Wo kauft ihr Eure Spanngurte?

Butenostfrese

Kurvenkünstler
Kurvenkünstler
Registriert
23. Sep. 2025
Beiträge
342
Reaktionspunkte
1.138
Ort
Königstein im Taunus
Motorrad
R 1300 GS Tramuntana 02/25
Sportfahrwerk & Rentnerlift
Moin zusammen,

ich muss meine Ausstattung an Gurten erneuern - wo und welche sind aktuell zu empfehlen?

Ich brauche die üblichen für die Gabelbrücke sowie einen Satz kürzere mit beschichteten Haken an beiden Seiten. Kürzer weil ich hinten in die Hohlachse einen Halter einsetze an dem die GS dann befestigt wird.
 

Habe dort bestellt, bin zufrieden.
 
Ich kaufe meine Spanngurte inkl. modellspezifischer "Halterung" bei Acebike und Eilzurr.
 
Ich habe neulich welche bei Spanngurt Profi bestellt.
Unter anderem 4 Stück hiervon.
Automatik Gurte
Vier Stück für 29 €, das ist wohl ein Schnapper.

Zusätzlich habe ich 4 solche bestellt.

Getestet hab ich sie allerdings noch nicht.

Heutzutage würde ich in jedem Fall drauf achten, dass die Gurte GS-geprüft sind.
Ein paar billig einfache Gurte ohne Prüfung und Kennzeichnung habe gerade erst aufgrund extrem schnell entstandener Verschleißerscheinungen entsorgt…
 
Vielen Dank an alle! Wir können den Thread ja für zukünftige Anfragen offen halten. Ich hatte im Thread „Wie transportiert ihr eure Motorräder“ nach Gurten gesucht, aber nichts gefunden.

Ich habe mir jetzt alle Seiten angesehen, meine Erkenntnis ist bis jetzt dass die preislich alle ähnlich liegen, mal hier ein paar Euro mehr oder weniger. Einzig ACE schlägt nach oben aus. Die hatte ich mir gestern bei Louise angesehen. Gut, finde ich aber im Vergleich zu teuer (jetzt aber auch nicht dramatisch teurer).

Ich werde wohl diese hier bestellen, will nur mal sehen ob ich die anders als über den großen Fluß bekommen kann.
Sind 12,- günstiger als ACE und haben die Schlaufen gleich mit dabei.
Die sind nur etwas lang, eventuell schneide ich einfach etwas ab damit nicht so viel loser Gurt rumliegt.

IMG_0479.jpeg
 
Ich würde niemals Gurte mit offene Haken nehmen!

Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit Automatikgurten gemacht. Wie oft konnte ich diese fast nicht mehr öffnen, wenn zu viel Spannung drauf war. Klassische Ratschen bekommt man immer los.
 
Ich würde niemals Gurte mit offene Haken nehmen!
Interessant, vor allem da die wenigsten geschlossen sind.

Aber guter Punkt. Ich überlege aber, wenn der Gurt mal so locker wird das er sich löst und aus dem Gegenhaken herausfällt dann dürfte er auch nichts mehr halten wenn er noch in der Öse ist, da ja bereits vollkommen locker. Oder sehe ich das falsch?
 
Ich würde niemals Gurte mit offene Haken nehmen!

Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit Automatikgurten gemacht. Wie oft konnte ich diese fast nicht mehr öffnen, wenn zu viel Spannung drauf war. Klassische Ratschen bekommt man immer los.
Da scheiden sich die Geister. Ich bin auch eher Team Verschlussklammer. Viele alte Transporthasen meinen aber auch, dass das nicht nötig ist.
Wenns gut gezurrt ist und das Gurtende solide verdröselt wird, kann sich eigentlich nix so längen, dass der Haken aus der Öse fliegen kann. Auf der anderen Seite kann es aber nix schaden und im worst case kann es was nutzen.
 
  • Like
Reaktionen: SLK
Ich habe es selbst erlebt was passiert. Meine GS auf einem Anhänger, vorne abgespannt am Telelever und hinten am Rahmen (da hatte ich noch kein Eilzurr). Dann eine krasse Bodenwelle und beide Gurte hatten sich hinten durch das massive eintauchen gelöst, da die Hacken aus der Öse "gefallen" sind.

Seit dieser Zeit nehme ich nur noch Acebike, denn die sind gesichert. Bei Eilzur z.b. ist es nicht notwendig, da keine gefedert Bauteile gesicherte werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, vor allem da die wenigsten geschlossen sind.

