Britische Experten fordern: Tempobegrenzer ohne Abschaltmöglichkeit

sigmali

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BMW R 1250 GS (EZ 3/2020)
Wenn das kommen würde, müsste man die Isle of man womöglich wegen Übervölkerung sperren müssen. 😂 ;)
Und die 48-PS Motorräder würden sich immer besser verkaufen. :unsure:

Aber bis dahin wird hoffentlich noch viel Wasser den Bach hinunter fließen.


"Bei einer Anhörung des Verkehrsausschusses des britischen Parlaments haben mehrere Verkehrssicherheitsexperten weitreichende technische Eingriffe zur Reduzierung von Verkehrsunfällen gefordert. Im Mittelpunkt stand die Forderung, neue Kraftfahrzeuge künftig mit einem verpflichtenden, nicht deaktivierbaren Intelligent Speed Assistance (ISA) auszustatten. Das System erkennt geltende Tempolimits und soll ein Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit technisch verhindern.
Nach Meinung einiger Experten sollten Fahrzeuge »physisch und technologisch« nicht mehr schneller fahren können als erlaubt. Die bereits in Europa vorgeschriebene ISA-Technik gehe aus ihrer Sicht nicht weit genug, da sie sich vom Fahrer abschalten lasse und Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht immer zuverlässig erkenne."

https://www.tourenfahrer.de/nachric...dern-tempobegrenzer-ohne-abschaltmoeglichkeit
 
Damit rechne ich schon lange.
Zuvor aber noch, sozusagen als Gewöhnungsphase, nicht mit bremsendem oder Gas zurücknehmendem Eingriff, sondern nur mit Verpetzen an die Strafverfolgungsbehörde und automatischem Ausstellen einer Geldbuße und/oder Zuteilen von Punkten.
Schließlich braucht der Staat immer noch Geld.
Willkommen im Überwachungsstaat nach chinesischem Vorbild.
 
Willkommen im Überwachungsstaat nach chinesischem Vorbild.

Genau das isses. Irgenwie habe ich da schon länger Angst davor, dass ein "Offizieller" mit der Idee um die Ecke kommt, man könnte doch die Möglichkeiten vom Galileo Satsystem nutzen (soll ja angeblich 10x genauer sein als alle anderen).
Jedes Fzg kriegt einen Transponder direkt und zwangsweise integriert, um dann jede Temposünde direkt zu verpetzen, damit Behörden und Kommunen das machen können, was sie in ihrer Geldnot am liebsten machen, Rechnungen schreiben nämlich.

Das wär dann jedenfalls genau das, was einem grad noch gefehlt hätte

what-ill.gif
 
gruebel.gif.....Da kommt mir Harrison Ford, aus "6 Tage sieben Nächte" in den Sinn:
54609299e4b08cb8014a5a8f.jpeg.jpg

"„Wollen Sie's mit Zuckerguss oder direkt zwischen die Augen?“
 
Zuletzt bearbeitet:
Öhm,

also ich bin ja "einer von denen", der sich Autobahntechnisch außerhalb Deutschlands wohler fühlt als in Deutschland, weil es m.E. deutlich entspannter ist bei Tempo 130 wie in Frankreich. Ich hätte mit einem generellen Tempolimit von 130 auf der AB persönlich kein Problem, kann aber genauso gut damit leben das es bleibt wie es jetzt ist.
Wie gesagt, mit Limit finde ich persönlich entspannter, aber ich bin nicht alle und alle sind nicht ich. ;)

Aber das was da gefordert wird, sehe ich wiederum als regelrecht gefährlich an. Es gab in meinem Leben die ein- oder andere Situation im Strassenverkehr, wo ich nur indem ich Gas gegeben habe, eine Situation retten konnte zu meinem Gunsten. Jetzt mag man ellenlang darüber diskutieren, ob der Auslöser der Situation nicht schon ein von mir verursachter Fehler war und es gar nicht hätte dazu kommen müssen, das ich dann Gas gegeben habe. Was, wenn ich mich recht zurück erinnere auch nicht jedes mal der Fall war.

Jedenfalls stelle ich mir gerade vor wie ich mich durch durchziehen der Gashand aus so einer Situation bringen will und das Motorrad regelt dann ab. Horror. Abgesehen davon geht das entschieden zu weit dieser Eingriff. Das geht nicht. Man darf davon ausgehen das in immer mehr Lichtzeichenanlagen Radarmessungen eingebaut werden in Zukunft oder in Strassenschilder etc. pp. Aber das ist alles dann eine passive Kontrolle der Geschwindigkeiten und daraus werden dann ggf. Bußgelder oder Strafen abgeleitet.

