ACEM fordert, Motorräder stärker in die Verkehrsplanung von Städten einzuplanen

sigmali

Boxer-Schrauber
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BMW R 1250 GS (EZ 3/2020)
Im Tourenfahrer:

Motorräder und weitere Kategorie-L-Fahrzeuge sollten nach Auffassung der europäischen Motorradindustrie künftig stärker in kommunalen Mobilitätskonzepten berücksichtigt werden.


Die Europäische Union (EU) hat neue Vorgaben für die Stadtverkehrsplanung entwickelt. Nach der überarbeiteten Verordnung zum transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T) müssen bis Ende 2027 insgesamt 431 als urbane Knoten definierte Städte entsprechende Mobilitätspläne verabschieden und standardisierte Kennzahlen zur Verkehrsentwicklung an die EU-Kommission melden.

Als Reaktion auf die Vorgaben hat der europäische Herstellerverband ACEM einen Leitfaden für Städte veröffentlicht, der die Integration sogenannter L-Kategorie-Fahrzeuge in nachhaltige urbane Mobilitätspläne (Sustainable Urban Mobility Plans, SUMP) unterstützen soll.

Rolle des Motorrads im urbanen Raum aufwerten
Nach Angaben des Verbands sind europaweit rund 40 Millionen Fahrzeuge der L-Kategorie unterwegs. Täglich nutzten 6,4 Millionen Menschen diese Fahrzeuge für den Arbeitsweg. Dennoch spielten sie in vielen kommunalen Verkehrsstrategien bislang nur eine untergeordnete Rolle.

Der Leitfaden empfiehlt Städten Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Verkehrssicherheit und Umwelt. Dabei wird unter anderem auf den vergleichsweise geringen Flächenbedarf von Motorrädern und Rollern verwiesen. Zudem könnten diese Fahrzeuge nach Einschätzung des Verbands einen Beitrag zur Verringerung von Staus leisten. Als Grundlage nennt ACEM Studien, wonach bereits eine Verlagerung von zehn Prozent des Pkw-Verkehrs auf Fahrzeuge der L-Kategorie das Stauaufkommen deutlich reduzieren könnte. Auch bei den CO₂-Emissionen sieht der Verband Einsparpotenziale.

https://www.tourenfahrer.de/nachric...r-in-verkehrsplanung-von-staedten-einbeziehen
 
"Als Grundlage nennt ACEM Studien, wonach bereits eine Verlagerung von zehn Prozent des Pkw-Verkehrs auf Fahrzeuge der L-Kategorie das Stauaufkommen deutlich reduzieren könnte."

Ja Bro, dann erlaubt 125er, wenn man 3 Jahren den PKW-Führerschein hat, so wie es in Spanien gehandhabt wird. Dann fahren auch mehr Leute "L-Kategorie".
 
Im Tourenfahrer:

Motorräder und weitere Kategorie-L-Fahrzeuge sollten nach Auffassung der europäischen Motorradindustrie künftig stärker in kommunalen Mobilitätskonzepten berücksichtigt werden.


Die Europäische Union (EU) hat neue Vorgaben für die Stadtverkehrsplanung entwickelt. Nach der überarbeiteten Verordnung zum transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T) müssen bis Ende 2027 insgesamt 431 als urbane Knoten definierte Städte entsprechende Mobilitätspläne verabschieden und standardisierte Kennzahlen zur Verkehrsentwicklung an die EU-Kommission melden.

Als Reaktion auf die Vorgaben hat der europäische Herstellerverband ACEM einen Leitfaden für Städte veröffentlicht, der die Integration sogenannter L-Kategorie-Fahrzeuge in nachhaltige urbane Mobilitätspläne (Sustainable Urban Mobility Plans, SUMP) unterstützen soll.

Rolle des Motorrads im urbanen Raum aufwerten
Nach Angaben des Verbands sind europaweit rund 40 Millionen Fahrzeuge der L-Kategorie unterwegs. Täglich nutzten 6,4 Millionen Menschen diese Fahrzeuge für den Arbeitsweg. Dennoch spielten sie in vielen kommunalen Verkehrsstrategien bislang nur eine untergeordnete Rolle.