Aber guter Punkt. Ich überlege aber, wenn der Gurt mal so locker wird das er sich löst und aus dem Gegenhaken herausfällt dann dürfte er auch nichts mehr halten wenn er noch in der Öse ist, da ja bereits vollkommen locker. Oder sehe ich das falsch?
Entweder das was @Hobbyfahrer beschreibt, oder:

Szenario 2: Die Verzurrung lockert sich was (Ratsche fritte) und der Haken fängt an rumzuschlagen. Das macht gut Macken.
 
In jedem Fall sehr interessanter Erfahrungsbericht!
Zum Glück hatte ich so eine Situation bisher noch nicht.

Für mich hatte ich gedacht, die Automatikgurte für vorne zu nehmen, schon ordentlich Weg in die Gabel zu ziehen.
Für hinten habe ich die andere Ratschengurte (ebenfalls offene Haken (offensichtlich aber mit mehr Formschluss) geplant. Das Vorderrad zus. in einer Wippe.
Bei längeren Fahrten (bin da bisher noch nicht so erprobt, erst 3 Touren) habe ich einen zusätzlichen Gurt durch das Hinterrad gezogen…

Zusätzlich zu oben aufgeführten Gurten habe ich mir noch zwei Satz Schlaufen besorgt.
Solche oder ähnliche waren auch bei manchen Anhänger dabei.
 
Haken:
Wenn ich nur offene Haken habe, hänge ich ein Spanngummi parallel zum Gurt in die Haken ein.
Sollte die Spannung des Gurts kurz verloren gehen, hält das Gummi die Haken in Position.
 
Warum nicht? Ist das Deine Philosophie oder gibt es eine technische Begründung?

Schau mal ins Handbuch von BMW ;)


Warum nicht? Ist das Deine Philosophie oder gibt es eine technische Begründung? Z.B. bei den Gurtsystemen, die über den Lenker gezogen werden, muss man ja kräftig in die Federn ziehen.

Auch das würde ich niemals machen.

Auch selbst erlebt. Meine GS wurde für einen beruflichen Event abgeholt und hier wurde auch über den Lenker gesichert. Auf meine Bemerkung, ob das so richtig ist kam von Transpotunternehmen nur, machen wir immer so. Ok. Ich nach Berlin gereist und meine GS abgeholt und was war passiert? Der ganze Lenker noch unten verschoben inkl. Kontakt in die Verkleidung.

Jeder soll es so machen wie er es meint richtig zu machen. Solange keine Dritten Personen zu schaden kommen ist das sein eigenes Problem. Ich habe aus meinen Erfahrungen gelernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es interessant, dass BMW bei der 1250 zwischen GS und GSA unterscheidet.
Hier Screenshot aus der BA der GSA:IMG_2441.jpeg

Genau so würde ich es machen und hab es in der Vergangenheit so gehalten. Nur halt eben zusätzlich mit den Schlaufen.

Am Lenker würde ich definitiv nicht abspannen.
 
Ist an sich bekannt das man bei Telelever unten am Querlenker anschäkelt und dass man mit maximal 20% in die Federung zieht.

Gerade mit Radwippe sorgt das fixieren hauptsächlich dazu das Rad noch etwas verbindlicher in die Wippe zu ziehen.
 
@Hobbyfahrer Ich denke ich kann die von Dir genannten Szenarien ausschließen. Der Multivan wird nicht so springen wie ein Anhänger und wenn bekommen wir es innen mit. Und ich bin hinten umgefedert befestigt, da durch die Hohlachse.
 
Der Multivan wird nicht so springen wie ein Anhänger

Im Multivan ist es ja auch fast egal was dort passiert, weil es ein geschlossenere Raum ist.

Mein Anhänger hatte sogar, als es passiert ist, eine Luftfederung und dennoch ist es passiert. Es geht auch nicht ums Springen sondern um die Masse, die durch die Schwerkraft die bei einer Bodewelle nach unten will.
 
Aber nicht wundern, wenn der Lenker nachher krumm ist.
Kann es sein, dass das nur bei den Modellen ab 1200 cm³ passiert, die ohne die Strebe am Lenker, wie sie die R11xxGS noch hatte? Allerdings hatte ich zu meiner R1100GS auch nie die Bedienungsanleitung, habe also keine Ahnung, was da zum Transprot drin stand. Jetzt fahre ich einen R850R von 97, da steht in der Bedienungsanleitung nichts über Anhängertransport. Aber der Gusslenker würde wohl halten. Da ich aber ein Gespann habe, verzurre ich die Am Vorderrad und jeweils nach hinten in Radnähe an der Beiwagen und Hinterrad.
 
Zurück
Oben Unten