Bremsbeläge Belagstärke hinten

GS-Knecht

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Motorrad
R 1200 GS LC Adventure 2018er Modell
Servus zusammen,

ich habe meine 1200 GSA erst seit einem halben Jahr und es geht für mich bald zum Nordkap. Jetzt hatte ich mal meine Bremsbeläge überprüft... Vorne so ca. 6 mm, hinten schätze ich so um die 3 mm Belagstärke.
Das Motorrad hat jetzt 21000km gelaufen. Bin am überlegen ob ich die hinteren noch wechseln soll. Habe hier noch keine Erfahrungswerte wie viele KM möglich sind.

Wie lange halten bei euch die hinteren Beläge immer so durch? Meine Fahrweise würde ich als Vorausschauend bezeichnen und in Skandinavien werde ich die Bremse noch weniger als in DE brauchen..

Würdet ihr wechseln oder drin lassen und danach erst neue rein? Service steht nach der Tour sowieso an.

Danke und Gruß
 
3mm ist jetzt nicht so wenig. Erwartungsgemäß sollte in Richtung Nordkap eher nix grossartiges wegzubremsen sein😉
Für die innere Ruhe steck dir doch einfach einen Satz Beläge für hinten ein.
 
Ich würde wechseln und vergessen.
Wenn du Schotterstraßen fährst wo du dann hinten tendenziell mehr bremst und es feucht ist, entsteht auf der hinteren Bremsscheibe ein Granulatfilm, der frisst Bremsbeläge.
 
Nie mehr würde ich so losfahren.
Du hast das Hirn statt auf der Strecke und auf dem Urlaub ständig auf dem Rest vom Bremsbelag, das nimmt dir jeden Spaß an der Sache.
Mach die neu und Fetisch!

Ich hab das alles schon hinter mir, bin ja immerhin Schwabe. Aber da ist Geiz eben nicht geil.🤩
 
stimmt aber jedes Jahr habe ich einen halb abgefahrenen Reifen runtergemacht, einen Neuen drauf weil ich einmal mit einem S20 EVo nach 3500 km mit Glatze heimkam!
Wenn ein Bremsbelag nicht zwischen den Inspektionen 10000 km fällig wird muss man rechnen (Neubelagstärke minus Rest / bei KM) dann geht der auch noch 2000 km aber ggf fährt man schärfer, bremst mehr und dann ist Reserve gut.
 
Ich bin jetzt bei 30.000 und fahre auch ans Nordkap. Meine hinteren mache ich noch neu.
 
Ich war vorhin mal in der Garage und habe die Dicke von neuen Belägen gemessen: 4 mm. Wenn nach 21.000 km noch 3 mm vorhanden sind, ist die Antwort auf Deine Frage aus technischer Sicht klar. Und selbst wenn die Beläge schon mal gewechselt wurden, haben sie noch 75 %. Wenn Du aber kein Vertrauen hast, helfen Fakten nicht. Dann musst Du halt wechseln.
 
Hast du auch mal den Anderen gemessen? Der hat bei mir mehr Belagstaerke gehabt oder irre ich?
 
Servus,

ganz kurz für das Verständnis, wir reden hier von Teilen, welche so im Schnitt 50 EURO kosten, und in 20 Minuten gewechselt wären?

Also für mich wäre da nix zu fragen, nix zu klären, neu und gut ist. Das ist sicherheitsrelevant, und wie oben mehrfach beschrieben, bekommste das sonst nit aus dem Kopf raus.

Und ich behaupte mal, bei den Gesamtkosten deines Vorhabens ist das nix, oder?

Grüße

Andreas
 
Servus,

ganz kurz für das Verständnis, wir reden hier von Teilen, welche so im Schnitt 50 EURO kosten, und in 20 Minuten gewechselt wären?

Also für mich wäre da nix zu fragen, nix zu klären, neu und gut ist. Das ist sicherheitsrelevant, und wie oben mehrfach beschrieben, bekommste das sonst nit aus dem Kopf raus.

Und ich behaupte mal, bei den Gesamtkosten deines Vorhabens ist das nix, oder?

Grüße

Andreas
Genau. Aussage teile ich, Fazit nicht.
3 von 4,5 mm sind noch da, die Beläge reichen für die Tour problemlos.
Und wer der Gürtel plus Hosenträgertyp ist nimmt einfach welche mit, wenn er ansonsten ein mentales Problem hat.
Und falls unterwegs doch Panik aufkommt, dann sind sie in 20 Minuten gewechselt.
 
Du hast bei 3mm Belagstärke über 20.000km nicht mal 50% des Belags abgefahren, was auch nicht ungewöhnlich ist.
Die Nordkap-Tour wird vielleicht 0,5mm vom Belag verbrauchen, wenn überhaupt.
Mindestbelagstärke übrigens: 1mm
 
Moin, nicht lange rum machen. Einfach neue einbauen, mache ich vor großen Touren auch immer.

Gruß und viel Spaß
 
Genau, der Planet ist noch nicht kaputt genug! Schmeiß weg und Kauf neu hilft immer! Lies doch bitte den Beitrag über deinem! In der Ausgangslage fährt der Kollege noch 3x zum Nordkap. Ansonsten verweise ich auf Beitrag 14 wenn es für den Kopf sein soll.
 
