Motorradpreise 2026 Jetzt sind sie völlig durchgedreht

Marebalticum

Boxer-Schrauber
Boxer-Schrauber
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Motorrad
BMW R1200 GS LC
Mir aus der Seele gesprochen. Deshalb hoffe ich, dass meine LC mit mir aushält, obwohl sie auch schon zu viel überflüssigen Elektronikschmarrn mit sich rumschleppt.


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Ich lese seit ein paar Wochen meine TOURENFAHRER-Sammlung rückwärts und bin im Jahr 2015 angekommen. Und habe mich mehrfach gewundert, wie die Preise sich verändert haben.

Am Ende dieser Saison werden wir sehen:

- Ob die Neuzulassungen sich gegenüber 2025 positiv verändert haben, stagnieren oder gar weiter zurück gehen
- für welche Modelle welche Entwicklungen eintrafen
- Für welche Modelle es besonders große Nachlässe gibt.

Falls die 1300GS dann am Saisonende mit guten Konditionen lockt, überlege ich mir einen Wechsel. Falls nicht, macht mir die 1250er hoffentlich auch eine 8. Saison Freude und ich peile die Lage Ende 2027.
 
Mir kommt der Beitrag doch eher vor wie einem Seinem-Ärger-Luft-machen als eine sachliche Betrachtung, die so manchen Punkt ins Wanken bringen würde, auch wenn an Vielem ein Körnchen Wahrheit ist.
Es stimmt zum Beispiel nicht, dass man für ein Motorrad 20000 € bezahlen müsste (aber man kann). So schrieb der ADAC kürzlich: BMW: Mittelklasse-Enduro für unter 7500 Euro. Von BMW wohlgemerkt, die laut Zeitschrift MOTORRAD mal gesagt hatten »Der hohe konstruktive Aufwand und der dadurch bedingte Preis heben alle BMW-Modelle aus dem Rahmen des gesamten internationalen Motorradbaus heraus und grenzen den Kreis der BMW-Interessierten ab.«. Teuer ist dort also Programm, worauf sich der Videoautor fokussiert hat statt einfach mal bei der günstigeren Konkurrenz zu schauen.
Auch die "Abo-Kosten" lassen sich variieren: Muss man denn in eine Vertragswerkstatt, die womöglich ohne Auftrag alles Möglich vorbeugend richtet oder tut es nicht auch die kostenbewusste freie Werkstatt ?
Auch die wüste Teiletauscherei müsste man im Einzelfall bewerten: Angesichts des Kostenfaktors Arbeitszeit muss man das differenziert sehen.
Manch anderen Punkt könnte man ebenso kritisch beleuchten.
Meinen Verriss will ich aber auch nicht als anspruchsvolle journalistische Arbeit eingeordnet wissen. Nur gut, dass ich mir solche Videos nicht so oft ansehe - da könnte einem glatt die Lust am Motorradfahren vergehen !
 
Das mit den *prallgefüllten Ü-50ern hat mich tatsächlich etwas nachdenklich gemacht und ganz Unrecht hat er wohl nicht.
Schon erstaunlich, dass gerade unsere Generation auf solchen Schmarrn so abfährt.

Ein Kommentar darunter hat das ziemlich treffend auf den Punkt gebracht.

Wieso fahren die Weltumrunder alte Yamaha Tenere mit Vergaser und ohne Elektronik-Scheiß usw.?

*In doppelter Hinsicht. Duck und wech. 🤭
 
In doppelter Hinsicht. Duck und wech
Weil ich zurückschlagen könnte ?
Wieso fahren die Weltumrunder alte Yamaha Tenere mit Vergaser und ohne Elektronik-Scheiß usw.?
Stimmt das denn ? Denn meinen letzten Vortrag eines Weltumrunders hatte ich bei BMW gesehen, die etwas Anderes selbst sicherlich nicht gezeigt hätten, dennoch war das keineswegs eine Ausnahme. Wenn Weltumrunder auffällig oft mit heute als Oldtimer angesehenen Fahrzeugen unterwegs sind, liegt das natürlich an einem zeitlichen Effekt: Für eine Weltumrundung braucht man eine gewisse Zeit, die es neue Modelle noch gar nicht lange genug gibt.
Abgesehen davon würde ich mir als Weltumrunder ein Modell aussuchen, das die Kinderkrankheiten schon überstanden hat, um unterwegs nicht so oft in die Werkstatt zu müssen.
Und: Einmal Weltumrunder, immer Weltumrunder, d. h. wer es einmal geschafft hat, und sei es vor 20 Jahren, gilt immer noch als Weltumrunder, aber eben mit dem Motorrad, das er damals hatte - nicht dem, das er heute fahren würde oder tatsächlich fährt. Würde ich selber eine Weltumrundung planen, dürfte ich nicht nur fragen, womit haben das die Leute vor mir getan sondern auch: warum ? Was damals richtig war (wenn es überhaupt richtig war), muss heute oder gar morgen, wenn es los geht, nicht mehr zutreffen !

