ist die GS schon echt geil, egal ob sie übergewichtig ist.

Bei jeder Fahrt denke ich:

Jepp, genau mein Mopped:cool:
 
Moin holger, find ich lustig mit GS Adv. immer volle Hütte und kaum gefahren. Das ist, glaube ich zumindest, typisch deutscher Motorradler im reifen Alter oder noch älter. Guter verdienst oder Rente, selbst zum großen Abenteuer nicht mehr fähig oder motiviert, dann soll wenigstens das bisschen Zeit zum fahren so getan werden als ob, und mit der vielen Spielerei am Mototorrad wird gegen die Demenz gewirkt. Der Wiederverkaufswert ist bei BMW kein Argument mehr, wenn die Kiste 10 000 Euro in 3,4 Jahren verliert. Kommt ja wieder ein neues Modell. In der offenen Garage im Sommer sehe ich immer mal ne blitze blank geputzte GS rumstehen, so als Statussymbol, oder unser Nachbar ist aber noch gut drauf. 🤣
 
Moin,

bmw motorrad hatte es ja geschafft... mit der Vorstellung der seinerzeitigen GS1200.... einen Nachfolger der 1100er zu bringen,
die 40 kg weniger wog (y)

leider wurden die nächsten Modelle wieder fetter (Dank der marketing-experten 😇 )
die immer wieder Neues erdachten, um den Verkauf anzukurbeln...

aber mit der 1300er sollte es doch wieder passen?

Gruß
Holger
40 kg!? Das habe ich als ehemaliger Besitzer einer 1100er GS(A) (BJ '99) anders in Erinnerung.

Die MO-Tester lesen folgendes auf ihrer Wage ab:

- R1100 GS (1999): 254 kg (offenbar ohne ABS)
- R1150 GS (2004): 264 kg
- R1150 GSA (2005): 287 kg
- R 1200 GS (2005): 241 kg

Als Minimum verschiedener Baureihen der 1200er wurden 239.5 kg gemessen, also keine 20 kg weniger gegenüber der 1100er.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine GS 1150 (Modell 2000) ist mit ABS ist im Kfz - Schein mit 249 kg Leergewicht angegeben.
 
Mit der F900GS fahre ich eigentlich nur Tagestouren. Das kann die Vespa aber auch.
Jetzt bin ich am Grübeln, ab die F verkauft wird. Als Ersatz braucht es dann ein leichtes geländetaugliches Spaßmobil. Da bin ich offen für alles, nur keinen Oldtimer. Vielleicht eine leichte Monster Ducati? …

Ducati Monster - Leichtes Spaßmobil - ja.
Hatte sich ein Mopedkumpel auch gedacht, konnte sich dann aber an die, doch andere Sitz- und Lenkerposition nicht gewöhnen und hat die Moster nach 1 Jahr wieder verkauft.

Ducati Monster - geländetauglich??? Nicht wirklich.....
 
Meine GS 1150 (Modell 2000) ist mit ABS ist im Kfz - Schein mit 249 kg Leergewicht angegeben.
Das sind die berühmten "weißen Elefanten", die in freier Wildbahn kaum je gesichtet werden.
Der Eintrag im KFZ-Schein gilt für die leichteste Version; ein optional verbautes ABS (oder andere Ausstattungen) haben keinen Einfluss auf den Zahlenwert.
 
Wenn mir meine 1250er Rallye irgendwann zu schwer wird, ersetze ich sie durch eine schlanke, drahtige 900er GS.
Sofern man lang genug ist, freut man sich über den knappen Zentner weniger.
Prestige spielt dann auch längst keine Rolle mehr und Mutti mag ohnehin nur noch selten mitfahren.
Koffersatz ist erhältlich.
 
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