Der Leitfaden empfiehlt Städten Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Verkehrssicherheit und Umwelt. Dabei wird unter anderem auf den vergleichsweise geringen Flächenbedarf von Motorrädern und Rollern verwiesen. Zudem könnten diese Fahrzeuge nach Einschätzung des Verbands einen Beitrag zur Verringerung von Staus leisten. Als Grundlage nennt ACEM Studien, wonach bereits eine Verlagerung von zehn Prozent des Pkw-Verkehrs auf Fahrzeuge der L-Kategorie das Stauaufkommen deutlich reduzieren könnte. Auch bei den CO₂-Emissionen sieht der Verband Einsparpotenziale.

https://www.tourenfahrer.de/nachric...r-in-verkehrsplanung-von-staedten-einbeziehen


Das ist doch bitteschön Unfug! In Südeuropa ja, aber in Mitteleuropa werden wir doch niemals massentauglich Ganzjahesschlechtwettermotorradler. Was unsere Städte brauchen sind gute Radwege für den Sommer und gute Öffis für Sommer und Winter
 
Das ist doch bitteschön Unfug! In Südeuropa ja, aber in Mitteleuropa werden wir doch niemals massentauglich Ganzjahesschlechtwettermotorradler. Was unsere Städte brauchen sind gute Radwege für den Sommer und gute Öffis für Sommer und Winter
Ich sehe das als sehr guten Ansatz! Mit den richtigen Entscheidungen kann man die Individuelle Mobilität sehr verbessern. Kein Öffiangebot kann so gut sein das es den meisten passt und dabei effizient und bezahlbar sein. Diese dämlichen Tretroller fahren auch bei jedem Wetter und verbessern gar nichts sondern liegen einfach on top überall herum. Wenn ich hier Roller wie in Italien fahren könnte ohne jede Woche den Führerschein zu verlieren und gratis mitten in der Stadt parken könnte hätte ich sofort einen.
 
Das ist doch bitteschön Unfug! In Südeuropa ja, aber in Mitteleuropa werden wir doch niemals massentauglich Ganzjahesschlechtwettermotorradler. Was unsere Städte brauchen sind gute Radwege für den Sommer und gute Öffis für Sommer und Winter
den Aufwand für 2 Radfahrer am Tag.
 
Servus,
also wir reden vom gleichen Land, wo Motorräder nicht durch nen Stau fahren dürfen,
und da sollen die Motorräder bei der Planung von Infrastruktur mit bedacht werden.

Hm, da würde ich sagen, hole ich mir mal das Popcorn.

Grundsätzlich finde ich den Gedanken klasse, wir brauchen weniger Parkraum, etc. pp. Aber ob die Politik schon soweit ist, ich befürchte nein.

Beste Grüße

Andreas
 
Ich finde den Ansatz erst mal richtig, obgleich er das Problem des massenhaften motorisierten Individualverkehr zwischen all den Menschen, Kindern, Senioren, nicht grundlegend angeht. Immerhin hilft er dabei, wertvollen öffentlichen Abstell/Parkraum zu sparen.
Ich denke viel lieber an kostenlosen Linien-ÖVP, an flexible on demand-Elektrogroßraumtaxen für 1€, an Seilbahnen (Ja, Seilbahnen mit Kabinen!) über Flüsse und weniger attraktive Wohn- oder Büroquartiere hinweg...
Da Deutschland jedoch wie kaum ein zweites Land an der Nabelschnur der Autoindustrie hängt und öffentlich subventionierter oder gar bezahlter ÖVP direkt als sozialistisches Armageddon gilt, wird das vorerst nicht passieren.

Klassische Roller aus den Motorrad-Streckensperrungen, auch in Städten, raus zu nehmen habe ich mir, bzw. der Vespa/Burgman ecetera Fraktion schon früher immer wieder gewünscht. Da Roller aber mittlerweile eher zu aggressiven Pseudo-Herbrennern und SUV's mutieren, hat sich das wohl auch erledigt.

Was die vielgehassten E-Tretroller betrifft, so finde ich diese eine tolle Idee und einen super Ansatz für Städte. Schade das die Menschheit - wie in vielen anderen Belangen - zu blöd ist. diese adäquat und rücksichtsvoll zu nutzen.
 
