sigmali
Boxer-Schrauber
- Registriert
- 22. Sep. 2025
- Beiträge
- 912
- Reaktionspunkte
- 2.431
- Ort
- Lkr. Sigmaringen
- Motorrad
- BMW R 1250 GS (EZ 3/2020)
Im Tourenfahrer:
Motorräder und weitere Kategorie-L-Fahrzeuge sollten nach Auffassung der europäischen Motorradindustrie künftig stärker in kommunalen Mobilitätskonzepten berücksichtigt werden.
Die Europäische Union (EU) hat neue Vorgaben für die Stadtverkehrsplanung entwickelt. Nach der überarbeiteten Verordnung zum transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T) müssen bis Ende 2027 insgesamt 431 als urbane Knoten definierte Städte entsprechende Mobilitätspläne verabschieden und standardisierte Kennzahlen zur Verkehrsentwicklung an die EU-Kommission melden.
Als Reaktion auf die Vorgaben hat der europäische Herstellerverband ACEM einen Leitfaden für Städte veröffentlicht, der die Integration sogenannter L-Kategorie-Fahrzeuge in nachhaltige urbane Mobilitätspläne (Sustainable Urban Mobility Plans, SUMP) unterstützen soll.
Rolle des Motorrads im urbanen Raum aufwerten
Nach Angaben des Verbands sind europaweit rund 40 Millionen Fahrzeuge der L-Kategorie unterwegs. Täglich nutzten 6,4 Millionen Menschen diese Fahrzeuge für den Arbeitsweg. Dennoch spielten sie in vielen kommunalen Verkehrsstrategien bislang nur eine untergeordnete Rolle.
Der Leitfaden empfiehlt Städten Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Verkehrssicherheit und Umwelt. Dabei wird unter anderem auf den vergleichsweise geringen Flächenbedarf von Motorrädern und Rollern verwiesen. Zudem könnten diese Fahrzeuge nach Einschätzung des Verbands einen Beitrag zur Verringerung von Staus leisten. Als Grundlage nennt ACEM Studien, wonach bereits eine Verlagerung von zehn Prozent des Pkw-Verkehrs auf Fahrzeuge der L-Kategorie das Stauaufkommen deutlich reduzieren könnte. Auch bei den CO₂-Emissionen sieht der Verband Einsparpotenziale.
https://www.tourenfahrer.de/nachric...r-in-verkehrsplanung-von-staedten-einbeziehen
Motorräder und weitere Kategorie-L-Fahrzeuge sollten nach Auffassung der europäischen Motorradindustrie künftig stärker in kommunalen Mobilitätskonzepten berücksichtigt werden.
Die Europäische Union (EU) hat neue Vorgaben für die Stadtverkehrsplanung entwickelt. Nach der überarbeiteten Verordnung zum transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T) müssen bis Ende 2027 insgesamt 431 als urbane Knoten definierte Städte entsprechende Mobilitätspläne verabschieden und standardisierte Kennzahlen zur Verkehrsentwicklung an die EU-Kommission melden.
Als Reaktion auf die Vorgaben hat der europäische Herstellerverband ACEM einen Leitfaden für Städte veröffentlicht, der die Integration sogenannter L-Kategorie-Fahrzeuge in nachhaltige urbane Mobilitätspläne (Sustainable Urban Mobility Plans, SUMP) unterstützen soll.
Rolle des Motorrads im urbanen Raum aufwerten
Nach Angaben des Verbands sind europaweit rund 40 Millionen Fahrzeuge der L-Kategorie unterwegs. Täglich nutzten 6,4 Millionen Menschen diese Fahrzeuge für den Arbeitsweg. Dennoch spielten sie in vielen kommunalen Verkehrsstrategien bislang nur eine untergeordnete Rolle.
Der Leitfaden empfiehlt Städten Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Verkehrssicherheit und Umwelt. Dabei wird unter anderem auf den vergleichsweise geringen Flächenbedarf von Motorrädern und Rollern verwiesen. Zudem könnten diese Fahrzeuge nach Einschätzung des Verbands einen Beitrag zur Verringerung von Staus leisten. Als Grundlage nennt ACEM Studien, wonach bereits eine Verlagerung von zehn Prozent des Pkw-Verkehrs auf Fahrzeuge der L-Kategorie das Stauaufkommen deutlich reduzieren könnte. Auch bei den CO₂-Emissionen sieht der Verband Einsparpotenziale.
https://www.tourenfahrer.de/nachric...r-in-verkehrsplanung-von-staedten-einbeziehen