Direkt in das Fahrzeugsystem eingreifen, ne also das ist m.E. absolut inakzeptabel.

Gruß Guido
 
Öhm,

also ich bin ja "einer von denen", der sich Autobahntechnisch außerhalb Deutschlands wohler fühlt als in Deutschland, weil es m.E. deutlich entspannter ist bei Tempo 130 wie in Frankreich. Ich hätte mit einem generellen Tempolimit von 130 auf der AB persönlich kein Problem, kann aber genauso gut damit leben das es bleibt wie es jetzt ist.
Wie gesagt, mit Limit finde ich persönlich entspannter, aber ich bin nicht alle und alle sind nicht ich. ;)

Aber das was da gefordert wird, sehe ich wiederum als regelrecht gefährlich an. Es gab in meinem Leben die ein- oder andere Situation im Strassenverkehr, wo ich nur indem ich Gas gegeben habe, eine Situation retten konnte zu meinem Gunsten. Jetzt mag man ellenlang darüber diskutieren, ob der Auslöser der Situation nicht schon ein von mir verursachter Fehler war und es gar nicht hätte dazu kommen müssen, das ich dann Gas gegeben habe. Was, wenn ich mich recht zurück erinnere auch nicht jedes mal der Fall war.

Jedenfalls stelle ich mir gerade vor wie ich mich durch durchziehen der Gashand aus so einer Situation bringen will und das Motorrad regelt dann ab. Horror. Abgesehen davon geht das entschieden zu weit dieser Eingriff. Das geht nicht. Man darf davon ausgehen das in immer mehr Lichtzeichenanlagen Radarmessungen eingebaut werden in Zukunft oder in Strassenschilder etc. pp. Aber das ist alles dann eine passive Kontrolle der Geschwindigkeiten und daraus werden dann ggf. Bußgelder oder Strafen abgeleitet.

Direkt in das Fahrzeugsystem eingreifen, ne also das ist m.E. absolut inakzeptabel.

Gruß Guido
Für mich gibt es da nichts zu ergänzen, Guido. Gut beschrieben!
 
Da würden den Städten und Gemeinden ja riesige Einnahmen wegbrechen. Radarkontrollen machen dann ja keinen Sinn mehr
 
An jedem Fahrzeug eine stark Blinkende LED anbringen. Außen! Die anzeigt das Fahrzeug bewegt sich über dem Limit. Farbe und Intensität entsprechend dem Fahrtüberschuss 😎 Erweiterbar wenn die Innenkamera erkennt der Fahrer ist am Handy und ähnlich.


Und natürlich aus/dunkel wenn an innerhalb der Limits fährt.
 
Gefordert wird immer viel. Was dann irgendwann kommt ist die andere Sache. In D eher unvorstellbar bei der Auto Lobby.
 
So aus dem Bauch raus ist das für mich eine anlasslose und lückenlose Massenüberwachung einer persönlichen Verhaltensweise. Sehe das so wie @HP9000 als ersten Schritt in die generelle Echtzeitverhaltensüberwachung ala Social Scoring per Zwangsapp aus dem Reich der Mitte.
Was meiner persönlichen Vorstellung von einem Ort an dem ich garantiert nicht leben möchte sehr nahe kommt.
Speedlimits vernünftig zu überwachen halte ich natürlich für wichtig. War lang genug im Aussendienst unterwegs. Weitgehend punktefrei übrigens. ;)
 
Spätestens wenn "wir" alle autonom, vernetzt und elektisch fahren, wird dieses Feature ganz selbstverständlich durch die Hintertür kommen.
Btw., alle, die sich immer mehr Assistenzen und elektronische Helferlein in ihren Fahrzeugen wünschen und kaufen, tragen dazu bei, dass das möglichst zeitnah passieren wird.

Das Gute jedoch ist: wir, also die meisten hier, sind alt und werden vielleicht nicht mehr lang genug leben. :cool:
 
Britische Forscher haben herausgefunden … und hoffentlich auch wieder hineingefunden.

Das würde theoretisch gut funktionieren, wenn alle Fahrzeuge autonom und mit derselben Technik fahren.
 
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