Mir würde es für den Anfang genügen wenn in Städten an strategisch günstigen Punkten kostenlose Mopedparkplätze zu finden wären.
Bei mir in Montabauer gab es davon immer ausreichend gleich zu Beginn der Fußgängerzone, alles wichtige inkl. Bürgerbüro und co. 2 min. Fußweg.
Nach dem Umbau dieses Bereichs in der Innenstadt sind alle Mopedparkplätze weg.
Vielen Dank dafür.

Ich glaube ich schreibe jetzt mal eine Beschwerdemail.
 
"Als Grundlage nennt ACEM Studien, wonach bereits eine Verlagerung von zehn Prozent des Pkw-Verkehrs auf Fahrzeuge der L-Kategorie das Stauaufkommen deutlich reduzieren könnte."

Ja Bro, dann erlaubt 125er, wenn man 3 Jahren den PKW-Führerschein hat, so wie es in Spanien gehandhabt wird. Dann fahren auch mehr Leute "L-Kategorie".
Dann wäre der Umstieg super erleichtert und ich glaube zumindest in der wärmeren Jahreszeit der Stau in den Städten wesentlich verringert.
 
Dann wäre der Umstieg super erleichtert und ich glaube zumindest in der wärmeren Jahreszeit der Stau in den Städten wesentlich verringert.
Ich habe jede Menge Kollegen, die sofort auf einen 125er oder das entsprechende Elektro-Pendant für den Weg zur Arbeit umsteigen würden.

Die haben keinen Motorradführerschein, kein Interesse einen zu machen, kein Interesse mit lächerlich gefährlichen 45 km/h mit einem 50er zu fahren, aber genug disposable income nen NMAX 125 oder so einfach zu kaufen.
 
Ich empfehle den Blick nach Asien.

Und wenn wir es dann noch schaffen den innerstädtischen Zweiradverkehr zu elektrifizieren - wäre schonmal ein guter Ansatz finde ich.

Und innerhalb der Städte reichen 50er E-Roller völlig aus. Schneller geht's doch sowieso nicht.
(Also zumindest hier ... in der Stadt mit aktuell einer Brücke weniger :rolleyes:)
 
Hi
Wenige Kollegen sorgen dafür, dass Motorräder "laut und gefährlich" sind. Da wird sich kaum eine Stadt dafür begeistern dieses "unheilvolle Tun" zu fördern.

Die Südländer sind pragmatisch: Die haben das Auto um sich fortzubewegen, nicht als Statussymbol. Da braucht der Bankdirektor keine 2 Parkplätze um seinen Dienst-Benz unterzubringen, sondern er kommt mit dem Smart Und im Sommer nicht mit der Harley sondern einem 80er Roller.

Paris, nicht gerade im Süden, hat die Mischung aus pragmatisch UND Status, sprich: Ein Chaos. Dort werden derzeit viele Radstrassen "ernannt" (gebaut wird ja nur mit Verkehrsschildern). Da darf man auch mit E-Rollern (richtige Roller, nicht diese Trittbrettseuchen) bis 20 km/h rollern (egal wie die v-max ist). Zusätzlich darf man mit den Dingern alle Sonderspuren (Bus, Taxi) und auch SilentZonen (Krankenhäuser) nutzen. Die Enkelin fährt so ein Teil seit 9 Jahren.
Teilweise ist eine Spur für Autos belassen aber auf 30 km/h beschränkt und wird gnadenlos überwacht.
gerd
 
Die Südländer sind pragmatisch: Die haben das Auto um sich fortzubewegen, nicht als Statussymbol. Da braucht der Bankdirektor keine 2 Parkplätze um seinen Dienst-Benz unterzubringen, sondern er kommt mit dem Smart Und im Sommer nicht mit der Harley sondern einem 80er Roller.

Die Südländer sind als Parkweltmeister bekannt.

Parking-in-Italy.jpg
 
Ich empfehle den Blick nach Asien.

Und wenn wir es dann noch schaffen den innerstädtischen Zweiradverkehr zu elektrifizieren - wäre schonmal ein guter Ansatz finde ich.