Kommentare unter Videos werden ja oft ohne Nachdenken aus einer vom eben Gesehenen beeinflussten Stimmung heraus verfasst, deswegen würde ich die nicht auf die Goldwaage legen.
 
sollen sie so weiter machen... wird es wie in Spanien und Italien kommen...

schneller, als manch einer glaubt:

China
Voge, Kove und viele andere erobern...

wegen den Verkaufspreisen,
die sind schon massiv unter den Deutschen und Europäern,

sondern manchmal auch schon mit ihrem eigenen Design

Deutschland hinkt noch hinterher (weil die Kaufkraft NOCH vorhanden ist)
aber folgen wird man auch bei uns

wenn das Händlernetz der China Anbieter weiter wächst...

MEIN bisheriger Weg:
kaufe neuwertige Motorräder mit wenig km... wo der Wertverlust beim Erstkäufer abgefackelt wurde...
und auch die Garantiearbeiten, oder Rückrufe (die fast immer bei Neuen anfangen) sind schon erledigt.

Ausnahme nur meine GS1200, die aber auch aus Ersthand ist, aber mehr km runter hat und älter ist...

Gruß
Holger
 
Einerseits, meine erste Zündapp KS 50 , 5 Gang (es war wohl einer der ersten überhaupt) hat ca. 1500 Mark gekostet. Im Vergleich dazu waren die Motorräder nicht so sehr teuer bis der Sprung über die 10'€-Grenze kam. Das kam mir gefühlt teuer vor zu der Zeit. Heute kostet mein Fahrrad diesen Preis. Man könnte damit die Welt umrunden wurde mir gesagt. Ich hab das noch nie gemacht außer mit dem Flugzeug.
Andererseits werde ich mir die Dinge einfach nicht mehr kaufen wenn sie mir zu teuer sind/werden. Ich kaufe mir auch keinen 8Zyl.-Defender, obwohl man damit die ....

Relativ preiswert ist wohl: Im Norden Indiens als Mönch. Gar nicht als Scherz gemeint. Es wäre "Erdverträglich". Im Sinne von wenig beeinflussend - vertragen tut sie wohl alles was wir tun. Wir überschätzen uns da.
 
bei Harley Davidson sieht man das Überzogene Preise sich selbst zerstören...
von ehemals 230.000 pro Jahr auf knapp 120.000 Motorräder abgestürzt...

wird nicht nur der Trump Effekt sein

 
Mir aus der Seele gesprochen. Deshalb hoffe ich, dass meine LC mit mir aushält, obwohl sie auch schon zu viel überflüssigen Elektronikschmarrn mit sich rumschleppt.


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Wäre froh, wenn meine nur 20 Öcken gekostet hätte ;-)
 
Einerseits, meine erste Zündapp KS 50 , 5 Gang (es war wohl einer der ersten überhaupt) hat ca. 1500 Mark gekostet. Im Vergleich dazu waren die Motorräder nicht so sehr teuer bis der Sprung über die 10'€-Grenze kam. Das kam mir gefühlt teuer vor zu der Zeit. Heute kostet mein Fahrrad diesen Preis. Man könnte damit die Welt umrunden wurde mir gesagt. Ich hab das noch nie gemacht außer mit dem Flugzeug.
Andererseits werde ich mir die Dinge einfach nicht mehr kaufen wenn sie mir zu teuer sind/werden. Ich kaufe mir auch keinen 8Zyl.-Defender, obwohl man damit die ....