Die Nordkap-Tour wird vielleicht 0,5mm vom Belag verbrauchen, wenn überhaupt.
Wenn du die E6 hoch fährst und alle schönen unbefestigten Stassen auslässt vielleicht.
Ansonsten kann man mit einer GS und dem entsprechenden Wetter auch locker einen frischen Satz Beläge am Hinterrad runternudeln. Die Wirkung des Steinstaubs auf den Nebenstrecken ist vor allem bei Feuchtigkeit nicht zu unterschätzen.

Ich würde wechseln oder zumindest Beläge mitnehmen, die sind in 15 Minuten gewechselt.
Gibt es aber im hohen Norden nicht an jeder Ecke.
 
Wenn du die E6 hoch fährst und alle schönen unbefestigten Stassen auslässt vielleicht.
Ansonsten kann man mit einer GS und dem entsprechenden Wetter auch locker einen frischen Satz Beläge am Hinterrad runternudeln. Die Wirkung des Steinstaubs auf den Nebenstrecken ist vor allem bei Feuchtigkeit nicht zu unterschätzen.
Gewagte These, wenn man das schafft ist mit der Bremse was nicht in Ordnung, hat die falschen Beläge drauf oder man steht die ganze Zeit auf dem Pedal. Ansonsten ist Bremsen auf den Skandinavischen Schotterstraßen eher nicht notwendig, wenn plötzlich der Elch vor dir steht nimmst du besser eh die vordere Bremse weil hinten nichts dolles passiert 😉
 
Ich würde ja zur Sicherheit ein neues Motorrad kaufen und vor Abfahrt noch die Einfahrkontrolle runterspulen 😉. Spass beiseite, wenn du dich unsicher fühlst nimm Ersatzbeläge mit. Irgendwann brauchst die sicher.
 
Danke für eure Antworten 😄

Generell scheitert es nicht um die Kosten für neue Beläge oder sonstigem^^
Ich hab die Maschine noch nicht lange und kenne hier die "Verschleißwerte" nicht (Ich selber fahre die Maschine erst seit ca. 3000km).
Klar ist, das ist auch bei jedem anders. Bei meinem vorherigen Moped kannte ich die Lebensdauer in etwa.
Jetzt kommen eh bald neue Reifen drauf - dann seh ichs eh genau.

Hatte mal was von 35000 km gelesen, was die in der Regel so mitmachen.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir wurden sie bei 29 000 km beim Service gewechselt. Ob notwendig oder nicht, weiß ich nicht. Aktuell bin ich bei 45 000 und habe letzte Woche meinen Lieblings-Meister beim Freundlichen drauf schauen lassen. Der meinte, ich kann ruhig weiterfahren.
 
Gewagte These, wenn man das schafft ist mit der Bremse was nicht in Ordnung, hat die falschen Beläge drauf oder man steht die ganze Zeit auf dem Pedal. Ansonsten ist Bremsen auf den Skandinavischen Schotterstraßen eher nicht notwendig, wenn plötzlich der Elch vor dir steht nimmst du besser eh die vordere Bremse weil hinten nichts dolles passiert 😉

Es gibt nicht nur Schotterautobahnen und der feuchte Schmirgel ist relativ aggressiv. Siehe #6.
Bei Trockenheit oder Regen eher kein Problem.
Ich persönlich bremse auf losem Schotter gerne hinten und lasse das Hinterrad übersteuern, ist mir lieber als untersteuernd mit dem Vorderrad den Schotterberg vor mir her zu schieben.
Ich habe gelernt, Lenken heißt gerade auf losem Untergrund nicht nur die Lenkstange zu benutzen, sondern die Dynamik des Gesamtpaketes von Fahrer und Fahrzeug zu nutzen.

Beim Elch hilft nur Bremsen mit allem was geht und Glück.

Zum eigentlichen Thema, ich rate wenn jemand nur den geringsten Zweifel hat: Wechseln und vergessen. 😎

Ich persönlich mache mir nicht zu viele Gedanken, alles durchgucken und gut.
Probleme werden angegangen wenn sie entstehen.
Das kann aber nicht jeder. 😉
 
Danke für eure Antworten 😄

Generell scheitert es nicht um die Kosten für neue Beläge oder sonstigem^^
Ich hab die Maschine noch nicht lange und kenne hier die "Verschleißwerte" nicht (Ich selber fahre die Maschine erst seit ca. 3000km).
Klar ist, das ist auch bei jedem anders. Bei meinem vorherigen Moped kannte ich die Lebensdauer in etwa.
Jetzt kommen eh bald neue Reifen drauf - dann seh ichs eh genau.

Hatte mal was von 35000 km gelesen, was die in der Regel so mitmachen.

Gruß

Unter normalen Bedingungen sollte 35.000 km hinkommen.
Aber es gibt verschiedene Wege zum Nordkap und das kann einen Unterschied machen.
7.000 - 12.000 km Gesamtstrecke
nur Asphaltstraßen oder evtl. 2.000 bis 5.000 km ungeteerte Wege.
Nördlich von Bodø wird es schwierig Ersatz zu kaufen.
 
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