Und innerhalb der Städte reichen 50er E-Roller völlig aus. Schneller geht's doch sowieso nicht.
(Also zumindest hier ... in der Stadt mit aktuell einer Brücke weniger :rolleyes:)
Nein eben nicht, ist sogar sehr gefährlich. 45Km/H Roller sind ein Verkehrshindernis. Sobald man ein 45er Schild hinten sieht, will jeder das Ding überholen. Wenn nicht gleich Stau, fährt man in 50er Zonen Tacho 55. Ist in der Schweiz eigentlich immer so. Daher wäre es sinnvoll, man würde da die Höchstgeschwindigkeit anheben, z.B. 55. Dann wären sie wenigstens innerorts kein Verkehrshindernis. Oder sogar auf 60 für die Ausfallstrassen.

Prüfungslos auf eine 125er finde ich nicht sinnvoll. Die Dinger laufen ja doch auch über 100! Aber eine vereinfachte Prüfung z.B. wenn man älter 20 ist und den B-Schein hat. Dazu auch die bekannten Parkplatzübungen fahren und kurz auf der Strasse, damit man sieht, ob sie sicher damit umgehen können. Heisst so eine 30 Min Prüfung und auch noch 1-2 Sicherheitskurse vorschreiben, wie es bei den grösseren Scheinen auch der Fall ist.

In der Schweiz haben wir das Problem mit den 16-jährigen auf den 125er. Da sind die Unfallzahlen explodiert. Zurzeit wieder im Gespräch, das Alter wieder anzuheben, wie es früher war, heisst ab 18. Wären aber die Händler nicht glücklich, ist ein extrem gutes Geschäft. Aber dort wird man strengere Anforderungen an Kurse usw. machen müssen. Heisst bessere Fahrausbildung.
 
Hi
Fährt man mit 45 wie bescheuert, dann passiert weniger als mit 60. Insofern passt das schon. Was ich bemängele ist, dass a) der Fahrerlaubniserwerb für die Dinger inzwischen idiotisch teuer ist und b) wäre es sinnvoll Radwege auf der Fahrbahn anzulegen und nicht irgendwo daneben. Dann könnten die Langsamen den Radweg benutzen. In der Stadt ist es egal wie schnell man im Stau steht, da sind "klein" und "45" ausreichend.
Die Variante die bei uns derzeit gängig ist, Radwege zu schaffen indem man die Fahrspuren einengt halte ich für Blödsinn. Natürlich kann man nicht alle Strassen einfach 2 m breiter machen, doch bei einem 2 m breiten Bürgersteig (in einer Gegend mit sehr wenigen Fussgängern) und verengten Fahrbahnen, weil man mit einem Eimer Farbe "günstige" Radwege "bauen" kann, schüttle ich den Kopf.
Was mich absolut nervt, sind diese fahrbaren Mülltonnen, Microcars genannt. Fahrbar ab 15 Jahren. Wer kauft solche Dinge? Nicht einmal wenn mir das Geld aus allen Taschen quellen würde, hätte eines meiner Kinder die Chance "sowas" zu bekommen. 8000 EUR für ein Verkehrshindernis das praktisch dazu einlädt "abgeschossen" zu werden?
Ach so: Fahrerlaubnis für 125 gemeinsam mit dem Autoschein ist in DE quasi Besitzstandard. War das nicht schon immer so?
Steigen Autofahrer auf ein E-Bike um, dann ist damit das sofortige, zwangsweise Verlernen der StVO verbunden. Zumindest in der Praxis.
gerd
 
Nein eben nicht, ist sogar sehr gefährlich. 45Km/H Roller sind ein Verkehrshindernis.

Das sehe ich wie gesagt anders.

In den größeren Städten die ich im näheren Umfeld so kenne (Köln, Bonn und die ein oder andere Stadt im Ruhrgebiet) ist ein schnelleres Vorwärtskommen jenseits der 45 km/h kaum möglich.
Größere Verbindungs- oder Umgehungsstraßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 50 km/h ausgenommen. Die könnte man ja über eine entsprechende Beschilderung von den "Verkehrshindernissen" freihalten.
Das mag aber in der Schweiz durchaus anders aussehen. Das kann ich nicht beurteilen.