Relativ preiswert ist wohl: Im Norden Indiens als Mönch. Gar nicht als Scherz gemeint. Es wäre "Erdverträglich". Im Sinne von wenig beeinflussend - vertragen tut sie wohl alles was wir tun. Wir überschätzen uns da.

Ein paar Jahre später lag selbst die GTS 50 bereits bei 2.650 DM, Preissteigerungen sind ja nun nichts wirklich Neues
 
Das Video ist natürlich nicht repräsentativ und greift nur ein paar Punkte heraus, zeigt für mich aber trotzdem die grundsätzlichen Probleme. Weil einige schon wieder das Video zerpflücken wollen. Hier hat einer nur seine Meinung in Wort und Bild dargelegt.

Dieser ganze Technik- und Kostenwahnsinn, den manche BWL-Strategen offenbar immer weiter ausreizen wollen, geht mir ehrlich gesagt zunehmend auf den Sack.

Mir geht es gar nicht primär um die steigenden Preise, sondern um die immer höheren Unterhaltungskosten. Damit vergrault man den Nachwuchs, die dann selbst eine gebrauchte Möhre nicht mehr bezahlen können, weil sie den ganzen Elektronikscheiß nicht selbst reparieren können. Und ohne Nachwuchs gibt es später auch keine prallgefüllten Ü-50er mehr, die den ganzen Schmarrn bezahlen. Die Motorradfahrerdemographie erledigt den Rest dann ganz von ganz alleine.

Mir kommt das wie so eine Art Notblühung vor, wo sich die Pflanze noch einmal in ihrer ganzen Pracht zeigt, bevor sie die Grätsche macht.
 
Ich lese das Wort "Nachwuchs".

Ist es Dein Ziel sich um Verhältnisse zu bemühen "Nachwuchs" für 4-, oder 2-Tackt Motorradfahrer*innen zu fördern?
 
Mal gaaaaanz grob skizziert und "vom Schiff aus" als Aspekt eingebracht: Deutschland verfügt kaum über Ressourcen (so meine Annahme), die um auf dem Weltmarkt zu bestehen notwendig wären. Keine "seltenen Erden", Erdöl, Uran, Anbauflächen zur Selbstversorung gewisser Nahrungsmittel im Land usw.

Was vorhanden ist, sind Leute und wenn wir diese nicht nur als Konsumenten sondern als "Ressource" betrachten, ist der Wunsch der Hersteller zum tiefen Griff in deren Portemonnaie gut zu verstehen. Anstatt Öl abzuschöpfen, sind`s die Leut. Das so auch Hochpreise bestehen, sollte verständlich werden.... und wer diese bezahlen kann, soll es doch.

Unangenehm wird es aber, wenn die Qualität der Hochpreisprodukte an Baumarkt-Roller erinnert und dann weiter Waren aus Fernost angeboten werden, welche die Eigenproduktion im Land in Schieflage bringen und / oder den Markt mit kurzlebigem Ramsch eindecken. Man hat dann billig eingekauft und überlässt das (teure) entsorgen der Allgemeinheit.
 
Mir aus der Seele gesprochen. Deshalb hoffe ich, dass meine LC mit mir aushält, obwohl sie auch schon zu viel überflüssigen Elektronikschmarrn mit sich rumschleppt.


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Irgendwie bin ich ein wenig ratlos. Hier wird sich über die ausufernden Kosten echauffiert und in der Spritpreisdiskussion wird in # 96 nachfogender Spruch vom gleichem Forenmitglied rausgehauen. Ja was ist den nu?

„Ich gehe jetzt ohne Sorgen meinem Hobby nach, koste es was es wolle. 😂
 
Bei Autos ist es ähnlich.
Mein erster Benz war Bj 66. 12. Hand schätz ich mal.
Mein zweiter war Bj 2014.
Der neuere ist ca. doppelt so schnell, braucht die Hälfte an Sprit, ABS, Klima, zieht 1,6 Tonnen rocksolid, netter Sound, nettes Fahrwerk und 10-20 andere goodies, die mir grade nicht einfallen.

Ein Dacia Jogger steckt den alten 230er in allen Kategorien in die Tasche.
Ich fahre erst seit 15 Jahre Moped, denke aber das ist ähnlich. Man muss nicht zwangsweise ganz oben ins Regal greifen.

