BMW F800R, wer hat Erfahrungen?

Spessarträuber

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BMW R1200R, BMW F650CS
Moin. Ich habe, hitzeumnebelt, die 2012er F800R eines 72 jährigen Nachbarn ausprobiert. Der gute Mann hat Probleme mit den Beinen und ist - außer zum TÜV - in den letzten drei Jahren fast nicht mehr gefahren. Davor überwiegend Langstrecke, das aber auch nicht oft. Das Motorrad hat nicht mal 15.800 KM. drauf, ist top gepflegt, es sind fast neue Pirelli Angel drauf, eine etwas höhere Scheibe, original Sport-Koffer, Tankrucksack, Topcase auch dabei. Vollaustattung, Scott-Oiler. Batterie ist neu.

Ich bin das Teil ohne das Gepäck-Gerödel gefahren und bin schockverliebt.
Natürlich fehlt der Punch des Boxer, aber es fehlen eben auch an die vierzig Kilo. Das Motorrad fährt sich - übertrieben ausgedrückt - wie ein Fahrrad. Quirlig, leichtfüssig, zugänglich. Die Leistung reicht mir dicke, oben raus läuft sie schon knackig, bummeln im Drehzahlkeller geht aber ebenfalls.

Da der Preis ziemlich attraktiv für mich ausfiele, bin ich jetzt am überlegen. Ich mag einfach relativ leichte Motorräder, die 12er R fährt sich deutlich massiger.

Wer kann mir was aus eigener/direktem Umfeld-Erfahrung zu diesem Motorrad sagen? Auf die youtube-Schwätzer und Leiwand-Schreier hab ich irgendwie wenig Lust.

Danke!
 
Im Juli 2020 habe ich mir als Wiedereinsteiger eine F800R von 2015 mit einer Webster Sitzbank gegönnt und viel Spaß damit gehabt. Außer Lenkkopflager, und Batterie keine unerwarteten Kosten.
Mittlerweile fährt sie mein Sohn, weil er dem A2 entwachsen war und sich nicht entscheiden konnte was er möchte. Mein Angebot vorübergehend die F800R zu fahren, als ich auf die R1200GS von 2017 gewechselt habe, hat er angenommen und ist heute noch zufrieden.
Christoph Lentsch, alias KOT, hat die Maschine als FuFM bezeichnet, die im legalen Bereich auf der Landstraße keine Gegner scheuen muss.

Chris Pfeiffer hat durch seine Stuntfahrten ebenfalls viel Werbung für die F800R gemacht.

FuFM: Frauen- und Fahrschulmotorrad, zugänglich, leicht zu fahren, zuverlässig, bequem. Nicht abschätzig gemeint.
 
Das Ding ist echt nicht schlecht.
Bin ich vor ca 14 Jahren ca 30.000 km gefahren.
Bei gutem Wetter ne Runde Landstrasse macht richtig Spass. Fahrwerk, Bremse und Antrieb sind schön knackig und spontan.
Ich fand die damals auch sehr gutmütig.
Hab die aber auch nicht so richtig ausgereizt.

Der Paralleltwin hat nen schönen Punch, die neigten aber so ab 4.500 U/Min zur Vibrationen. Eigentlich kein Problem.
Im Rückspiegel wirrds denn aber psychodelisch. Kurz Kupplung ziehen hilft, wenn man sehen will was hinter einem lis ist. ^^
Auf der Autobahn neigten meine Hönde zum einschlafen.
Gepäcklösungen gab es seiner Zeit einige, auch relativ schicke Softbags.

War mit der Guten ein paar Mal im Urlaub in Österreich und Italien. Als Reisemoped natürlich eher so lala. Zum Pässefahren aber sehr cool.

Afaik gab es bei der R keine bekannten Schwachpunkte. Meine lief top, Null Probleme. Geringer Verbrauch.
Nennenswert ist noch der Tank unterm Sitz, was gut für den Schwerpunkt ist. In der Tankatrappe ist kein Staufach.

Verkauft habe ich sie wegen der Vibrationen, die mich aber nur auf längeren Touren gestört haben. Ansonsten war die sehr lustig und gut.

Im Bild der C-Bow Halter.


IMG_0824.jpeg
 
Meine Freundin hat 2013 eine F800GS (gleicher Motor wie die F800R) aus dem Modelljahr 2013 als Verführer gekauft. Sie fährt die F-GS heute noch. Aktuelle Laufleistung 105.000 km, kein Ölverbrauch, keine sonstigen Nicklichkeiten. 2 neue Kettensätze in der Zeit und einmal der Tausch des Kupplungszuges. Die F ist ein dankbares Motorrad. Ja, sie vibriert etwas, wenn man den Motor ausdreht. Als ich das mal erwähnte, schaute meine Freundin mich an: "Warum sollte ich das tun? So wie ich die F fahre ist alles fein."

Gruß - Pendeline
 
Danke schon mal für eure Einschätzungen. Der Reiz, mich etwas zu verkleinern, wächst.
 
Bei den F650/F800GS haben die frühen Baujahre potenziell ein Problem mit der Lichtmaschine (in einigen Fällen ist die einen Hitzetod gestorben). Kann nicht genau sagen, ob 2012er Motoren noch davon betroffen sind. Ansonsten sehr solides Moped. Teile und Zubehör gibt es zu Hauf. Ich fahre die F700GS und bin sehr happy mit dem Mopped. Und ich schleiche immer wieder mal um Verkaufsanzeigen für F800R in Chris Pfeiffer Ausführung herum.

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Eine Freundin von uns fährt seit Jahren eine F 800, Kilometerstand knapp 70000. Bisher problemlos, leicht zu fahren, günstig im Verbrauch. Sehr solides Motorrad.
 