In der Schweiz haben wir das Problem mit den 16-jährigen auf den 125er. Da sind die Unfallzahlen explodiert. Zurzeit wieder im Gespräch, das Alter wieder anzuheben, wie es früher war, heisst ab 18. Wären aber die Händler nicht glücklich, ist ein extrem gutes Geschäft. Aber dort wird man strengere Anforderungen an Kurse usw. machen müssen. Heisst bessere Fahrausbildung.
Auch dieses Problem (so es denn in Deutschland existiert) wäre an mir vorbei gegangen.
Mein Sohn ist über eine 125er mit damals 16 Jahren in den Straßenverkehr eingestiegen.
Da wüsste ich jetzt nicht wie eine bessere Fahrausbildung aussehen könnte.
Die Theorie ist identisch mit der Theorie zum Erwerb einer Pkw-Fahrerlaubnis plus motorradspezifischer Anteil analog zum Erwerb A2 oder A.
Der Praxisanteil war sehr umfassend mit Grundfahrübungen, städtischen Fahrten und Fahrten über Land, Autobahn wurde gefahren und eine Nachtfahrt gab es auch.

Der ganze Spass hat vor 6 Jahren rund 1.600 Euro (Gesamt) gekostet.

Da diese "Grundausbildung" schon so umfassend gestaltet ist, kann man dann beim Aufstieg in die nächst höhere Klasse bereits vermittelte Ausbildungsinhalte verkürzen.

Da fällt mir jetzt spontan nichts ein, was man noch besser machen müsste ...

Aber auch das mag in der Schweiz anders aussehen. Kann ich wie gesagt nicht beurteilen.


Was mich absolut nervt, sind diese fahrbaren Mülltonnen, Microcars genannt. Fahrbar ab 15 Jahren. Wer kauft solche Dinge? Nicht einmal wenn mir das Geld aus allen Taschen quellen würde, hätte eines meiner Kinder die Chance "sowas" zu bekommen. 8000 EUR für ein Verkehrshindernis das praktisch dazu einlädt "abgeschossen" zu werden?

Volle Zustimmung !
 
Das sehe ich wie gesagt anders.

In den größeren Städten die ich im näheren Umfeld so kenne (Köln, Bonn und die ein oder andere Stadt im Ruhrgebiet) ist ein schnelleres Vorwärtskommen jenseits der 45 km/h kaum möglich.
Größere Verbindungs- oder Umgehungsstraßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 50 km/h ausgenommen. Die könnte man ja über eine entsprechende Beschilderung von den "Verkehrshindernissen" freihalten.
Das mag aber in der Schweiz durchaus anders aussehen. Das kann ich nicht beurteilen.
So kann das aber nichts werden mit dem Attraktiv gestalten pro Zweirad! In den Ländern wo Zweiräder attraktiv sind kannst du fast ausnahmslos 125er mit dem PKW Führerschein fahren. Auf ein 45km/h Gefährt würde ich weder mich noch jemanden den ich mag setzen. Selbst in der DDR durften die 50er schon 60 fahren und den Lappen konntest du mit 14 für 20 Mark machen. Mit 16 waren es dann 150ccm. Und mal ehrlich, ein 125 Roller mit Automatik beherrscht jeder der Fahrrad fahren kann. Einfach mal das ganze gewese etwas runterfahren würde helfen und auch die Kosten für den Führerschein runterfahren. Die sind hauptsächlich so hoch weil die jungen Menschen leider ganz von vorne anfangen müssen und keinerlei Erfahrung mit irgendwas haben.
 