War mit Kumpels vor 2 Jahren mal was Gebrauchtes schiessen. Wenn man da ergebnisoffen dran geht und auch mal abseits seiner Lieblingsmarke guckt, gibt es auch andere schöne Töchter.
Meine erste GS war ne Triumph Tiger Sport 1050. 😁
Gut, die hat nen Zylinder zu viel, einen Telelever zu wenig, ist aber auch ein schöner und fixer Tourer.
Die XSR 900 Vorgängerin der GS hat neu mit allem Zipp und Zapp keine 10 Tsd gekostet. Mustte halt weg. Rel. preiswert in der Wartung und übersichtlicher Wertverlust. Die Tracer gibt es auch preiswert.
 
Was für ein Dummfug dieses Video und die Aufreger hier. Niemand wird gezwungen solche hochtechnoiden Motorräder zu kaufen. Die Hersteller entwickeln und verkaufen, was gekauft wird. Das haben die vorher ausgiebig analysiert. Nennt sich Mafo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Alter hat ja auch viel Vorteile die ich hier mal so richtig rücksichtslos, gnadenlos ausspielen kann.

So eine effekthascherische Aufmachung, das ist Tiktok für Opis.... so was klick ich noch nicht mal an

Stöckchen erkannt, Stöckchen gebannt ;)
 
Mal gaaaaanz grob skizziert und "vom Schiff aus" als Aspekt eingebracht: Deutschland verfügt kaum über Ressourcen (so meine Annahme), die um auf dem Weltmarkt zu bestehen notwendig wären. Keine "seltenen Erden", Erdöl, Uran, Anbauflächen zur Selbstversorung gewisser Nahrungsmittel im Land usw.

Was vorhanden ist, sind Leute und wenn wir diese nicht nur als Konsumenten sondern als "Ressource" betrachten, ist der Wunsch der Hersteller zum tiefen Griff in deren Portemonnaie gut zu verstehen. Anstatt Öl abzuschöpfen, sind`s die Leut. Das so auch Hochpreise bestehen, sollte verständlich werden.... und wer diese bezahlen kann, soll es doch.

Unangenehm wird es aber, wenn die Qualität der Hochpreisprodukte an Baumarkt-Roller erinnert und dann weiter Waren aus Fernost angeboten werden, welche die Eigenproduktion im Land in Schieflage bringen und / oder den Markt mit kurzlebigem Ramsch eindecken. Man hat dann billig eingekauft und überlässt das (teure) entsorgen der Allgemeinheit.
Die Hersteller sind die "Leute". Die "Leute" sind die Produzenten. Sie alle sind von einer gewissen Intelligenz geprägt. Dieses Gemisch produziert Gewinner und andere. Das nennt man dann Volkswirtschaft. Gibt eine Menge Literatur - auch auf Schiffen.
 
Die Hersteller sind die "Leute". Die "Leute" sind die Produzenten. Sie alle sind von einer gewissen Intelligenz geprägt. Dieses Gemisch produziert Gewinner und andere. Das nennt man dann Volkswirtschaft. Gibt eine Menge Literatur - auch auf Schiffen.
Junge, ernsthaft. Wo bist du zur Schule gegangen? Baumschule befürchte ich stark. Kann sein, dass ich deinen Humor nicht verstehe. Aber gefühlt kommt von dir nur grober Unfug. Und das durchgängig.
 
Einfach lächerlich.
Es ging nicht um das Video, das könnt ihr gerne bei YouTube bewerten, sondern um die Tendenz dahinter. Aber statt darauf einzugehen, wird's wieder persönlich.
Und wie so oft melden sich zuverlässig die gleichen Wichtigtuer.
 
Die Hersteller entwickeln und verkaufen, was gekauft wird. Das haben die vorher ausgiebig analysiert. Nennt sich Mafo.
Momentan jammern die Hersteller aber doch eher, dass das was sie entwickelt haben und gern verkaufen würden, nun eben nicht so sehr gekauft wird. Da scheint sich die eine oder andere ausgiebige Analyse wohl so irgendwie am Markt vorbeigeschlängelt zu haben, eventuell auch gerade hinsichtlich der Sümmchen, die der werte Kunde für sein Hobby auszugeben bereit ist. Man erinnere sich an die Story von Ford, wo man nach lehrbuchmäßiger Mafo einen unverkäuflichen Edsel hatte ...
 
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