Grad mal die KI gefragt. Ab Modelljahr 2013 (also nach den Werksferien im Sommer 2012) wurde der verbesserte Lichtmaschinenrotor verbaut.
 
Meine Allerliebste hatte sich auch die F800R kurz nach deren Erscheinen gekauft. Die R1100R war ihr zu schwer, da war die F800R viel besser. Da der erste Gang sehr lange übersetzt ist, liess sie sich ein kleineres Ritzel einbauen. Die linke Lenkerarmatur war mal defekt und wurde auf Garantie getauscht.
Dass 800er-Motörchen fand ich schon top, auch in meiner F800GS. Leider ging das mit dem Sitzkomfort für mich auf der F800GS gar nicht, deshalb musste die rasch wieder weg. Der schöne Druck nach vorne bei tieferen Drehzahlen (wie beim Boxer) hat der 800er zwar nicht, insgesamt ist das quirlige Motörchen aber trotzdem ein ganz angenehmer Begleiter. Ehrlich gesagt habe ich mich auch schon ein paar mal gefragt, ob ich mir mal eine F800R zulegen sollte. Es gibt immer wieder hübsche Angebote zu günstigen Preisen.
Zusammenfassend: Ich kann sie nur empfehlen!
 
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Ich bin ja auch von der Goldwing und einer Road King auf die F800GS Bj 2011 gewechselt weil ich einfach was leichteres wollte und ich bin
total happy damit, vor allem so kurze Tagestrips auf kleinsten Sträßchen um die 200 Km sind der Hit damit!
 
Ich bin ja auch von der Goldwing und einer Road King auf die F800GS Bj 2011 gewechselt weil ich einfach was leichteres wollte und ich bin
total happy damit, vor allem so kurze Tagestrips auf kleinsten Sträßchen um die 200 Km sind der Hit damit!

Wäre auch meine Intention. Weniger Gewicht, Tagestouren in den Mittelgebirgen. Ich probiere das aus.
 
@Spessarträuber was soll da schief gehen? Du hast das Moped schon bewegt und kennst den Besitzer und die Historie. Machen!

Und kleiner Tipp am Rande lies dich mal durch diese Webseiten https://www.sol2.be/ ;)

Und zu dem eventuellen Problem mit der Lima gibt es Lösungen.
 
ich hatte die in Kundenhand von mir jahrelang gewartet als sehr sparsame flotte Maschine gewertet.
Wiegt auch 210 kg ist also nicht ganz so Mittenzentriert wie der Boxer ist mit 220 km/h auch recht schnell und mit 4..5 Litern fahrbar.
Für mich 2 Daumen hoch der Motor ist zuverlässig, das Motorrad ohne Überraschungen ggf die Lima kann mal defekt werden..
Kettensatz bei 25 000 km
Ist aber deutlich billiger als wenn beim Boxer mal das HAG defekt geht oder die Kupplung.
Fahren und glücklich sein.. (y)(y)(y) Erwachsener fühlt sich der Boxer an.. nicht so "Zappelig.. "
 
Zuletzt bearbeitet:
So. Das Teil steht im Hof und wird die nächsten Tage zugelassen. Ich bin gespannt.
Natürlich sind die angeblichen 200 Kilo der Basisversion übertroffen. Meine Boxer kommt auf rund 250 Kilo, die sollte ich dennoch deutlich unterschreiten, zumindest fühlt sich das Motorrad so an. Von den aktuellen Leichten hätte mir allenfalls die Honda 750 Hornet einigermaßen gefallen, die F800 empfinde ich als Glücksfund. Mal sehen, ob ich das nach den ersten paar hundert Kilometern immer noch tue.
 
Die Motorgeneration ist ein Gleichläufer, wie die alten Briten-Twins. Zum Glück rappelt die F800 nicht ganz so arg, wie eine Norton Commando. Viel Spaß mit dem Teil.
 
daher kommt sie dem Klang des Boxers nahe.. Alle U 1 Bäng.. nein der Motor ist gut. Kleinigkeiten sind überall dass mal eine Zyl. Deckeldichtung schwitzt ist bekannt.. Etwas Motor Silikon..
 
Das Ding ist echt nicht schlecht.
Bin ich vor ca 14 Jahren ca 30.000 km gefahren.
Bei gutem Wetter ne Runde Landstrasse macht richtig Spass. Fahrwerk, Bremse und Antrieb sind schön knackig und spontan.
Ich fand die damals auch sehr gutmütig.
Hab die aber auch nicht so richtig ausgereizt.

Der Paralleltwin hat nen schönen Punch, die neigten aber so ab 4.500 U/Min zur Vibrationen. Eigentlich kein Problem.
Im Rückspiegel wirrds denn aber psychodelisch. Kurz Kupplung ziehen hilft, wenn man sehen will was hinter einem lis ist. ^^
Auf der Autobahn neigten meine Hönde zum einschlafen.
Gepäcklösungen gab es seiner Zeit einige, auch relativ schicke Softbags.

War mit der Guten ein paar Mal im Urlaub in Österreich und Italien. Als Reisemoped natürlich eher so lala. Zum Pässefahren aber sehr cool.

Afaik gab es bei der R keine bekannten Schwachpunkte. Meine lief top, Null Probleme. Geringer Verbrauch.
Nennenswert ist noch der Tank unterm Sitz, was gut für den Schwerpunkt ist. In der Tankatrappe ist kein Staufach.

Verkauft habe ich sie wegen der Vibrationen, die mich aber nur auf längeren Touren gestört haben. Ansonsten war die sehr lustig und gut.

Im Bild der C-Bow Halter.


Anhang anzeigen 57054
Ich find die auch voll hübsch,ich könnte mir das für mich auch mal vorstellen die GS gegen so eine leichte Maschine zu tauschen.
 
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