Hi
So kann das aber nichts werden mit dem Attraktiv gestalten pro Zweirad! In den Ländern wo Zweiräder attraktiv sind kannst du fast ausnahmslos 125er mit dem PKW Führerschein fahren. Auf ein 45km/h Gefährt würde ich weder mich noch jemanden den ich mag setzen. Selbst in der DDR durften die 50er schon 60 fahren und den Lappen konntest du mit 14 für 20 Mark machen. Mit 16 waren es dann 150ccm. Und mal ehrlich, ein 125 Roller mit Automatik beherrscht jeder der Fahrrad fahren kann. Einfach mal das ganze gewese etwas runterfahren würde helfen und auch die Kosten für den Führerschein runterfahren. Die sind hauptsächlich so hoch weil die jungen Menschen leider ganz von vorne anfangen müssen und keinerlei Erfahrung mit irgendwas haben.
Der Vergleich mit anderen Ländern hinkt. Was interessiert mich die Fahrerlaubnis in Pakistan.
Die DDR hatte deutlich weniger Verkehr, weil sich ganz einfach kaum jemand ein Auto leisten konnte, und wenn doch, dann war es in der Regel ein Trabbi. Die Menschen wollten und mussten auch mobil sein und so war man eben verstärkt mit dem Zweirad unterwegs.
Das war im "Westen" anfang der 50-er ähnlich. Mit dem Motorradschein konnte man alles bis 250ccm fahren. Auch Goggo, Lloyd und anderes "Kleingetier".
Z.B. die Schwalbe ist ja auch heute noch bis 60 zugelassen.
In Frankreich konnte man "45"-er ohne FS und Kennzeichen fahren. Der französische Onkel eines Schulkameraden war mal mit so einem Zweirad bei uns (er war mehrere Tage unterwegs) und wunderte sich, welchen Hype die deutschen Polizisten machten, weil er kein Kennzeichen hatte.
Noch heute kann man in Frankreich landwirtschaftliche Fahrzeuge ohne Führerschein fahren. Bedingung: Über 16, und eingetragenes Mitglied einer Landwirtschaft (so ist man versichert). Also dann, wenn man dort Kind oder Mitarbeiter ist. Gefahren werden darf alles bis 30km/h, 2,5m Breite und höchstens 2 Anhängern.
Ist das Gerät breiter oder schneller, muss man 18 sein, braucht aber auch keinen FS. Der Witz: Die Mechaniker, die die Dinger reparieren, brauchen wenigstens einen "B".
Das sind nationale Rechte.
Wenn jeder einen 125er Roller beherrschen würde, wäre deren Versichungsbeiträge billiger.

Unsere Enkelin (Französin) fährt seit 9 Jahren einen "45"-er E-Roller. Eigentlich wollte sie einen 125er. Doch sie war schnell happy mit dem Teil. Sehr leise (sie ist Musikerin) und nur auf den langen Geraden von und zum Gymnasium (einfach ~20 km) "könnte er schneller sein". Sie durfte das Teil in der Schule gratis laden und meint "bis die anderen einkuppeln, bin ich schon weg". Dazu kann sie alle Sonderspuren (Taxi, Bus,etc.) nutzen und darf auch durch "zones de silence" (um Krankenhäuser, etc.).
Klar dass sie den 125-er meiner Frau getestet hat. >> "Naja, man ist schon schneller, aber das Ding lärmt wie Sau".
Auf der Landstrasse ist es egal ob man mit 45 oder 60 im Weg "steht".
Im Gymnasium wurde angeboten die Theorie für den 125-er Schein (keine Ahnung welcher das ist) zu machen. Gratis in Zusatzstunden. Diejenigen die bestanden, konnten dann zu sehr günstigen Konditionen die paar Praxisstunden bei einer Fahrschule machen.
Den BE und den A hat sie in Deutschland gemacht. War ein bisschen Beamtendreikampf. Sie wunderte sich wie wenig interessiert die Fahrschüler ihrer Altersgruppe waren und dachte sie wäre doof, zumal der Unterricht in Deutsch, ohne jegliche Rücksicht auf ihre Sprachkenntnisse, sie forderte. Fazit : Sie mit bestem Prüfergebnis an diesem Tag, 9 von 22 Prüflingen rauschten durch. Ihr Kommentar "Ist doch teuer, weshalb lernen die nicht?"

Ich frage mich woher ich 90% der Verkehrsregeln kannte bevor ich zur Fahrschule ging.
Und weshalb kann man dieses Wissen nicht auch in DE in der Schule vermitteln? Ist doch auch für Fussgänger nicht schädlich!

gerd
 
Der Vergleich mit anderen Ländern hinkt. Was interessiert mich die Fahrerlaubnis in Pakistan.
Na ich meine jetzt schon Italien, Spanien oder Belgien.

Wenn jeder einen 125er Roller beherrschen würde, wäre deren Versichungsbeiträge billiger.
Das hat ganz sicher eher den Grund das ein leichter Kontakt heutzutage sehr leicht den Neupreis eines Jaguar E Type zu seiner Zeit verursacht 😉
 
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